Februar, 2003


22
Feb 03

Catch Me If You Can

Am Dienstag war ich bereits in den Film “Catch Me If You Can”. Nun findet ihr endlich die Kritik dazu.

Catch Me If You Can

Emfpehlung: Empfehlung

Viele Berichte las man: Endlich kommmt Leonardo di Caprio mit einem Comeback ins Kino der sich gewaschen hat: Ein Film, produziert von Steven Spielberg und als Filmpartner niemand geringeres als Tom Hanks.

Zur Geschichte: Frank Abagnale jr. (Leonardo DiCaprio) geht auf die High School. Und er ist Arzt, Rechtsanwalt, Physiker oder Co-Pilot für staatliche Airlines, je nachdem, was die Situation gerade erfordert. In einer Welt, in der Schein alles ist, hat der tolldreiste Wunderknabe die Erkenntnis gewonnen, dass jeder alles sein kann, wenn er es nur überzeugend genug vorträgt (und der Anzug zu den Schuhen passt). Agent Carl Hanratty (Tom Hanks), im Angesicht von gefälschten Schecks in mehrfacher Millionenhöhe nicht gerade amüsiert, trachtet den charmanten Hochstapler zu fassen.

Dieser Film von Steven Spielberg ist ein wahre Wohltat, nach so ernsten Filmen, wie Amistad, A.I. oder Minority Report (um nur einige zu nennen). Der Film vermittelt glaubhaft den Flair der 60-er Jahre, in dem Uniformen und bestimmte Berufe noch etwas galten. Leonardo di Caprio spielt seine Rolle sehr gut (obwohl ich persönlich ja nicht mag). Und auch Tom Hanks nimmt man die Rolle als mürrischer FBI-Einzelgänger sofort ab. Ein durchweg gelungener Film mit nur ein oder zwei verschmerzbaren Schnittfehlern.


20
Feb 03

Neue 3DMark-Ergebnisse

20.02.2003 22:58 —
So, nach einigem Rumprobieren habe ich doch noch die 1000er Marke in 3DMark2003 überwunden. Bei stolzen 1100 Punkten habe ich dann aufgehört.


15
Feb 03

Good Bye, Lenin!

Ab sofort die Kritik von “Good Bye, Lenin!” online…

Good Bye, Lenin! – Ernste Komödie

Empfehlung: Empfehlung

Da ich noch nie in der DDR, sowie in der ehemaligen DDR war, konnte ich natürlich diesen Film nicht so würdigen, wie ich ihn sollte. In diesem Fall habe ich mich komplett auf die Aussagen von meiner Frau gestützt.

Zur Geschichte: Kurz vor dem Fall der Mauer fällt Mutter Kerner (Katrin Saß), ihres Zeichens stolze DDR-Bürgerin und Sozialistin von altem Schrot und Korn, ins Koma. Als sie acht Monate später die Augen wieder aufschlägt, empfehlen die Ärzte, jeden Schock für die Dame zu vermeiden. Für Sohnemann Alex (Daniel Brühl) und den Rest der Familie bedeutet das, im nunmehr gründlich veränderten Einheitsdeutschland alle Register potemkinscher Improvisation zu ziehen…

Gleich vorneweg: Wenn man sich die Vorschauen so anschaut, erwartet man eine Komödie rund um den Mauerfall. Doch nach dem Film erscheint er als ernster Film mit ein paar komödiantischen Zügen. Leider ist das bei vielen deutschen Komödien so, daß die Filmthemen verproblematisiert werden.
Daniel Brühl als Sohn Alex liefert eine gigantische Vorstellung ab. Wer in dem Filmen “Schule” oder “Vaya con Dios” gesehen hat, erkennt sofort, daß er sehr viel dazugelernt hat. Auch sonst überzeugen die Schauspieler durch solide Schauspielleistungen. Zu dem Thema DDR hat meine Frau gesagt: “So war es wirklich!”. Also denke ich, ist ihnen auch gelungen, die Stimmung und das Bild der Ex-DDR einzufangen. Aber es bleibt der fade Beigeschmack, daß der Film leicht in die Sparte “kritischer Problemfilm” abdriftet. Hättet ihr euch doch entweder für eine Komödie oder einen Historiefilm.


15
Feb 03

Verschiedenes

Morgen gehts in den Kinofilm “Good Bye, Lenin!”. Soll ganz gut sein, werde euch bald die Kritik schreiben. Leider ist meine neue Grafikkarte immer noch nicht gekommen, sodaß ich die alte Graka immer noch für GTA3 bis zum Anschlag übertakten muss. Habe heute auch ein wenig an der cjb-Homepage rumgemacht, könnt ja mal vorbeischauen.


12
Feb 03

Benchmarkergebenisse 3DMark03, Teil 2

Hatte gehofft, heute noch über 1000 zu kommen, bei 996 Punkten und Dutzenden von Bluescreens für heute aufgegeben.


12
Feb 03

Benchmarkergebenisse 3DMark03

Seit gestern abend is nun das langersehnte Benchmarkprogramm 3DMark 2003 auf dem Markt. Um Mitternacht hatte ich dann endlich stolze 127 MB runtergeladen und gleich installiert. Supergrafiken, tolle Effekte. Doch als ich das Ergebnis sah, war ich geschockt: 841 Punkte. Bei dem Vorgänger hatte ich wenigstens noch so um die 8000 Punkte. Heute abend habe ich dann ein wenig gedreht und bin nun bei 973 Punkte. Vielleicht kriege ich ihn noch über 1000, mal schauen. Naja, Ende dieser Woche kommt meine neue Grafikkarte und dann hat der Spuk ein Ende.


