Wir leben Alle in einem Computerprogramm

Vor einigen Tagen habe ich mir endlich den letzten Teil der Matrix-Triologie angeschaut und habe nun die Kritik dazu online gestellt. Ob es sich lohnt, die DVD nach Hause zu holen und sich die Auflösung des größtens Computer-Problems der Menschheit anzusehen, erfahrt ihr gleich…

Matrix Revolutions – Des (Matrix-)Rätsel´s Lösung

Empfehlung: Empfehlung

Nachdem der erste Film überraschenderweise ein Kassenschlager war und der zweite Film weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist, habe ich mir erst jetzt auf DVD den dritten Teil der Matrix-Triologie angeschaut.

Zur Geschichte: Die Maschinen berennen in einer Serie von Sturmangriffen die letzte Festung der beseelten Menschheit, die unterirdische Metropolis Zion. Währenddessen macht sich ein geblendeter Neo (Keanu Reeves) an der Seite seiner Geliebten und Kampfgefährtin Trinity (Carrie-Anne Moss) auf in die Maschinenstadt, um dort einen Frieden auszuhandeln. Dabei wie so oft im Wege: Neos “negativer Zwilling”, der sich weiterhin munter replizierende Agent Smith (Hugo Weaving).

Der dritte Teil bringt im ersten Drittel einen ganzen Schwall an mythischen und religiösen Weltanschauungen über den Zuschauer. Es passiert zuerst mal nicht viel. Viel sehr schwer verfolgbares Gerede. Im zweiten Drittel sieht man dann den Kampf der Menschen in Zion gegen die eindringenden Maschinen. Hier sehr viel Action und einiges an Patriotismus. Das letzte Drittel ist angefüllt mit einiges an Gefühlsduselei mit Trinity und dem Endkampf mit dem altbekannten Agent Smith.
Kenau Reeves muss mehrere Besenstiele vor dem Dreh verschluckt haben und gleichzeite ein paar Dutzend Spritzen Botox in sein Gesicht gespritzt bekommen haben, denn seine Mimik und Gestik ist den ganzen Film über hinweg sehr holzig und starr. Auch die anderen Schauspieler, allen voran Morpheus und Trinity, wirken etwas steif und spielen meiner Meinung nach sehr zurückhaltend. Vom Ton und auch von der Bildführung und den Schnitten kann man nichts bemängeln, diese sind, wie schon die beiden anderen Teile, auf gewohnt gutem Niveau.
So bleibt am Schluss nur zu sagen: Matrix Revolutions ist die konsequente Fortführung der im zweiten Teil verwendeten Stilmitteln und Handlungsstränge. Er ist jedoch einen Tick besser als der zweite Teil, da die Regisseur-Brüder dazu gezwungen waren, einige Dingen abzuschliessen, bzw. zu beenden (da ja letzte Teil), dies war im zweiten Teil viel schlimmer mit den vielen unbeantworteten Fragen. Somit vergebe ich auch für Matrix III nur eine Emfpehlung für Matrix- und Sciene-Fiction-Fans.

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