Nachfolgend findet ihr ab sofort die Filmkritiken von Herr der Ringe Teil 2 und My Big Fat Greek Wedding. In den nächsten Tagen folgt dann die Kritik von Catch me if you can.
My Big Fat Greek Wedding – Sehr nette Komödie
Empfehlung: 
Gespannt geht man in den Film. Die Vorschau war witzig, der Film ist eigentlich eine Independent Produktion, hat aber sämtliche Erfolgsmarken gebrochen…
Zur Geschichte: Die 30-jährige Toula (Nia Vardalos) arbeitet noch immer im Restaurant ihrer griechischen Eltern, anstatt den Wünschen ihres überprotektiven Daddys entsprechend endlich einen anderen Exilgriechen zu heiraten und viele kleine US-Griechen in die Welt zu setzen. Schließlich wird Toula das Genörgel zu bunt: Sie nimmt Computerunterricht, bringt ihr Äußeres auf Vordermann und knüpft zarte Bande zu dem gut aussehenden, doch minder begüterten Schullehrer Miller (John Corbett aus “Sex and the City”). Eine Wahl, die Papa völlig aus der Fassung bringt.
Ein durchweg gelungener Film! Sieht man von dem nicht unterstützen Breitfilmformat und der etwas grobkörnigen Aufname ab, hat man einen wunderschönen Abend. Die Story entwickelt sich sehr gut, die Charakter spielen sehr überzeugend. Einzig bekanntes Gescicht dabei ist jedoch John Corbett als Ian Miller, der amerikanischer Freund. Dies tut dem Film jedoch richtig gut, die Spritzigkeit der Schauspieler ist sehr gut.
Herr der Ringe II – Fantasy pur
Empfehlung: 
Lange haben wir gewartet, nun ist er endlich draußen…!
Zur Geschichte: Frodo (Elijah Wood) und Sam (Sean Astin) begeben sich nach Mordor, um den einen Ring zu vernichten, mit dessen Hilfe Sauron, abgrundtief böser Herrscher von Mordor, Mittelerde zu versklaven gedenkt. Letzterer sammelt derweil seine Truppen, um den finalen Sturm auf Gondor vorzubereiten. Merry (Dominic Monaghan) und Pippin (Billy Boyd) können sich unterdessen der Orks entledigen und reisen mit Hilfe der freundlichen Ents zum Turm Orthnac, wo es die dortigen Schmieden zu zerstören gilt.
Im zweiten Teil der Triologie laufen nun drei Handlungsstränge parallel ab. Der erste verfolgt den Ringträger Frodo, sowie seinen Gefährten Sam. Der Zweite und Dritte, am Anfang noch zusammenhängen, teilt sich nach ca. 20 Minuten und erzählt einerseits die Geschichte von Merry un Pippin, der Dritte andererseits den Handlungstrang mit Aragorn, Legolas und Gimli.
Der zweite Teil ist sehr gut. Besser als der erste? Nun, bildet euch selbst eine Meinung. Was im zweiten Teil besser rüberkommt, ist die Kameradschaft von Aragorn, Legolas und Gimli. Gollum ist vorzüglich animiert, und bekommt vielleicht für die sehr gute Synchronstimme einen Oscar. Die Ents und Baumbart sind großartig geraten, ebenso die Darstellung von Helms Klamm, Edoras und den Rohirin. Von der Actionlastigkeit ist er auch sehr gut geraten: Die Schlacht um Helms Klamm läßt einen erschaudern. Doch leider gibt es auch einige negative Sachen zu bemängeln: Es erscheinen Szenen, die wirklich überhaupt nichts mit dem Buch zu tun haben und meiner Meinung nach auch entbehrlich gewesen wären (so der Sturz Aragons von der Klippe während des Kampf mit dem Wolfsreitern oder der Auftritt Haldirs bei Helms Klamm). Auch merkt man sehr stark, daß die Filmemacher um Peter Jackson sehr an den Farben gedreht haben. So fällt in manchen Szenen gewisse Farben komplett raus. Man hat oft blau- oder braunstichige Bilder auf der Leinwand.
Leider ist auch Baumbart sehr, sehr kurz gekommen. Die Geschichte dieses großartigen Volks wird überhaupt nicht erläutert, die Huorns fehlen komplett.
Im großen und ganzen ist der zweite Teil jedoch sehr gut gelungen, Peter Jackson hat sich auch, soviel man aus dem Internet weiß, gegen so fatale Fehler entschieden, wie Arwen bei Helms Klamm mitkämpfen zu lassen. So, genug geschrieben, viel Spaß beim Film!