Kinofilme werden immer kürzer…

Nachdem der Film so kurz war, liefere ich euch bereits heute die Kritik zu “Resident Evil 2″. In den nächsten Tagen folgt dann auch noch die Kritik zu “City of God” und ich werde auch einiges zu den nächsten Computerspiele auf meiner Wunschliste schreiben. Aber hier erstmal die Kritik:

Resident Evil – Apocalypse

Empfehlung: Empfehlung

Nachdem in letzer Zeit einige Zombie-Filme im Kino liefen (u.a. “Dawn of the Dead” oder “24 Days Later”) kommt nun endlich der zweite Filmteil zur Videospielserie “Resident Evil” ins Kino. Wieder mit von der Partie: Milla Jovovich. Doch nach einem etwas hinter den Erwartungen zurückgebliebenen ersten Teil, konnte man sich schon mal im voraus gut auf das wahrscheilich kommmende qualitative Niveau des zweiten Teiles einstellen.

Zur Geschichte: Gerade noch konnte Alice (Milla Jovovich) Zombi-Dobermännern und anderen Scheußlichkeiten im Silo der Umbrella Corporation entrinnen, da geht für sie der Kampf schon wieder weiter. Denn Major Cain (Thomas Kretschmann) plant, die gesamte verseuchte Stadt in bälde von der Erdoberfläche zu beseitigen. Um vorher noch zu entkommen, muss die inzwischen genmanipulierte Alice mit ihren verzweifelten Mitstreitern nicht nur eine Armee von Zombies umpflügen, sondern auch ein Wiedersehen mit einem zur gewaltigen Mordmaschine mutierten, alten Kumpel überleben.

Leider enttäuscht der zweite Teil ebenso, wie der erste Film. Doch die (zahlreichen) Schwachpunkte haben sich im Vergleich zum ersten Teil verschoben: So geht leider das beklemmende Gefühl verloren, dadurch dass man sich an der Oberfläche in einer Stadt bewegt. Auch auf viele eingestreute Computeranimationen der Stadt oder einzelnen Schauplätze hätte man zu Gunsten der Handlung verzichten können. Die Dialoge sollte man versuchen zu ignorieren und sich voll und ganz auf die Action und die (weiblichen) Hauptdarsteller konzentrieren. Doch außer Jared Harris (noch in keinen namhaften Produktionen aufgetreten), der im Film den “Vater” des Viruses spielt, überzeugt keiner mit Glanzleistungen im schauspielerischen Bereich. Somit bleibt ein Actionfilm von der Stange, der qualitativ etwas über den ersten Teil liegt.

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