Am Sonntag Nachmittag etwas mit Eltern und Schwiegereltern in der Stadt unterwegs gewesen. Dabei ein paar Fotos geschossen. Einfach anschauen.
März, 2005
19
Mrz 05
Bringt der iPod shuffle wirklich “Unordnung in mein Leben”?
Mein persönliches Geburtstagsgeschenk an mich ist der neueste MP3-Player aus dem Hause Apple: iPod shuffle. Überraschenderweise hat Galeria Kaufhof ihn ins Programm aufgenommen und so konnte ich mittels einer 5%-Rabattmarke den iPod shuffle mit einem Gigabyte Speicher für gerade mal 141,50 EUR erwerben. Nachfolgend die technischen Details von der Apple-Homepage:
- Massenspeicher: 1GB
- Song-Kapazität: 240
- Batterielaufzeit: Bis zu 12 Stunden
- Im Lieferumfang enthalten: Ohrhörer, Trageband, USB-Abdeckung
- Skip-Protection: Wiedergabe ohne Aussetzer
- iPod Anschlüsse: USB-Anschluss, Stereo-Minianschluss
- Konnektivität: USB 1.1 und 2.0 über integrierten USB-Anschluss
- Ladedauer: Ca. 4 Stunden (schnelles Laden auf 80%ige Kapazität in 2 Stunden)
- Audio-Unterstützung: MP3 (8 bis 320KBit/Sek.), MP3 VBR, AAC (8 bis 320KBit/Sek.), Protected AAC (aus dem iTunes Music Store, M4A, M4B, M4P), Audible (Formate 2, 3, und 4) und WAV
- Abmessungen (in cm): 8,4 x 2,5 x 0,84
- Gewicht: 22 g
- Zugehörige Software: iTunes für Mac und Windows
- Dokumentation: Elektronische Dokumentation und Einführungshandbuch
Verpackung
Soweit die technischen Daten. Der iPod shuffle kommt gewohnt schick und gut verpackt daher, diesmal in einer hellgrünen Schachtel mit Sichtfenster. Hat man denn den shuffle endlich in den Händen, hat man Angst, diesen wegen der geringen Größe und dem geringen Gewicht zu verlieren. Ansonsten sind im Lieferumfang noch weiße Ohrhörer und ein Trageband (ebenfalls in weiß) enthalten. Als CD wird die aktuelle Version von Apples Musikprogramme iTunes mitgeliefert. Außerdem eine Kurzbeschreibung, die in guter Übersetzung in Deutsch vorliegt.
Anschluss & Handling
iTunes ist schnell installiert. Über “Ordner zur Bibliothek hinzufügen” nimmt das Programm bestehende Audio-Files in die Bibliothek auf. Nach der Installation von iTunes (ich möchte an dieser Stelle nicht ausführlicher auf die Handhabung von iTunes eingehen, dieses ist im Vergleich zu anderen Audio-Programme so simpel, dass es sich nicht lohnt) schließt man den shuffle an einem USB-Anschluss an (egal ob USB 1.1 oder 2.0), iTunes erkennt den shuffle sofort an der linken Seite und nun hat man die Wahl, den iPod shuffle per Zufall oder geordnet zu füllen. Ich habe mich dazu entschlossen, ihn per Zufall füllen zu lassen. Nach dem kompletten Füllen (ca. 20 Minuten) zeigt mir iTunes an, dass ich nun 248 Lieder zum Mitnehmen auf dem shuffle habe.
Die Bedienung des shuffles ist denkbar einfach. Auf der Vorderseite die wichtigsten Tasten (Wiedergabe/Pause, Vor- und Zürückspulen, Lautstärke anpassen), auf der Rückseite durch einen Schieberegler die Möglichkeit zwischen “Zufälliger Wiedergabe”, “Wiedergabe in geordneter Reihenfolge” und dem “Ausschalten zu wählen. Außerdem eine kleine Taste, um sich den aktuellen Batteriestand anzeigen zu lassen. Die vorderen Bedienelemente sind doppelt belegt: Durch ein 3sekündiges Betätigen der “Wiedergabe/Pause”-Taste wird eine Tastensperre aktiviert, durch längeres Betätigen der Vor- und Zurückspultasten ist ein schnellerer Vor- oder Rücklauf im aktuellen Lied möglich.
Alltag & Design
Der iPod shuffel bringt genug Leistung auf die Kopfhörer, um ohne Probleme während des Staubsaugens Musik zu hören. Das Kabel des der Kopfhörer ist lang genug, meiner Meinung nach sogar etwas zu lang. Es befindet sich ein kleiner “Kunstoffnippel” um das Kabel, um das Kabel zum Ende hin nicht lose an den Ohren hängen zu haben. Das Fehlen eines Displays stört mich überhaupt nicht, ich höre gerne meine mittlerweile größtenteils digitalisierte CD-Sammlung querbeet an. Dabei entdeckt immer wieder Lieder, von denen man überhaupt nicht wußte, da man sie sein Eigen nennt. Sollte ich mal ein Lied nicht hören wollen, einfach überspringen und bei der nächsten Synchronisation evtl. ausschließen. Ob die Akkulaufzeit wirklich 12 Stunden beträgt, werde ich demnächst austesten müssen. Das Gewicht von 22 Gramm ist einmalig (nachgewogen, stimmt wirklich!). Zum Vergleich: Ein Standardbrief mit drei DIN A4-Blättern wiegt 20 Gramm.
