Neue Filmkritik und nochmals Athlon 64

Gestern mangels guten Fernseheprogrammes in die Videothek meines Vertrauens getingelt und den Film “Daredevil” ausgeliehen. Eines hier vorweg: Meine Frau und ich sind echt froh, nicht das Geld dafür im Kino ausgegeben zu haben. Meine Frau hat nur ca. 60% des Films geschaut, ich hab mich bis zum Ende durchgeqäult und auch noch die Bonus-CD reingezogen.

Daredevil – Comicabenteuer

Empfehlung: Empfehlung

Nachdem die Comic-Umsetzung “Spiderman” ganz gut gelungen war, haben wir uns auf DVD Daredevil ausgeliehen. Da die Figur Daredevil von der Comic-Firmal Marvel uns unbekannt war, gingen wir fast völlig unvoreingenommen an diesen Film ran.

Zur Geschichte: Als Junge wurde der Anwalt Matt Murdock (Ben Affleck) mit einer radioaktiven Substanz vergiftet und erblindete. Doch das Gift hinterließ Murdock auch einige erstaunliche Kräfte und stattete ihn obendrein mit einer Art Fledermaus-Radar aus, der ihn nun besser “sehen” lässt, als so manchen gesunden Menschen. Solchermaßen gewappnet, kümmert sich der äußerlich unauffällige Jurist nach vollbrachtem Tagwerk als mysteriöser “Daredevil” um jene faulen Früchtchen, denen das Justizsystem auf legalem Wege nicht beikommt.

Ich weiss, es gibt Leute, die halten den Film für großartig. Ich gehöre nicht dazu. Die romantischen Szenen sind allesamt kitschig und übertrieben, die Darsteller wirken in Ihren Rollen viel zu ironisch, als daß sie noch glaubhaft rüberkommen. Der einzige, der einigermaßen überzeugen kann, ist Ben Affleck. Allerdings stellt man den ganzen Film über kein richtiges Verständnis für sein Handeln her. Nach der Filmhandlung sucht man leider auf weiten Strecken vergebens, gelegentlich taucht sie auf, nur um gleich wieder unterzugehen.
Was mir wirklich gut gefallen hat, war die konsequente Ausnutzung der Surround-Effekte, um die Blindheit des Hauptdarstellers zu symbolisieren
. Auch die Computereffekte bei der Darstellung des “Echo”-Sehens von Ben Affleck sind mehr als ein Blick wert.
Nur reicht dies in meinen Augen trotzdem nicht aus, um diesen Film als empfehlenswert einzustufen. Kenner von Daredevil oder Comic-Enthusiasten werden an diesem Film ihre Freude haben, allen anderen rate ich von diesem Film ab.

Nachdem nun der Release des Athlon 64 und des großen Bruders, Athlon 64FX ein paar Tage her ist und wir alle mittlerweile mindestens ein Dutzend Tests und Berichte gelesen haben, schreibe ich hier ein paar Gedankenanstösse nieder:

  • Der Preis: Ein Athlon 64 mit Board und zwei Speicherriegeln kostet z. Zt. im günstigsten Falle 820 EUR. Hoffenltich wird sich dies nach Weihnachten ändern.
  • Die Zukunfsaussichten: Im Sommer 2004 kommt DDR2-Speicher. Doch wenn ich mir den aktuellen Athlon 64 kaufe, unterstützt dieser nur DDR2.
  • Die Verfügbarkeit: Diese Jahr sollen gerade einmal 300.000 Stück produziert werden.
  • Die Notwendigkeit: Mit der 64-bitigen Prozzerorgeneration kann man ruhig noch bis Mitt nächsten Jahres abwarten, denn alle wichtigen Spiele (Doom3, HalfLife2) sind auf nächstes Jahr verschoben. Das erste Windowsbetriebssystem wird wohl auch erst im Herbst 2004 auf den Markt kommen.

Trotz all der oben genannten Punkte konnte natürlich der Athlon64 gegenüber dem Pentium 4 mit 3,2 GHZ richtig gut überzeugen. AMD muss von der Taktrate her noch ein wenig höher und pustet endlich mal seit langer Zeit Intel vom Performance-Thron.

Ein kleines Angebot hätte ich noch: Ich verkaufe einen 17-Zoll Monitor von Proview . Der Monitor ist ca. 2 Jahre alt, er hat eine Bildwiederholfrequenz von 85HZ und ein Onscreen-Menü. Darstellungsfehler sind keine vorhanden, er ist nur von Werk aus etwas dunkel justiert. Als einzige manuelle Änderung wurde die Status-LED von grün auf blau ausgetauscht. Falls jemand Interesse hat, Bilder können gerne nachgeliefert werden. Über den Preis werden wir uns sicher einig, kein Versand, nur an Selbstabholer. Das Datenblatt findet ihr hier (Modell 796N).

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