Am Freitag in Bad Boys 2 gewesen.
Bad Boys 2 – Flottes Actionspektakel
Empfehlung: 
Bad Boys Teil eins war 1995 der Actionknaller schlechthin. Auch das Darstellerdut Martin Lawrence und Will Smith waren ein Team, dass dank der flotten Sprüche sehr gut ankam. Am Freitag war ich nun mit Bastian, dem Sound- und Bildqualitätsspezialisten in Erlangen im Cinestar, um mich von der Qualität des zweiten Teiles zu überzeugen.
Zur Geschichte: Die befreundeten Miami-Cops Marcus Burnett (Martin Lawrence) und Mike Lowry (Will Smith) haben sich gerade wegen Mikes Affäre mit Marcus’ Schwester Sydney (Gabrielle Union) mächtig in der Wolle. Da versucht der aus Cuba herbei gereiste Drogenbaron Tapia (Jordi Molla) den kompletten Extasymarkt Floridas unter seine Kontrolle zu bringen – das bringt natürlich sofort alle auf andere Gedanken. Als Tapia dann noch den Fehler begeht, Sydney zu entführen, nehmen die bösen Buben vom Spezialkommando ihren Job höchst persönlich.
Tja, vielleicht liegt es daran, dass der zweite Teil eines Kinofilmes nie besser oder sogar gleich gut ist,wie der erste Teil. Ja, der zweite Teil von Bad Boys 2 ist sehr actiongeladen und ja, die Sprüche sind bis auf wenige Ausnahmen auch wieder sehr gut. Aber nach dem Film bleibt irgendwie ein fader Nachgeschmack. So dominiert der etwas exzessiv eingesetzte “russische” Akzent den Film sehr und auch die Neurosen von Martin Lawrence sind nach kurzer Zeit nicht mehr lustig.
Positiv sind die Autoverfolgungsjagden. Diese sind von den Kamerafahrten her sehr gut aufgenommen. So bleibt der Blick aus einem gerade crashenden Auto bis zum letzten Augenblick zu sehen. Leider reichen diese Vorteile jedoch nicht, um ein “Sehr empfehlenswert” auszusprechen.
Nach dem Kino noch die Erlanger Gastronomie ausprobiert. Nachdem wir weder im Tio, FiftyFifty und in der S-Bar einen Platz bekommen haben, sind wir in die Brasserie. Hier wurden wir dann von der sonst ganz guten Erlanger Gastronomie herb enttäuscht. Bastian und ich haben erst mal 20 Minuten auf die Bedienung gewartet, obwohl nicht gerade viel los war in der Brasserie. Und dann hat die Bedienung erst uns die Karten hingelegt. Das widersprüchliche war, dass an jedem Tisch bereits Karten auslagen, diese aber mit unterschiedlicher Preiauszeichnung. So hat ein Long Island Ice Tea in der einen Karte 7,50 EUR, in der anderen 9,10 EUr gekostet. Nach nochmaliger fünfminütigen Wartezeit hat es uns dann gereicht und wir sind gegangen. Naja, der Weisswein daheim war auch nicht ohne…