Auffallen wird man mit diesen MP3-Player eher durch das “Nicht-Auffallen”. Sehe ich MP3-Player mit Display um die 50 bis 100 Gramm, werde ich nur lachen.
Fazit
Klein, leicht, 240 Lieder, 12 Stunden Laufzeit, was will man mehr? Kalenderfunktion, Spiele, Bilder? Hat man doch mittlerweile alles auf dem Handy oder dem PDA. Kein Display? Für was denn? Meine Musiksammlung ordnen kann ich bequemer daheim oder am Laptop. Vor allem im Sommer oder bei sportlichen Aktivitäten (bei mir das Inlineskaten), wenn man sowieso so wenig wie möglich am Körper tragen will, ist der iPod shuffle goldwert. Auch das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Natürlich erhält man MP3-Player auch günstiger, aber was will ich mit 256 MB? Die sind bei einer momentanen Musiksammlung von knapp 5 Gigabyte doch ratzfatz voll. Also, iPod shuffle kaufen!
18
Mrz 05
Treffen der Stars in: Sin City
Gestern bereits kam der zweite Trailer zu Sin City heraus. Er macht Lust auf mehr. Und wer kann bei einer solchen Schauspielerriege noch widerstehen (der Screenshot ist aus dem aktuellen Trailer herausgenommen)?
Zu finden ist der Trailer hier. Wer mehr zu dem Film wissen will, ein paar Worte habe ich bereits vor einiger Zeit geschrieben, eine offizielle Seite gibt es bisher noch nicht, jedoch hat natürlich IMDB den Film bereits in seine Datenbank aufgenommen.
18
Mrz 05
Bruce Willis in Aktion
Heute Abend endlich wieder im Kino. Begünstigt durch die Abwesenheit meiner besseren Hälfte konnten uns Bastian und ich uns einen Actionfilm anschauen, der sonst vielleicht nicht auf dem Programm gestanden hätte. Eigentlich wollten wir uns zuerst “Creep” oder “Kontroll” anschauen, diese laufen jedoch diese Woche nur noch in den Spätvorstellungen. Und somit kehrten wir uns von den “U-Bahn-Filmen” ab und wendeten uns wieder mehr der oberirdischen Spannung zu. Was wir dabei gesehen haben, lest ihr in den nächsten Absätzen…
Hostage – Entführt
Empfehlung: 
Endlich wieder ein knallharter Actionfilm von Bruce Willis. Nicht mehr irgendwelche Gastrollen in Gaunerklamotten, lahmen Fortsetzungskomödien und ähnlichem. Die Ernsthaftigkeit des Filmes schlägt sich auch in der Altersfreigabe nieder: “Hostage – Entführt” ist in Deutschland erst ab 16 Jahren freigegeben. Regie führt der (mir) völlig unbekannte Florent Emilio Siri. Dieser zeigte sich bisher nur für die äußert erfolreiche “Splinter-Cell“-Computerspielreihe verantwortlich. Das Skript stammt von Doug Richardson, der bereits die Skripte zu “Die Hard 2“, “Bad Boys” und “Die Hard 4.0” geschrieben hat. Somit kann man nur hoffen, dass der in letzter Zeit etwas schwächelnde Willis wieder an Fahrt gewinnt und gute Rollen erhält.
Zur Geschichte: In einer Kleinstadt wollen drei jugendliche Kleinkriminelle eigentlich bloß einem harmlos scheinenden Bürger den Kraftwagen mopsen. Nach einer Verkettung unglücklicher Umstände sehen sie sich nun jedoch plötzlich als Geiselnehmer in dessen Villa von der Polizei belagert. Eigentlich ein Routinejob für Sergeant Jeff Talley (Bruce Willis), der einst der gefragteste Verhandlungsführer der Polizei von LA war und genau vor Problemen wie diesem in die scheinbar ruhige Provinz flüchtete. Doch der Mann in der Villa ist kein normaler Spießer, und seine sinistren Auftraggeber nicht an Aufklärung interessiert.
