1. Mai auf einem Samstag

er den geringen Nutzen der Feiertage in diesem Jahr haben sich sicherlich bereits bei der Urlaubsplanung Anfang des Jahres der größte Teil der arbeitenden Gesellschaft ausgelassen. Doch an einem Tag wie heute kommt das nochmal hoch. Wenn der Feiertag auf den gestrigen Tag gefallen wäre, hätten wir ein verlängertes Wochende plus einen wunderschönen Tag frei gehabt. So ist der Samstag nicht mal zum Shoppen zu gebrauchen. Und wenn ich zum Fenster rausschauen, sehe ich eine geschlossene Wolkendecke. Misttag.

Nun gut, genug geärgert. Meine Frau und ich werden den heutigen Tag in Forchheim bei Bastian und seinem Plasma-Fernseher verbringen, um die Hektoliter an Blut, welche in “Kill Bill 1″ vorkommen, richtig geniessen zu können. Natürlich werde ich dementsprechend auch eine Kritik die nächsten Tagen nachliefern.

Bereits heute könnt Ihr eine weitere Kritik zu “Ein (un)möglicher Härtefall” lesen. Vor einiger Zeit habe ich mich leider zeitlich getäuscht: Der Kinofilm “Van Helsing” läuft erst am 06.05.2004 an, deshalb wird sich hier verständlicherweise die dazugehörige Filmbesprechung noch verzögern.

Ein (un)möglicher Härtefall – Komödie übers Heiraten und Scheiden

Empfehlung: Emfpehlung

Die Presse hat damals beim Erscheinen dieses Filmes Sätze proklamiert wie: “George Clooney und Catherine Zeta Jones – ein unwiderstehliche Pärchen”, oder so ähnlich. Und in diesem Fall halten die Kinokritiker, was sie versprechen. Aber lest selbst!

Zur Geschichte: Miles Massey (George Clooney) ist der gefragteste Scheidungsanwalt von L.A. – vor Gericht wie bei den Damen. Auch der schon mehrfach geschiedenen Marylin Rexroth (Catherine Zeta-Jones) vermasselt er die neueste Tour. Da sinnt die Spezialistin im Abkassieren reicher Herren auf Rache: Gezielt will sie Massey verführen, heiraten und dann um sein gesamtes Vermögen bringen. Wenn da nur nicht diese verdammten Gefühle wären…

An der Schauspielkunst der beiden Hauptdarsteller lässt sich überhaupt nicht rummäkeln. Die Beeziehung zwischen George Clooney und Catherine Zeta Jones wird glaubhaft dargestellt: Sie als eiskalte Heiratsschwindlerin, er als aalglatter, machohafter Scheidungsanwalt. In Nebenrollen glänzen Billy Bob Thornton (bekannt u.a. aus “Monsters Ball”) und Geoffrey Rush (bekannt u.a. aus “Fluch der Karibik”). Doch was in letzer Zeit häufiger bei “nur” durchschnittlichen Filmen auffällt, ist dass die Bestbenotung nur die mangelhafte Story flöten geht. So wäre dieser Film eine durchaus sehr gute Komödie, wenn nicht ein paar absurde Wendungen eingebaut wären, die dann doch nicht jeder Zuschauer mitmacht (z.B. ich). So bleibt als Ergebnis zu sagen, dass “Ein (un)möglicher Härtefall” nicht richtig warm oder kalt ist. Schade eigentlich.

Ansonsten wünsche ich allen einen schönen Feiertag.

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