5
Feb 03

Rechneränderung

So, heute endlich dazu gekommen, meinen alten 60er CPU-Kühler gegen den 80er CPU-Kühler Thermalright SK-7 auszutauschen. Das hat meine CPU um 10 Grad weniger eingebracht und der hohe Fan-Adapter fällt auch weg, was eine bessere Luftzirkulation bedeutet.


2
Feb 03

Links neu sortiert

Habe mal die Linkliste und meine Rechnerdaten überarbeitet, viel Spaß.


2
Feb 03

News nach Datum sortiert

Habe mich jetzt durchgerungen, auf der ersten Seite die News nach Datum zu sortieren. Was mich daran ein wenig stört ist, daß das fast alle Seiten so machen. Aber vielleicht ist es gerade deshalb gut *g*.


2
Feb 03

Neue Filmkritiken

Nachfolgend findet ihr ab sofort die Filmkritiken von Herr der Ringe Teil 2 und My Big Fat Greek Wedding. In den nächsten Tagen folgt dann die Kritik von Catch me if you can.

My Big Fat Greek Wedding – Sehr nette Komödie

Empfehlung: Empfehlung

Gespannt geht man in den Film. Die Vorschau war witzig, der Film ist eigentlich eine Independent Produktion, hat aber sämtliche Erfolgsmarken gebrochen…

Zur Geschichte: Die 30-jährige Toula (Nia Vardalos) arbeitet noch immer im Restaurant ihrer griechischen Eltern, anstatt den Wünschen ihres überprotektiven Daddys entsprechend endlich einen anderen Exilgriechen zu heiraten und viele kleine US-Griechen in die Welt zu setzen. Schließlich wird Toula das Genörgel zu bunt: Sie nimmt Computerunterricht, bringt ihr Äußeres auf Vordermann und knüpft zarte Bande zu dem gut aussehenden, doch minder begüterten Schullehrer Miller (John Corbett aus “Sex and the City”). Eine Wahl, die Papa völlig aus der Fassung bringt.

Ein durchweg gelungener Film! Sieht man von dem nicht unterstützen Breitfilmformat und der etwas grobkörnigen Aufname ab, hat man einen wunderschönen Abend. Die Story entwickelt sich sehr gut, die Charakter spielen sehr überzeugend. Einzig bekanntes Gescicht dabei ist jedoch John Corbett als Ian Miller, der amerikanischer Freund. Dies tut dem Film jedoch richtig gut, die Spritzigkeit der Schauspieler ist sehr gut.

Herr der Ringe II – Fantasy pur

Empfehlung: Empfehlung

Lange haben wir gewartet, nun ist er endlich draußen…!

Zur Geschichte: Frodo (Elijah Wood) und Sam (Sean Astin) begeben sich nach Mordor, um den einen Ring zu vernichten, mit dessen Hilfe Sauron, abgrundtief böser Herrscher von Mordor, Mittelerde zu versklaven gedenkt. Letzterer sammelt derweil seine Truppen, um den finalen Sturm auf Gondor vorzubereiten. Merry (Dominic Monaghan) und Pippin (Billy Boyd) können sich unterdessen der Orks entledigen und reisen mit Hilfe der freundlichen Ents zum Turm Orthnac, wo es die dortigen Schmieden zu zerstören gilt.

Im zweiten Teil der Triologie laufen nun drei Handlungsstränge parallel ab. Der erste verfolgt den Ringträger Frodo, sowie seinen Gefährten Sam. Der Zweite und Dritte, am Anfang noch zusammenhängen, teilt sich nach ca. 20 Minuten und erzählt einerseits die Geschichte von Merry un Pippin, der Dritte andererseits den Handlungstrang mit Aragorn, Legolas und Gimli.
Der zweite Teil ist sehr gut. Besser als der erste? Nun, bildet euch selbst eine Meinung. Was im zweiten Teil besser rüberkommt, ist die Kameradschaft von Aragorn, Legolas und Gimli. Gollum ist vorzüglich animiert, und bekommt vielleicht für die sehr gute Synchronstimme einen Oscar. Die Ents und Baumbart sind großartig geraten, ebenso die Darstellung von Helms Klamm, Edoras und den Rohirin. Von der Actionlastigkeit ist er auch sehr gut geraten: Die Schlacht um Helms Klamm läßt einen erschaudern. Doch leider gibt es auch einige negative Sachen zu bemängeln: Es erscheinen Szenen, die wirklich überhaupt nichts mit dem Buch zu tun haben und meiner Meinung nach auch entbehrlich gewesen wären (so der Sturz Aragons von der Klippe während des Kampf mit dem Wolfsreitern oder der Auftritt Haldirs bei Helms Klamm). Auch merkt man sehr stark, daß die Filmemacher um Peter Jackson sehr an den Farben gedreht haben. So fällt in manchen Szenen gewisse Farben komplett raus. Man hat oft blau- oder braunstichige Bilder auf der Leinwand.
Leider ist auch Baumbart sehr, sehr kurz gekommen. Die Geschichte dieses großartigen Volks wird überhaupt nicht erläutert, die Huorns fehlen komplett.

Im großen und ganzen ist der zweite Teil jedoch sehr gut gelungen, Peter Jackson hat sich auch, soviel man aus dem Internet weiß, gegen so fatale Fehler entschieden, wie Arwen bei Helms Klamm mitkämpfen zu lassen. So, genug geschrieben, viel Spaß beim Film!