September, 2004


6
Sep 04

Keine Frames mehr…

Nachdem ich nun endlich meine Homepage auf “ohne Frames” umgestellt habe, kann es sein, dass manche Links nicht so funktionieren, wie sie sollten, bzw. das Layout nicht immer ganz einheitlich ist. Sollte euch so etwas auffallen, wäre ich um eine E-Mail dankbar.


4
Sep 04

Noch eine von vier

So, die dritte Prüfung ist auch geschafft, jetzt steht noch nächsten Freitag die letzte “Angst”-Prüfung in Informatik an. Hoffen wir das Beste.
Heute auch wieder zwei neue Filmkritiken: “Butterfly Effect”, ein Thriller, der letzte Woche in den Kinos angelaufen ist, sowie “… und dann kam Polly”, wo die DVD vor ein paar Wochen rauskam.

… und dann kam Polly – Beziehungskomödie

Empfehlung: Empfehlung

Endlich mal ein Kinofilm mit dem “Friends”-Star Jennfier Aniston. Doch dann neben dem Klamauk-König Ben Stiller? Na hoffentlich versinkt der Film nicht in Anspielungen und Witzen unter der Gürtellinie, wie es so oft ist, wenn Ben Stiller mitspielt. Aber vielleicht kann der Mann einfach nicht anders…

Zur Geschichte: Risikoanalytiker Reuben (Ben Stiller) ist geboren für seinen Job, scheut doch niemand ein unkalkulierbares Wagnis mehr als er. Das ändert sich, als Reuben seine frisch gebackene Ehefrau (Debra Messing aus “Will & Grace”) noch auf der Hochzeitsreise in flagranti beim Techtelmechtel mit dem Tauchlehrer (Hank Azaria) erwischt. Was spräche nun dagegen, sich selbst ein Abenteuer zu gönnen mit der liebreizenden Jugendfreundin Polly Prince (Jennifer Aniston aus “Friends”). Doch Polly bedeutet vor allem eines: Ärger.

“… und dann kam Polly” präsentiert sich als angenehme Komödie um zwei Personen, die grundverschieden sind und damit ihre lieben Alltagsprobleme haben, dennoch aber etwas füreinander empfinden. Die beiden Hauptdarsteller spielen ihre Parts glaubhaft, wobei man von keinem sagen kann, dass die Rolleninterpreation mich vom Hocker haut. Wer als Nebendarsteller den Film frisches Blut gibt, sind Alec Baldwin als Chef von Ben Stiller und Hank Azaria (bekannt aus “America’s Sweethearts und “Friends”) als Lover. Die Handlung selbst schafft es, interessant zu bleiben, ohne durch die vielen Witze in die Schmuddel-Ecke abzugleiten. Schlussendlich eine nette Komödie für einen netten Abend

Butterfly Effect – Thriller mit Zeitreise

Empfehlung: Empfehlung

Ashton Kutcher in einer Charakterrolle? Nach Slapstick-Komödien wie “Ey Mann, wo ist mein Auto”, “Voll verheiratet” und “Partyalarm – Finger weg von meiner Tochter” eher schwer vorstellbar. Und dann auch gleich noch mit so einem schwierigen Thema, wie Zeitsprünge, um die eigene Vergangenheit zu ändern und um deren Auswirkungen. Naja, nachdem zwar der Film nicht immens beworben wurde, von diversen Kinokritiken ein paar Vorschusslorbeeren erhalten hatte, besorgten wir uns Karten.

Zur Geschichte: Als Kind litt Evan Trebom (Ashton Kutcher) unter einer seltsamen Form des Blackout. Seitdem liegen Teile der eigenen Vergangenheit im Dunklen. Eines Tages fragt sich Evan, warum in seinem Leben so viel schief gelaufen ist und seine Jugendfreunde solch traumatisierte Versager sind. Da trifft es sich gut, dass ihm nun im Traum eine geradezu fantastische Möglichkeit erscheint, in die eigene Vergangenheit einzugreifen und sie zu korrigieren. Ashton Kutcher liefert eine sehr gute Schauspielkunst ab. Nur in den ersten Minuten denkt man noch an die Blödelfilme, die er vor einiger Zeit gespielt hat. Man ist so schnell in der Story gefesselt, dass man an solche Nebensächlichkeiten nicht mehr denkt. Auch die anderen Schauspieler, allen voran die Jungschauspieler, die Ashton Kutcher als Kind und Teen darstellen, machen ihre Sache großartig.

Von der Story her läßt sich sagen, dass der Film ein Thriller mit einigen starken Schockelementen ist. So hat man in unserer Vorstellung mehrmals nach bestimmten Szenen manche Frauen aufschreien hören. Der Film ist sehr intensiv in seiner Stimmung, der Soundtrack bleibt unauffällig im Hintergrund und verpatzte Schnitte halten sich in Grenzen.
Warum ich dann nach den vorgenannten Punkten dem Film nicht als “Sehr empfehlenswert” einstufe? Hierfür gibt es nur wenige Punkte, diese sind aber deutlich. Der Film ist an manchen Stellen einfach zu brutal. Natürlich trägt das (mehr oder minder) zur guten Stimmung des Filmes bei, doch hier wäre weniger mehr gewesen. Auch ist die Filmthematik nicht unbedingt originell, über das Thema gab es schon einige Filme. Und da sich “Butterfly Effect” von der bisherigen Linie ähnlicher Film nicht wegbewegt, bliebt eigentlich nur noch die Frage des “Wie geschieht es?”. Somit ein fast schon sehr guter Thriller, der nur durch seine krassen Schockeffekte an der Bestnote vorbeischrammt.