Wem zur Zeit das Warten auf den Jahrhundert-Actionshooter “Half-Life 2″ zu lang ist und auch kein Heidengeld für ein neues Spiel ausgeben will, dem empfehle ich die Demo-Version von “Unreal Tournament 2004″. Das Spiel bietet in der eingeschränkten Demo-Fassung zu vier verschiedenen Spieltypen jeweils ein Level. Wer die Vorgänger “Unreal Tournament 2003″ oder “Unreal Tournament” kennt, wird sich gleich heimisch fühlen. An den Waffen wurde größtenteils nichts geändert, ein Haftminenwerfer und ein erweiterter Raketenwerfer sind hinzu gekommen. Letztere Waffe ist auch bitter nötig, um sich in dem neuen Spieltyp “Onslaught” als Fußsoldat gegen die neuen Fahrzeuge zur Wehr zu setzen.
Das ist auch meiner Meinung nach die größte Neuerung: Fahrzeuge zu besteigen und mit diesen über die Karte zu heizen: Panzer, Jeep, ein Sandbuggy-Verschnitt, ein Fluggleiter und ein kleiner Abfangjäger stehen zur Verfügung. Wie man das aus Multiplayer-Games wie “Battlefield 1942″ kennt, können auch mehrere Personen mitfahren, die Steuerung ist einfach und mit dem Scrollrad kann man jederzeit die Ansichtsperspektive wechseln. Außerdem kann nicht jeder beliebige, strategische Punkt erobert werden. Die Stationen sind miteinander verbunden und können somit nur in bestimmten Reihenfolgen übernommen werden. Das Flair ist meiner Meinung nach im Gegensatz zu UT2003 eher wieder wie im Klassiker UT. Die Musik und die Action passt und es macht richtig Laune sich stundenlang in die Maps von der Demo-Version zu vertiefen.
Bereits am Wochenende habe ich für meine mittlerweile drei (Zuwachs durch das neue ibook) internetfähigen Rechnern einen DSL-Router von Netgear mit vier Ports und einem Uplink zum DSL-Modem zugelegt. Dieser müsste am Freitag oder Samstag per Post kommen. Ziel ist es, von der “Windows Sharing”-Freigabe wegzukommen und gleichzeitig eine Firewall zu haben. Somit muss mein ältester Rechner (der auch nicht mehr der leiseste ist) nicht ständig laufen und ein permanentes Umgestöpples der Kabel unter dem Schreibtisch entfällt (wenigstens der Netzwerkkabel). Gekauft habe ich den Router bei dem Online-Händler meines Vertrauens: Mindfactory. Mindfactory gehört zwar nicht mehr zu den ultragünstigsten Anbieter, sind aber immer noch sehr preiswert. Zusätzlich zeichnen Sie sich durch solidem Service und ordentliche Bearbeitungszeiten aus. Einziger Kritikpunkt ist die Erhöhung der versandkostenfreien Grenze vom Einkaufswert 50 EUR auf 100 EUR.





