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Final Call – Wenn er auflegt, muss sie sterben

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War heute abend mit Bastian im Kino. Auf dem Programm stand “Final Call” Der Film dürfte Anhänger von Thrillern nur den Fakten nach sehr gut gefallen: Die Story stammt von Larry Cohen, aus dessen Feder bereits der packende Thriller “Nicht auflegen” mit Colin Farell in der Hauptrolle stammt. So sind also Bastian und ich mit ziemlich hohen Erwartungen ins Kino gegangen.

Zur Geschichte: Surfer Ryan (Chris Evans), seines Zeichens nicht gerade der offizielle Erfinder des Verantwortungsbewusstseins, hätte eigentlich genug damit zu tun, seine entnervte Ex-Freundin Chloe (Jessica Biel) zurück zu erobern. Stattdessen jagt er wie ein Verrückter – so jedenfalls sieht es für die anderen aus – durch L.A., um einer völlig fremden Dame namens Jessica (Kim Basinger) beizustehen, die das Opfer von brutalen Entführern wurde und nun per Mobilfunk allein zu Ryan Kontakt knüpfen konnte.

Der Film kommt schnell zur Sache und hält sich nicht lange mit der Einführung der einzelnen Charaktere auf, dies findet der Zuschauer im Laufe des Filmes heraus. Die Story selbst ist gut gestrickt, kommt aber durch die vielen Orts- und Situationswechsel etwas hektisch rüber. Dem wird aber durch gelegentlich auftauchende bekannte Nebenrollen entgegengesteuert. Das Duo Basinger – Evans agieren sehr gut miteinander und bringen den Storykern mit der Entführung sehr gut an den Mann. Nur am Rande bemerkt: Mittlerweile sieht man Kim Basinger das Alter bereits sehr an: So fällt dies zum Anfang des Filmes sehr stark auf, auch in Nahaufnahmen der Hände ist dies zu bemerken. Ansonsten fällt der durchweg gute Soundtrack positiv auf und unterstützt die Stimmung nachhaltig. Einziger Kritikpunkt sind die in meinen Augen zwar nicht so gewichtige, aber doch sich häufende Zufälle in der Geschichte des Filmes.

“Final Call” ist ein guter Thriller mit ein paar kleinen Storyschwächen, viel Action, allerdings ohne Explosionen und einem hohen Tempo durch die Telefongespräche an wechselnden Schauplätzen. Leider reicht er von der Spannung und vom Nervenkitzel nicht an den Vorgängerfilm von Larry Cohen, “Nicht auflegen” heran.

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2 Kommentare

  1. Hallo Gisa,

    die Filmmusik stammt von John Ottman, von dem bereits Filmmusiken zu “X-Men 2″, “Die üblichen Verdächtigen” und “Gothika” stammen.

  2. kannst Du mir sagen, von wem die Filmmusik ist???????