Weitere Filme

Wie bereits versprochen, ab sofort die Filmkritiken zu “Kick it like Beckham” und “Fulltime Killer”. Viel Spaß beim Lesen!

Fulltime Killer – Fernöstliche Action

Empfehlung: Empfehlung

Laut meiner Cinema-Ausgabe soll dieser Film mit seinen in Europa sehr unbekannten Schauspieler die neue Generation der Actiondarsteller aus dem Fernen Osten darstellen. Einzig bekanntes Gesicht: Andy Lau. Leider hat auch meine Suche auf IMDB.com mein Gedächtnis auf die Sprünge geholfen, woher.

Zur Geschichte: Zurückgezogen führt der Killer O (Takashi Sorimachi) eine einsame Existenz als bestbezahltester Killer Ostasiens, doch die Konkurrenz ist ihm in Gestalt des jungen Heißsporns Tok (Andy Lau) bereits auf den Fersen. Eine junge Frau (Kelly Lin), die für O den Haushalt führt und in Tok verliebt ist, wird unwissentlich zum einzigen Bindeglied zwischen den Konkurrenten. Der in immer spektakuläreren Mordtaten ausgetragene Wettstreit läuft schließlich auf ein unvermeidliches Duell hinaus.

Bei diesem Film ist mir die Wertung nicht leichtgefallen. Einerseits sind die Actionszenen sehr gut ausgearbeitet, vielleicht sogar etwas zu realistisch. So spritzt bei diesem Film genug Blut, was seine USK18-Einschränkung auch rechtfertigt. Andererseits verliert dieser Actionfilm seltsamerweise sofort an Tempo, wenn den Darstellern versucht wird, ein wenig Tiefe zu geben. So bleibt für mich nur ein “empfehlenswert” auszusprechen. Solider Actionfilm, der mit einigen Handgriffen um einiges besser hätte sein können.

Kick it like Beckham – Emotionsgeladener Frauenfussball

Empfehlung: Empfehlung

Wie der Film selbst in das Kino kam, habe ich diesen gar nicht so wahrgenommen. Das kann einerseits daran liegen, dass der Film vielerorts nicht in den großen Kinos lief, sondern mehr in den kleinen Kinos. Aber deshalb muss ja ein Film nicht schlecht sein…

Zur Geschichte: Die traditionsbewussten Eltern der 17-jährigen Jess (Parminder Nagra) haben eine ziemlich genaue Vorstellung, was aus ihrer Tochter einmal werden soll: eine Juristin und gute Ehefrau. Jess allerdings hat andere Pläne: Ihr liegt das Fußballspiel im Blut. Anstatt sich nach dem Wunsch ihrer Mutter zum Jungvamp aufzubrezeln, kickt sie lieber mit Jungs im Park herum und steigt zum Entsetzen ihres erzkonservativen Vaters sogar in das Frauenfußballteam des überaus charmanten Joe (Jonathan Rhys-Meyers) ein.

Gute Umsetzung eines Frauen-Fussballfilms, der er schafft, die Spannungen zwischen den beiden Hauptdarstellerinnen und deren jeweiligen elterlichen Erziehung nicht in einem blossen Fussballgekicke untergehen zu lassen. Nicht brilliant aber sehr solide für einen guten Videoabend.

Ähnliche Beiträge:

  • Keine ähnlichen Beiträge
Manuel wegen eines Fotoshootings kontaktieren | Manuels Portfolio ansehen

Ein Kommentar

  1. Ich muss dir leider widersprechen: Für mich war der Film nicht solide, sondern einfach schlecht! Dies liegt vor allem am Drehbuch, das witzig, intelligent und ironisch zugleich sein möchte, jedoch sein Ziel meilenweit verfehlt: Die Witze sind im besten Falle müde Schenkelklopfer, die Figuren zu flach und klischeehaft und die Story ist nicht besser als die typische American Dream-Story. Im Gegenteil- man hat das Gefühl, die Geschichte schon aus sämtlichen Soaps oder SAT1- “Filmen der Woche” zu kennen!
    Außerdem wiederholt sich das Drehbuch in einem fort selbst, sodass man am Ende des Filmes nicht mehr sagen kann, wie oft Jess von einem Familienmitglied in einer blöden Situation erwischt wurde.
    Die Fußballszenen waren wirr- ein einziges Rumgebolze, wie man es auf jedem Dorfbolzplatz zu sehen bekommt…
    Außerdem war der Film für mich nichts halbes und nicht ganzes: Eigentlich wichtge Themen wie Integration ausländischer Familien werden kurz thematisiert und dann vergessen!
    Mein Fazit: Definitiv nicht zu empfehlen!