Januar, 2004


23
Jan 04

Kinokritik

Heute die erste Kinokritik in diesem Jahr: “Das Wunder von Bern” ab sofort zum Lesen freigegeben. Ach ja, und dann noch dankenswerterweise durch Bastian mal wieder meine gut zwei Dutzend (okay, bisschen übertrieben) Rechtschreibfehler korrigiert.

Das Wunder von Bern – Drama mit Fußballbeigabe

Empfehlung: Empfehlung

Angeblich einer der größten deutschen Film im Jahr 2003. Als Thema eines der liebsten der Deutschen: Fussball. Und gleichzeitig aber auch das häufigste Argument für diejenigen, welche den Film nicht sehen wollen, um den Kinogang zu vermeiden.

Zur Geschichte: Das Ruhrgebiet im Frühjahr 1954: Während die Familie Lubanski die Rückkehr des Vaters aus russischer Gefangenschaft erwartet, bereitet sich die deutsche Fußballnationalmannschaft auf die bevorstehende Weltmeisterschaft in der Schweiz vor. Auch der elfjährige Mattes Lubanski (Louis Klamroth) freut sich auf das Sportereignis, ist er doch als persönlicher Taschenträger und Glücksbringer für das Wohl des Nationalkickers Helmut Rahn (Sascha Göpel) zuständig. Doch Vater Lubanski (Peter Lohmeyer) hat andere Pläne…

Glücklicherweise nimmt der Film den legendären Sieg der Deutschen Nationalelf nur als Rahmen, um eine spannende Geschichte über die Problematik der Kriegsgefangenenheimkehrer zu erzählen. Die Verbindung zwischen den beiden Themen wird durch einen fussballbegeisterten Jungen hergstellt, der für Helmut Rahn als “Maskottchen” verwendet wird.


21
Jan 04

Viel neues in diesem Jahr!

Nach einer wunderschönen Urlaubswoche auf Sylt melde ich mich frischerholt wieder zurück. Da meine Frau ab Mitte Februar an einem Gymnasium ihr Referendariat anfängt und das ganze restliche Jahre mit Prüfungsurlaub durchzogen ist, haben wir uns diesen frühen Urlaub genommen. Und ich muss sagen, es war sehr angenehm. Temperaturen von drei bis sieben Grad, gelegentlich frische Winde, kein Schnee und abundzu Regen. Auch auf der Insel selbst war es sehr ruhig, da viele Sylter Bewohner in dieser Zeit im Urlaub sind. Haben die seltene Gelegenheit auch dazu genutzt, unsere Freunde nahe Kiel zu besuchen, die wir sonst wegen der großen Entfernung überhaupt nicht zu Gesicht bekommen.

In den Kinokritiken gibt es bald wieder einen neuen Eintrag: So waren wir auf Sylt in “Das Wunder von Bern”.

Unterhaltungstechnisch kann ich zur Zeit ein Spiel wärmstens empfehlen: “Star Wars – Knights of the Old Republic”. Genremäßig kann man dieses Game als Rollenspiel mit Actionelementen einstufen. So schafft es das Spiel sehr gut durch automatische Levelaufstiege auch diejenigen Gamer anzusprechen, welche nicht stundenlang an den einzelnen Fähigkeitswerten herumdrehen wollen. Die Grafik ist gut und verfolgt den Spieler aus einer Third-Person-Perspektive von schräg oben. Sprachausgabe und Text sind komplett in Deutsch und um das Spiel durchzuspielen, sollte man gute 50 Stunden veranschlagen (Nebenquests mit eingerechnet). Ein paar Verbesserungsvorschläge gibt es jedoch auch: So ist das Kampfsystem durch das jederzeitige Pausieren sehr gut planbar, aber auch gewöhnungsbedürftig. Auch lässt sich die Perspektive nicht stufenlos zoomen. Am ehesten kann man das Spiel aus einer Mischung von “Gothic 2″ und “Baldurs Gate 2″ beschreiben. Da das Spiel noch recht neu ist, kostet es leider immer noch ca. 30 – 35 EUR.

Technisch steht schon wieder die nächste Anschaffung an: So wollen wir im Februar für meine Frau ein Apple ibook kaufen. Diskussionpunkt ist noch, ob ein platzsparendes 12 Zoll-Display oder doch ein komfortables 14 Zoll-Display angeschafft werden soll. Ihr werdet bald mehr hören…