So, und noch ein Vampirfilm im meinem Filmarchiv. “Underworld” hat mich leider nicht begeistert. Warum, das lest ihr in meiner Kritik.
Underworld
Empfehlung: 
Also noch eine dieser modernen Vampirfilme. Diesmal jedoch nicht aus Sicht des Vampirjägers, sondern aus Sicht eines Vampir-Weibchens, die mit ihrem Clan gegen ein Haufen Werwölfe Krieg führen. Nach dem entäuschenden Abschneiden von “Van Helsing” erhoffe ich mir von “Underworld” etwas mehr.
Zur Geschichte: Seit Jahrhunderten liegen aristokratische Vampire und einstmals versklavte Werwölfe in erbittertem Streit. Selene (Kate Beckinsale), als Death Dealer für die Ungeziefervernichtung zuständig, hat schon so manchen Lycantrophen zur Strecke gebracht. Als ihr der Normalsterbliche Michael (Scott Speedman aus “Dark Blue”) das Leben rettet, verlieben sich beide ineinander. Pech bloß, dass Michael bereits von einem Werwolf infiziert wurde und obendrein ein Geheimnis in sich trägt, auf das diverse düstere Interessengruppen scharf sind.
Vampire mit Schiesseisen und in Lack und Leder wieder ein Gothic-Matrix-Verschnitt gekleidet? Werwölfe, die aussehen wie zu groß geratene Ratten? Und das alles noch notdürftig mit einer lückenhaften Story verbunden, die in einigen Teilen an eine schlechte Kopie von “Romeo und Julia” – das alles findet sich in diesem schrecklichen Film. Der Film lohnt sich nur für hartgesottenen Vampir-Fans. Als einziges tut mir Kate Beckinsale leid, die eigentlich eine gute Schaupielerin ist. Doch sie kann sich in ihrem “Neo-Goth-Lack”-Kostüm kaum bewegen.