Die Story des Filmes, die vor dem Film eigentlich interessant klang, ist völlig versaut worden. Sorry, klingt hart, ist aber so. Es finden sich so viele Szenen, wo ich mir gedacht habe: “Das kann doch nicht sein, das können die doch jetzt nicht so machen, was haben die bloß angestellt…”. So ging es mir fast den ganzen Film über. Unglaubwürdiges folgt Unlogischem, absurde Szenen wechseln sich mit übertrieben kitschigen Situationen ab und einige der Nebenndarsteller hätten besser besetzt sein können. Am schlimmsten ist der eigentliche Bösewicht dargestellt: Er wirkt wie eine Karikatur von “The Crow“. Der Hauptdarsteller Bruce Willis liefert in Relation zum Rest des Filmes eine durchschnittliche Leistung ab, jedoch absolut gesehen ist es einfach nur grausam anzuschauen. Bruce Willis ist meilenweit von solch qualitativen Leistungen entfernt, wie in “Twelve Monkeys“, “Fith Element” oder “Keine halben Sachen” (wohlgemerkt Teil eins). Abschließend ist über dem Film zu sagen, dass er weder als Actionfilm, noch als Thriller oder Krimi taugt. Der Kinogang war hinausgeworfenes Geld.
Anschließend noch kurz die S-Bar angetestet. Nachdem ich nun bereits seit drei Jahren einen halben Steinwurf von dieser Kneipe entfernt wohne, nur endlich der erste Besuch. Bastian hatte noch 50 Minuten bis zum nächsten Zug, so dass wir noch genug Zeit hatten. Dachten wir. Doch es kam alles anders: So brauchte die einzige Bedienung in der fast vollbesetzten Kneipe gute 30 Minuten (Bastian möge mich korrigieren, wennn es nur 25 waren) für ein Lagerbier, einen Kaffee und einen simplen Mai Tai. Und zwanzig Minuten sind doch etwas kurz für einen kompletten Cocktail. Hoffe, dass war nur ein Einzelfall. Denn ansonsten ist die Kneipe ganz in Ordnung. Preislich für Erlangen normal, die live gemixte Musik im House-Stil ist ein Tick zu laut, aber ansonsten keine größeren Beanstandungen. Vielleicht erhält die S-Bar in nächster Zeit nochmals eine Chance.
16
Mrz 05
Wer bin ich?
Ich persönlich finde das immer sehr interessant, wie die Desktops anderer Leute aussehen. Denn abgesehen vom gewählten Hintergrundbild bieten solche Screenshots einen tiefen Einblick in das Nutzerverhalten und die Interessen der jeweiligen Person und zeigen auch häufig, an was der Computernutzer zur Zeit arbeitet. Deshalb habe ich mal spaßeshalber heute Abend einen Screenshot meines Desktops angefertigt.
Ich bin dabei eher der “langweilige”, bzw. minimalistische Nutzer: Meist habe ich kein Hintergrundbild, um keine Ladezeiten zu haben. Auch die Symbole sind nicht nach bestimmten “Grüppchen” oder ähnlichem angeordnet. Ersten kommen diese schnell durcheinander, die Übersichtlichkeit geht verloren und man verschiebt leicht etwas irgendwohin. Versteht mich bitte nicht falsch, ich verstehe auch die Leute, die ihren Desktop zum Spielplatz machen oder zur Rumpelkiste: Jedem das Seine.
Eine zweite sehr interessante Sache ist, durch die mittlerweile weite Verbreitung des alternativen Internetbrowsers “Mozilla Firefox“, die installierbaren Plugins. Mozilla selbst bietet bereits ein gut sortiertes Verzeichnis der weitverbreitesten Plugins. Eines davon, nämlich meinen Newsreader “Sage” habe ich bereits in einem Post ein paar Tage vorher, vorgestellt. Doch was ich sonst noch installiert habe, lest ihr in den nächsten Zeilen:
- Sage (Download) – Wie bereits schon erwähnt, mein RSS-Newsreader.
- Adblock (Download) – Diese kleine Erweiterung blockt auf Knopfdruck dauerhaft Werbung, die als Flash, Gif-Bilder oder in I-Frames angezeigt wird.
- FoxyTunes (Download) – Bedient doch euren Lieblings-Musikplayer direkt aus dem Browser heraus, ohne umständlich in ein anderes Fenster wechseln zu müssen. Die Steuerung wid platzsparend in der Statusleiste untergebracht.
- EditCSS (Download) – Ihr seid auf einer Internetseite und wollt sehen, wie die CSS-Datei gestaltet ist? Dieses Tool zeigt euch die CSS-Datei mit einem Befehl in der Sidebar an.
