Es ist geschafft!

So, die leztte der schriftlichen Prüfungen ist rum. Endlich. Ob ich die Prüfungen bestanden habe, erfahre ich im Laufe des Oktobers. Am Freitag kam dann auch bereits das Schreiben mit den Prüfungsterminen für die mündlichne Prüfungen. Diese liegen auf Ende November bis Anfang Dezember. Das heißt für mich, dass ich bereits im Oktober zu lernen anfangen darf, obwohl ich überhaupt noch nicht weiß, ob ich bestanden habe oder nicht (gehe aber eigentlich schon davon aus). Aber für den Rest des Septembers heißt es erst mal Pause vom Lernen. Dafür geht am Montag bereits die Arbeit wieder weiter.

Für meine Filmfans habe ich pünktlich zum Erscheinen der “Kill Bill: Volume 2″-DVD die Filmkritiken des ersten, sowie des zweiten Teiles online gestellt. Viel Spaß dabei.

Kill Bill: Volume 1

Empfehlung: Empfehlung

Über diesen Film wurde viel gesprochen: Wird die “Kill Bill”-Reihe ein typischer Tarantino-Film? Und wieviel Tarantino findet man in diesem Film wieder? Oder werden bekannte Film-Instrumente zu Gunsten der Massentauglichkeit aufgegeben?

Zur Geschichte: Ausgerechnet am Tag der Hochzeit will Supergangster Bill (David Carradine) seine Ex-Angestellte (Uma Thurman) ermorden. Doch die beste Auftragskillerin des Hauses überlebt mit einer Kugel im Kopf, liegt fünf Jahre im Koma und schwört nach ihrer Erweckung blutige Vergeltung. Ihr Rachefeldzug quer durch die ehemalige Firma führt sie um die halbe Welt, nur den lieben Bill hebt sie sich für den Schluss auf.

Um eines vorneweg zu nehmen: Zartbesaitete Seelen sollten sich es zweimal überlegen, ob sie diesen Film wirklich sehen wollen. Denn der Regisseur Quentin Tarantino spart nicht an Blut und Gewalt. Dabei bemerkt man einen starken Einfluss der japanischen Anime-Serie: Teilweise Handlungsstücke im Comic-Format und Figuren, die einem Manga-Comic entsprungen sein könnten.
Die Schauspielkunst der einzelnen Protagonisten ist in Ordnung, steht aber nicht im Vordergrund. Viel wichtiger sind die (teilweise recht philosophische) Dialoge, die Gestaltung der Szenarien und der gute Hintergrund-Sound. Wer sich an der Gewalt nicht stört, findet in “Kill Bill: Volume 1″ einen typischen Tarantino Film, der sich lohnt anzuschauen. Allerdings sollte man unbedingt auch Teil zwei gesehen haben, um die Story abzurunden.

Kill Bill: Volume 2

Empfehlung: Empfehlung

Nachdem der erste Teil teilweise sehr blutig und brutal war, wartete man gespannt auf den zweiten Teil. Viele bemängelten die durch die vielen Kämpfe etwas dünne Story. Auch sind durch die Aufteilung des Filmes in zwei Teile natürlich auch einige offene Fragen im Raum stehen geblieben. Diese versucht nun der zweite Teil zu beantworten.

Zur Geschichte: Gangsterboss Bill (David Carradine) und seine Schergen haben beim Mordanschlag auf die hochschwangere Braut (Uma Thurman) halbe Sache gemacht und zahlen nun die Zeche. O-Ren Ishii (Lucy Liu) und Vernita Green (Vivica A. Fox) mussten bereits büßen, nun stehen California Mountain Snake (Daryl Hannah) und Budd alias Sidewinder (Michael Madsen) auf der Todesliste. Doch Big Bill hat für seine abtrünnige Schlange noch eine sehr spezielle Überraschung in petto…

Es wird wohl ein ewiger Streitpunkt bleiben, welcher der zwei Teile besser ist: Klar ist zu sagen, dass der erste Teil mehr Action geboten hat. Allerdings behält der zweite Teil die Brutalität bei, wobei diesen Szenen einen geringeren Teil des Filmes ausmachen. Dafür gibt es mehr Dialoge, die, wie will man es von Tarantino anders erwarten, weitschweifig sind. Allerdings wohlgemerkt, nicht uninteressant.
Der zweite Teil schließt viele offene Enden des ersten Teils, springt in die Vergangenheit zurück, als Uma Thurman zur Killerin ausgebildet wird. Eine Anlehnung an das Manga-Genre findet sich im zweiten Teil nicht mehr, dafür erinnern einige Schauplätze und Handlungen an die frühen Bruce Lee-Filme mit ihrer KungFu-Ausbildung.
Mir persönlich hat von der Story der zweite Teil besser gefallen, allerdings haben mich die Zeitsprünge zwischen den einzelnen Filmkapiteln etwas gestört. Jedoch gab es diese auch im ersten Teil, aber nicht so exzessiv. Der Film ist ein Muss für Tarantino-Fans, eine konsequente Beendigung des ersten Teiles.

Ähnliche Beiträge:

  • Keine ähnlichen Beiträge
Manuel wegen eines Fotoshootings kontaktieren | Manuels Portfolio ansehen

Kommentare sind deaktiviert.