Gestern abend in dem Film “Tatsächlich Liebe” gewesen, heute die Kritik online.
Tatsächlich Liebe – Romantische Komödie
Empfehlung: 
Eigentlich hatte ich von dem Kinofilm noch überhaupt nichts im vornherein gehört. Erst als meine Frau erwähnt hat, wir könnten uns diesen anschauen, zog ich mir den Trailer und fand diesen ganz amüsant.
Zur Geschichte: London in der Vorweihnachtszeit. Der neue Premierminister (Hugh Grant) tritt sein Amt an und verliebt sich gleich am ersten Tag Hals über Kopf in das Mädchen, das ihm den Tee serviert (Martine McCutcheon). Zum Glück ist er unverheiratet. Auch die Schwester des Premierministers (Emma Thompson) findet eine neue Liebe, genauso wie acht weitere Menschen im näheren Umkreis. Pünktlich zu Weihnachten kreuzen sich ihre Wege.
Eines vorneweg: Der Film ist eine schnulzige, durch und durch englische Komödie. Wer Filme gemocht hat, wie “Vier Hochzeiten und ein Todesfall”, “Notting Hill” und “Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit”, wird diesen Film lieben, alle anderen werden ihn hassen.
Doch zur eigentlichen Kritik: Die Besetzung des Filmes ist einmalig gut getroffen. So geht Hugh Grant in solch einer Rolle natürlich wieder voll und ganz auf, Emma Thompson glänzt mit sehr überzeugendem Schauspielhandwerk. Der Film ist nicht temporeich, er zeigt mit vielen kleinen, kurzen Szenen die Entwicklung der einzelnen Personen angefangen vier Wochen vor Weihnachten bis zum Heiligen Abend. Der Soundtrack ist super auf die Gefühlslagen und Filmsituationen abgestimmt. Allen, die mal wieder mit ihrer Frau/(zukünftigen) Freundin/Lebensgefährtin einen hübschen Kinoabend verbringen möchten, lege ich diesen Film wärmstens ans Herz.