- HTML Validator (Download) – Dieses Plugin prüft die Korrektheit des geschriebenen HTML-Codes und zeigt die Fehler in der Statusleiste an. Nach dem Anklicken kommt man zu einer ausführlichen Übersicht und Fehlerbeschreibung.
- Spiderzilla (Download) – Das letzte Plugin taucht im offizielen Plugin-Verzeichnis überhaupt nicht (mehr) auf. So muss man dies von der Entwicklerseite herunterladen. Auch hat das Programm keinen eigenen Eintrag in der Plugin-Liste des Browsers, sondern taucht als simpler Text im Kontextmenü unter “Extras” auf: “Download this site”. Diese drei Wörter sagen eigentlich alles. Spiderzilla erstellt eine exakte lokale Kopie der gewünschten Webseite mit einer vorher eingestellten Linktiefe. Dabei bleibt die originale Verzeichnisstruktur erhalten, bestimmte Datei lassen sich durch Filter ausschliessen. Spiderzilla fußt dabei im Hintergrund auf das Programm “Httrack Website Copier“. Doch Vorsicht: Das Herunterladen einer umfangreichen Website kann schon mal ein paar Stunden dauern (Flatrate sei gedankt).
Um Firefox nicht nur im Internet durch die Verlinkung zu untersützen, habe ich mir gedacht, ich könnte dies mit einem Streich auch finanziell und in “Real Life” tun. Die Lösung hierzu ist ein T-Shirt aus dem Mozilla Store. Zwar muss man die dortigen Artikel aus Amerika via Kreditkarte bestellen, aber bei dem derzeitigen Dollar-Kurs kostet das T-Shirt nicht viel mehr als eins in Deutschland und man unterstützt eine gute Sache. Am Rande: Die T-Shirts und die Aufdrucke sind qualitativ hochwertig und von der Firma “Fruit of the Loom“. Wer damit nichts anfangen kann: Diese Firma ist vor einigen Jahren mit Kapuzenpullis bekannt geworden.
13
Mrz 05
Zwei RSS-Newsreader im Vergleich
Wer in letzter Zeit im Internet unterwegs war, findet diese immer häufiger: Newsfeeds. Sie versorgen uns stets mit den neusten News und Einträgen von immer mehr Internetseiten. So muß man nicht jeden Tag die jeweiligen Homepages ansurfen, um festzustellen, ob es bereits wieder etwas Neues gibt.
Auch Bastian und ich bieten einen Newsfeed für unsere Seiten an. Grund genug unsere bevorzugten Newsreader vorzustellen: Bastian stellt NetNewsWire (Lite) und ich Sage vor.
NetNewsWire (Lite)
NetNewsWire (NNW) dürfte der derzeit beliebteste und damit weitverbreiteste RSS-Reader für den Mac sein. NNW ist in zwei Versionen verfügbar: NNW (39,95 US$) und NNW Lite (Freeware). Die wichtigsten Unterschiede im Überblick:
| NNW 2.0b25 | NNW Lite 2.0b23 | |
| Layout | ||
| Email-like | Ja | Ja |
| Widescreen | Ja | Nein |
| Combined | Ja | Nein |
| Newsfeeds | ||
| Intelligente Listen | Ja | Nein |
| “New Item”-Liste | Ja | Ja |
| Kategorien | Ja | Ja |
| Nachrichten | ||
| Archiv | Ja | Nein |
| Suchen | Ja | Nein |
| Podcasting | Ja | Nein |
| Anzeige | ||
| HTML-Unterschiede | Ja | Nein |
| Style Sheets | Ja | Ja |
| Favicons | Ja | Ja |
| Download | ||
| Einstellung je Newsfeed | Ja | Ja |
| Activity-Window | Ja | Nein |
| Gzip Kompression | Ja | Ja |
| SSL Unterstützung | Ja | Ja |
| Kennwort-geschützte Newsfeed | Ja | Ja |
| Verschiedenes | ||
| Integrierter Browser | Ja | Nein |
| Import mit “Feed:” | Ja | Ja |
| Syncronisation | Ja | Nein |
| Post-to-weblog | Ja | Ja |
In diesem Artikel werde ich mich in erster Linie auf NNW Lite beziehen.
Installation
Einfach downloaden (NNW Lite/NNW kaufen), DiskImage öffnen und NNW in den Programmordner ziehen. Installation abgeschlossen!
Benutzung
Die Ansicht von NNW gliedert sich in drei Hauptbereiche: links werden die abonnierten Newsfeeds angezeigt, rechts oben die Überschriften der jeweiligen Einträge und rechts unter der dazugehörige Eintrag inkl. Images angezeigt.
NNW bringt bereits eine große Auswahl an bekannten Newsfeed mit. Mit “Sites Drawer” wird die gesamte Liste (sortiert in verschiedenen Kategorien) sowie eine kurze Beschreibung angezeigt. Mit einem Klick kann die Homepage des Newsfeed angesurft oder der Feed sofort abonniert werden.

