Nachdem ich nach den schriftlichen Prüfungen wieder mehr Zeit habe, habe ich damit begonnen, langsam aber sicher einige Film-Klassiker anzuschauen. Als erstes finden Kritiken der “Mad Max”-Reihe Einzug in meine Film-Kritiken. Diese sind ja bekannt durch seinen Hauptdarsteller Mel Gibson, aber auch durch dne dritten Teil, in dem Tina Turner mitspielt und den Titelsong “We Don’t Need Another Hero” gesungen hat. Aber lest einfach selbst…
Mad Max (I)
Empfehlung: 
Der erste Teil der Triologie enstand im Jahre 1979. Er machte Mel Gibson auf einen Schlag berühmt. Alle anderen Schauspieler sind heute (und ich glaube auch damals) ziemlich unbekannt gewesen. Jedoch wurde es mal Zeit für mich, diese Filme in meine Sammlung mit aufzunehmen. Denn das postapokaliptische Thema wird hier aufgearbeitet.
Zur Geschichte: Im Australien der nahen Zukunft liegt die Polizei in ständigem Clinch mit brutalen Motorradrockern, die auf den unendllichen Highways im Outback längst die Kontrolle übernommen haben. Nach dem gewaltsamen Ableben seines besten Freundes hat der junge Cop Max genug vom gespenstischen Wettstreit und hängt die Marke an den Nagel. Doch auch danach ist er nicht vor Anschlägen sicher. Als seine Familie den Outlaws zum Opfer fällt, begibt sich Max in Eigenregie auf den Pfad der Rache.
Ohne zuviel verraten zu wollen: Die drei Teile haben alle das gleiche Grundthema: Die Gesellschaft nach einer Klimakatastrophe, bzw. Rohstoffverknappung. Dabei nimmt das allegemeine Chaos mit jedem der drei Filmteile zu. So wird in diesem ersten Film die Ordnung durch einige Polizisten versucht, aufrecht zu erhalten.
Der Film läßt sich sehr viel Zeit, mit dem erzählen der Geschichte, warum Max zum “Mad Max” wird. Dieses Geschichte-erzählen nimmt ca. zwei Drittel des Filmes ein. Erst im letzteren Drittel beschleunigt die Handlung rapide. Dabei ist das nicht unbedingt schlecht, hätte aber an einigen Stellen etwas geraffter sein können.
Etwas störend ist der dauernde Weichzeichner, der über die Bilder gelegt wird. So entsteht dabei ein leichter surrealer Effekt, man denkt, die Welt sei noch sehr in Ordnung. Dies ist sie aber nicht. Der erste Teil ist wichtig, um die weiteren Teile zu verstehen und zeigen einen Mel Gibson, der eine gute Rolle spielt.
Mad Max II – Der Vollstrecker
Empfehlung: 
Der zweite Teil ensteht 1981, zwei Jahre nach dem ersten Teil. Neben Mel Gibson spielt nur noch ein weiterer bekannter Schauspieler mit: Bruce Spence, der den Trainman in Matrix gespielt hat.
Zur Geschichte: Nach einem vernichtenden Krieg um die letzten Energiereserven durchstreifen Horden von Plünderern die Endzeitwüste, während übriggebliebene “Normalbürger” auf ständig belagerten Festungen verzweifelt um ihr Überleben kämpfen. Der Ex-Cop Max (Mel Gibson), den es auf so eine Insel der Zivilisation verschlägt, will mit den Insassen einen Ausfall wagen, um angeblich sicheres Land an der Küste zu erreichen …
Der zweite Teil ist eindeutig der Beste. Der Film knüpft mit einer kurzen Rückblende auf den ersten Teil ein paar Jahre später in der Filmhandlung an. So ist die “wohlgeordnete” Zivilisation gewichen und die letzten Enklaven verteidigen in Festungen ihre Benzinvorräte. Doch diese zivilisierten Menschen haben immer öfter Probleme mit Banden und Wegelagerern.
Mel Gibson spricht in diesem Teil sehr wenig, bringt aber gut das Gefühl des einsamen Streiters rüber, der sich wegen dem Verlust seiner Familie von der Umwelt abkapselt. Die Handlung ist dicht und läßt selten Platz für Verschnaufpausen. Die gut 15-minütige Verfolgungsjagd zum Ende ist eine der besten in der Filmgeschichte. Der Mittelteil der Triologie ist der empfehlenswerteste der Drei.
Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel (III)
Empfehlung: 
Nach 1979 und 1981 folgt 1985 der dritte und bislang letzte Teil der “Mad Max”-Reihe. Als einziger des zweiten Teiles spielt wieder Bruce Spence mit. Doch mit Tina Turner kommt eine sehr bekannte Musikerin mit ins Gespann der Akteure. Von ihr stammt auch der Titelson “We Don’t Need Another Hero”, der weltbekannt ist.
Zur Geschichte: Mad Max, der letzte wahre Kämpfer nach der barbarischen Apokalypse, gelangt auf der Suche nach seinem gestohlenen Dromedargespann an den Wüstenhandelsplatz Bartertown. Hier herrscht Aunty Entity mit Strenge und Gewalt. Sie schlägt Max einen Handel vor: wenn er den riesenhaften Blaster im Zweikampf unter der Donnerkuppel besiegt, soll er seine Ausrüstung zurückerhalten. Max gewinnt die erbarmungslose Auseinandersetzung, bei der alle Waffen erlaubt sind, doch er schenkt Blaster und seinem Herrn Master, einem Gnom, das Leben. Wütend läßt Aunty ihn fesseln und in die Wüste jagen. Aber Mad Max kehrt zurück nach Bartertown. Härter und unerbittlicher als je zuvor. Bei einer rasanten Verfolgungsjagd durch die unendliche Wüste kommt es zur spektakulären Entscheidung…
Der Film beginnt eigentlich gut. Es wird eine der wenigen Städte in der immer weiter zerfallenden Kultur gezeigt. Hier regiert Tina Turner mit eiserner Hand. Doch auch in den zukünftigen Zeiten wird Politik gemacht und so befiehlt sie Mad Max, ihren politischen Gegenspieler in einem Mann-zu-Mann Kampf zu erledigen.
Leider reicht der letzte Teil bei weitem nicht an die ersten beiden Filme heran. Zwar ist der zeitliche Verfall der Gesellschaft und der Menschen konsequent weitergeführt worden, jedoch ist die Story an zu vielen Punkt abstrus und unglaubwürdig. Es mag zwar sein, dass die Menschheit in ihrem Endstadium “komisch” werden wird, aber so arg? Auch stellt sich die Frage, ob der Part von Tina Turner gut besetzt wurde. Die Rolle und die Schauspielerin wirken über weite Strecken einfach unglaubwürdig. Positiv herauszuheben ist nur der sehr jazzige Soundtrack und natürlich Mel Gibson (wobei dessen Schauspielerei leider auf die Qualität des ersten Filmes zurückfällt).





