Cool & Quiet

Wie bereits vor einigen Tagen geschreiben, habe ich Prozzesortechnisch auf einen AMD Athlon 64 3200+ umgerüstet. Im nachhinein bin ich recht froh, das neue Modell “Winchester” genommen zu haben, welches bereits im 9nm-Verfahren produziert ist. Somit wird die zu kühlende Fläche kleiner, die Leistungsaufnahme der CPU sinkt ebenfalls und die ganze Abwärme des Systems ist dadurch niedriger.

Dies macht sich sehr stark im Alltagsbetrieb bemerkbar. Nach ein paar Stunden Surfen, etwas MP3-hören und Büroarbeiten steigt die Temperatur nicht mehr über 35(!) Grad. Bei starker Beanspruchung des Systems im 3D-Betrieb während eines Spieles, evlt. laufen noch die Webcams im Hintergrund, steigt die Temperatur auf knappe 45 Grad. Da dies die Termperaturen der Mainboard-Diode sind, die Messungen nicht genau am Kern vornimmt, kann man auf die angegeben Temperaturen nochmals ca. 5 bis 10 Grad draufrechnen.

Vergleiche ich dies mit meinem alten Athlon XP 2000, bei dem die Temperaturen im Ruhemodus bei 45 und im Belastungsmodus bei 55 Grad lagen, ist hier ein meilenweiter Unterschied.

Ein weiterer Punkt, den ich sehr genieße, ist die Tatsache, dass der 120mm-Lüfter viel langsamer und leiser dreht, als der alte 80mm-Lüfter. Ein Betrieb nebenher während des Lesen eines Buches ohne sonstige Geräuschquellen ist ohne weiteres möglich.

Der “neue” 9nm-Kern mit dem Athlon 64 3500+ wurde am 13. Februar von HardTecs4u getestet. Diese sind zum gleichen Ergebnis gekommen, wie ich in meinem Alltagsbetrieb. Den Artikel findet ihr hier.

Noch eine kurze Abschlussbemerkung am Rande: Durch gezieltes Tuning im Bios ließ sich nun mein 3DMark05-Wert von 3.400 Punkte auf über 3.525 Punkte steigern.

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