Mit “Subscribe” und der URL können weitere Newsfeeds hinzugefügt werden. Die Liste läßt sich durch Kategorien auch sinnvoll und übersichtlich verwalten.

Sobald neue Newsfeeds vorliegen, wird der jeweilige Name des Feed hervorgehoben. Zusätzlich werden alle neuen Einträge unter “New items” gesammelt und die Anzahl im DockIcon angezeigt. Die Refresh-Einstellungen können global aber auch individuell für Kategorieren und sogar für einzelne Newsfeed eingestellt werden.

Hier können auch Kennung und Passwort für geschützte Newsfeeds eingegeben und gespeichert werden.
Newsfeedeinträge können entweder im Anzeigebereich oder im externen Browser geöffnet und gelesen werden. NNW hat einen integrieten Browser und kann daher die Homepage selbst öffnen und anzeigen. Das Design des Feedinhaltes läßt sich mittels der enthaltenen oder auch eigener CSS Stile anpassen.
Besonderheiten
Der größte Vorteil von NNW gegenüber der Lite-Version ist der integrierte Browser, welcher auf Safari basiert. Der Browser bietet alle wesentliche Funktionen. Mit dem Tabbed-Browsing kann man durch die News surfen und gleichzeitig interessante Einträge im Hintergrund laden lassen.
Für viele Blogger wichtig: NNW kann mit Hilfe eine externen Webblog-Editors (z.B. MarsEdit) Einträge für das eigene Webblog erstellen und übertragen (leider konnte ich diese Funktion selbst nicht testen).
Fazit
NNW ist ein professioneller NewsReader mit vielfältigen Funktionen, um auch eine große Feedsammlung sinnvoll und unkompliziert verwalten und nutzen zu können. Insbesondere die Non-Lite Version bieten mit dem intergrierten Browser, Archiv und Suche wertvolle Features im Alltäglichen Gebrauch.
PRO:
- einfache Bedienung
- auch riesige Sammlung von Newsfeeds können sinnvoll und einfach verwaltet werden
- Individualisierung durch Style Sheets
CONTRA:
- integrieter Browser, Archiv und Suchfunktion sind kostenpflichtig
- nur für Mac OS X verfügbar
Sage
Das größte Unterscheidungsmerkmal des nachfolgend vorgestellten RSS-Readers namens “Sage” zu anderen RSS-Readern ist die Tatsache, dass es kein Standalone-Programm ist, sondern als Plugin für den alternativen Internetbrowser Mozilla Firefox daherkommt. Dadurch ist der Nutzer jedoch nicht im Funktionsumfang eingeschränkt, sondern das Programm befindet sich in einer Umgebung, wo es hineinpasst.
Installation
Die Installation geht denkbar einfach vonstatten: Wie auf den Bildern beschrieben, bietet Mozilla von Haus aus viele Erweiterungen zum Download. Diese sind meist nur einige Hundert Kilobyte schwer. Will man eine Erweiterung installieren, ruft man über den Reiter “Extras” den Punkt “Erweiterungen” auf, es öffnet sich ein Fenster mit der Auflistung aller bisher installierten Erweiterungen.

