Pünktlich zum Kinostart von “Spiderman 2″ habe meine Frau und ich uns auf Spinnenjagd im Kino gemacht. Erfolgreich waren wir leider nicht, doch unterhaltsam war es zum Glück schon. Viel Spaß beim Lesen der Kritik:
Spiderman 2
Empfehlung: 
Und wieder ein “zweiter” Teil eines Film, wo der erste Teil ein Kassenschlager war. Doch mit Comicfilmen kann man sich leicht verrechnen: Siehe zum Beispiel “Hulk”. Andererseits muss man kommenden Comicheldenverfilmungen, wie “Catwoman” oder “Hellboy” stellen. Also mal schauen, ob Toby Maquire wieder so gut ankommt…
Zur Geschichte: Seit er von einer genmutierten Spinne in den siebten Superheldenhimmel gebissen wurde, muss der schüchterne und unauffällige Student Peter Parker (Tobey Maguire) von Zeit zu Zeit die Welt retten. Vor seinem Freundeskreis konnte er diese Entwicklung bislang verbergen, was auch besser so ist – musste er doch kürzlich den Vater seines besten Kumpels Harry (James Franco) eliminieren. Nun allerdings streckt ein neuer Bösewicht namens Dr. Otto Octavius alias Doctor Oktopus aka. Doc Ock (Alfred Molina) seine metallischen Tentakel nach der Zivilisation aus. Und mit dem ist nicht zu spaßen…
Der Film startet gut durch: selbstironisch, an vielen Ecken und Ende das patriotische und friedlich USA, wie man es in den Comics vorfindet. Auch die bekannten Schauspieler legen gut los. Doch zur Mitte des Filmes knickt die Handlung fast unter dem stark aufgetragenen Pathos und Moral zusammen. Manche Dialoge ziehen sich richtig in die Länge. Dabei schafft es der Film eigentlich ganz gut den Spannungsbogen zwischen dem aufopferungsvollen Superhelden, der keine Freunde hat und dem “normalen” Jungen von nebenan aufzubauen. Zum Glück währt dieses “nach dem Sinn und Zweck” suchen nicht lange und Spiderman schwingt sich wieder in die Lüfte.
Die Filmemacher sind sich mit dem zweiten Teil treu geblieben: genauso viel Nationalstolz und genauso viel Comic-Stil, wie beim ersten Teil. Ein guter Film, für einen entspannenden Abend.





