RSS-Newsreader

Seit dem neuen Design unterstützt meine Homepage auf die sogenannte RSS-Technik. Was genau damit gemeint ist, wurde sehr gut in einem der letzen ct-Hefte erklärt. Dies war im Heft 21/2004. Nachfolgend ein kurzes Zitat über RSS und den angeschlossenen RSS-Readern ( = die Leseprogramme):

RSS-Leseprogramme, auch RSS-Reader, -Clients, -Aggregatoren oder Newsreader genannt, helfen dem Surfer, sich trotz der Fülle an Neuem schnell einen Überblick über die Nachrichtenlage zu verschaffen. Sie laden die Meldungen aus dem Web und fassen sie übersichtlich zusammen, gewissermaßen zu einer persönlichen Zeitung.
Aus der Fülle der mittlerweile verfügbaren Newsreader haben wir neun Programme ausgewählt, die in der Szene hoch angesehen sind. Die Programme geben die Bandbreite der derzeit verfügbaren Lösungen wieder. So sind Awasu, FeedDemon, KlipFolio, NetNewsWire, SharpReader und Shrook eigenständige Desktop-Programme. Opera verfügt wie Firefox über einen integrierten RSS-Reader. Sage bettet sich als Plug-in in Firefox ein.
RSS-Dateien auf den Servern, so genannte Feeds, sind das Futter der Leseprogramme. Die RSS-Reader laden von Zeit zu Zeit die Feed-Dateien herunter, um die aktuellen Nachrichten einzulesen. Das Akronym hat neben “Really Simple Syndication” und “RDF Site Summary” diverse weitere Bedeutungen. Alle Varianten bezeichnen ein XML-Datenformat für die Verbreitung von Website-Inhalten (neudeutsch: die Syndizierung von Content). RSS ist in; es gibt kaum ein Nachrichtenangebot oder ein Blog, das keinen RSS-Feed bereitstellt. Verzeichnisse wie Syndic8 oder das RSS-Verzeichnis listen tausende von RSS-Feeds aller Couleur…

So, dies also als kleine Einführung in das Thema RSS-Reader. Um euch die Auswahl etwas leichter zu machen, habe ich aus dem Arikel auch noch nachfolgend das Fazit abgetippt:

… Sämtliche kostenlosen Reader – Awasu, Opera, NetNewswire Lite, Firefox/Sage, SharpReader und KlipFolio – eignen sich für den schnellen Check von ein paar Hand voll Sites. Die Bedienung von KlipFolio, so nett die Oberfläche aussehen mag, gestaltet sich aber mit zunehmender Feed-Zahl immer umständlicher. Außerdem fehlt dem Programm eine Feed-übergreifende Suchfunktion.
Wer mit Opera oder Firefox surft, kann die Nutzung von RSS-Feeds mit seinem Browser ausprobieren. Da man RSS-Feeds im Web findet und von Zeit zu Zeit die Sites der Feed-Urheber besucht, sind Browser ein natürliches Umfeld für RSS-Leseprogramme.
Ein Umstieg ist höchstens notwendig, wenn die Funktionen des RSS-Aggregators im Browser nicht mehr ausreichen. Erste Wahl in puncto Funktionsumfang unter den Gratisprogrammen sind der SharpReader und Awasu. Der Erwerb eines kostenpflichtigen Reader dürfte sich nur für Newsprofis lohnen, die Dutzende oder Hunderte Sites im Auge behalten müssen und schnell informiert sein wollen, wenn ein bestimmtes Thema im Web behandelt wird.
Dieser Artikel kann nicht alle verfügbaren RSS-Reader behandeln – es gibt einfach zu viele. Den bei einigen Bloggern hoch gehandelten RSS Bandit zum Beispiel haben wir kurzerhand aus dem Teilnehmerfeld verbannt, weil er bei unseren Tests einfach zu oft abstürzte. Kataloge wie RSS-Verzeichnis.de listen weitere RSS-Leseprogramme für alle Plattformen. Wer häufig den PC und das Betriebssystem wechselt, wird möglicherweise mit einem Web-Aggregator wie Bloglines oder shortWIRE glücklicher als mit einer Desktop-Anwendung…

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