L.A. Confidential – 50er Jahre Thriller
Empfehlung: 
Nachdem ich zur Zeit viele ältere (70er – 90er), gute Filme anschaue, habe ich mir vor Kuzem L.A. Confidential zu Gemüte geführt. Normalerweise bin ich ja nicht so ein Fan von Polizeigeschichten, aber bei der Star-Besetzung mit Danny De Vito, Russell Crowe, Kevin Spacey und Kim Besinger, um nur die bekanntesten zu nennen, konnte ich nicht widerstehen.
Zur Geschichte: Los Angeles, Anfang der fünfziger Jahre. In der Millionenmetropole gibt es niemanden mehr, der keinen Dreck am Stecken hat. Auch die Polizei bildet da keine Ausnahme: Der ausgebrannte, geltungssüchtige Jack verkauft brandheiße Infos an Skandalblätter, für den ehrgeizigen Ed ist Loyalität ein Fremdwort, und Schlägertyp Bud läßt seinen Aggressionen freien Lauf. Immer wieder kreuzen sich die Wege der drei Cops, bis sie schließlich im tiefen Morast aus Intrigen und Erpressung zu versinken drohen.
Durch die Autos, die Köstume und die Kulissen füllt man sich sofort in die USA der fünfziger hineinversetzt. Der Soundtrack bleibt angenehm im Hintergrund und die gut besetzten Rollen spielen wirklich auf. Der Film selbst geht klar in Richtung “Thriller”, als in Richtung “Krimi”.
Einziger Wehrmutstropfen sind manche Dialoge, die auch etwas kürzer hätten geraten können. So entstehen gelegentlich kleinere Durchhänger. Doch ansonsten ist der Film sehr empfehlenswert.
Old School – Uni-Klamauk
Empfehlung: 
Ob bei einem Film, der von “Ivan Reitman” produziert wurde, etwas gutes rauskommen kann? Denn auf sein Konto gehen Filme, wie “Space Jam”, “Twins”, “Junior”, aber auch “Ghostbusters”.
Zur Geschichte: Drei alte College-Kumpels jenseits der dreißig sehnen sich zwischen Eheknast und Arbeitsroutine nach den alten, sorglosen Tagen im Verbindungshaus auf dem Uni-Campus. Kurz entschlossen mieten sie dort ein leerstehendes Gebäude an und errichten einen Club, in dem Studenten und Normalbürger fortan gemeinsam feiern und sich um den Verstand drogen können. Ihrem alten Klassenkameraden und Intimfeind, dem jetzigen Uni-Dekan Pritchard (Jeremy Piven), ist dieses Haus natürlich ein Dorn im Auge…
Leider ist das Niveau des Filmes in der Gegend von “Scary Movie” oder “American Pie” anzusiedeln. Und es wirkt einfach lächerlich, wenn über 30-järige alberne Faxen machen, wie wir früher in der Schule. Der Film bedient auch alle bekannten Klisches des Uni-Alltage in Amerika. Ich kann diesen Film nicht besonders empfehlen, wer jedoch gibt es sicher Leute, die auf einen solchen Humor abfahren, sonst würde Filme solcher Art nicht mehr produziert werden.
Scary Movie 3 – Filmveralberungen
Empfehlung: 
Nachdem ich bereits vor einiger Zeit die ersten beiden Teile von “Scary Movie” angeschaut hatte, weiß ich im Nachhiein nicht, was mich dazu getrieben hat, noch einen Teil über mich ergehen zu lassen. Aber lest selbst:
Zur Geschichte: Nachrichtenreporterin Cindy (Anna Faris) ist seit den letzten mehr oder weniger glücklich überstandenen Abenteuern mit Serienkillern, Geistern und Psychopathen selbst prominente Zielscheibe regenbogenjournalistischer Nachstellungen. Nun recherchiert sie den Fall eines Farmers (Charlie Sheen), auf dessen Land sich mysteriöse Kornkreise finden. Im Zuge der Ermittlungen macht sie die Bekanntschaft des geheimnisvollen Weltuntergangspropheten Orpheus und erhält verstörende Videos.
Der Film behält sein Konzept bei, andere Filme gründlich durch den Kakao zu ziehen. Als regelmäßiger Kinogänger, der die angesprochenen Veralberungen auch versteht, wird in den Film in den ersten 15 Minuten zum Lachen gebracht. Doch nur wegen der Tatsache, daß der Zuschauer sich denk “blöder gehts nicht mehr, oder?”. Doch nach einer Viertelstunde kennt man das Verfahren und die Handlung wankt von einem Gag zum anderen.
So hilft es auch wenig, bekannte Schauspieler, wie “Charlie Sheen”, “Leslie Nielsen” oder “Pamela Anderson” aufzubieten. Sorry, aber für mich war der Film absolut nichts. Unterste Niveauschublade.