In diesem Fenster klickt man nun den Text links unten “Erweiterungen herunterladen” an.

Der Browser bringt einen daraufhin in einem neuen Browsefenster auf die Webseite mit den möglichen Erweiterungen. Hier scrollt man so lange, bis man den Eintrag “Sage” gefunden hat oder man navigiert mit dem Kategorie “News Reading” direkt in die artverwandte Abteilung.

Hier ein kurzer Klick auf den Install-Button und nach wenigen Sekunden vermeldet ein letztes Fenster den Erfolg der gut 100kb-großen Installation, sowie ein Hinweis auf einen nötiwgen Neustart von Firefox (alle offenen Firefox-Fenster schliessen und den Browser nochmals neu aufrufen). Fertig ist die Installation.

Verwendung
Im alltäglichen Surfen hat man zwei große Möglichkeiten, Newsseiten für seinen RSS-Reader zu “abonnieren” (= die Seiten, welche einen dann über Änderungen informieren sollen):
Man surft die gewünschte Seite gezielt an, öffnet seine Sage-Sidebar (wenn aus Versehen mal geschlossen, kann diese jederzeit über den Menüreiter “Ansicht” -> “Sidebar” wiedereingeblendet werden) und klickt auf das “Lupen”-Symbol.

Daraufhin öffnet sich ein separates Fenster, in welchem die möglichen Newskanäle aufgelistet werden. Hier findet man meist mehrere Einträge, da es verschiedene RSS-Versionen gibt, angefangen mit 0.9x bis hoch zu 2.x. Einfach die höchste Versionenzahl suchen und auf “Nachrichtenkanal hinzufügen” klicken. Große/bekannte Seiten bieten sogar mehrere Newsfeeds an, diese dann zu bestimmten Themen oder Kategorien.

Die zweite Möglichkeit, an Newsfeeds zu kommen ist eher eine passive: Seit der Firefox-Version 0.93 und auch die neuesten Versionen zeigen am rechtesten unteren Rand ein oranges Symbol an, sobald ein Newsfeed entdeckt wurde. Hier einfach mit der linken Maustaste drauf und schon ist der Nachrichtenkanal hinzugefügt.

Hat man einmal ein oder mehrere Newsfeed für den RSS-Reader abonniert, genügt ein Knopfdruck auf das “Aktualisieren”-Symbol ganz links außen in der Sidebar und schon legt Sage los, um Änderungen auf den betreffenden Seiten zu suchen. Diese werden dann durch Fettschrift der entsprechende Seite und der entsprechenden Beiträge angezeigt.
Besonderheiten
Von vielen Besonderheiten kann ich bei Sage nicht berichten. Die wenigen Optionseinstellungen erschliessen sich den Benutzer von selbst, es gibt auch keine komplizierten Konfigurationsskripte oder ähnliches.


Als ein sehr guter Punkt ist die Art der Speicherung der persönlichen Newsfeeds. So werden diese als ganz normale Lesezeichen in Firefox als Extra-Ordner abgelegt. Dies hat den großen Vorteil, dass wenn man seine Lesezeichen sichert, auch gleichzeitig seine Lieblings-Newsfeeds mitspeichert. Die leichte Übertragbarkeit und/oder Wiederherstellung ist somit kein Thema.

Als weitere Besonderheit, die aber bereits erwähnt wurde, ist die Thematik der direkten Eingliederung in Firefox: Externe Programme bieten häufig Funktionen wie eine Offline-Archivierung, Ordnung nach bestimmten Themengebieten und bei mehreren Dutzend oder mehr abonnierten Newsfeeds eine größere Übersichtlichkeit. Mit solchen Funktionen kann “Sage” nicht dienen.
Fazit
So, nachdem alle Bereiche von “Sage” behandelt wurden, folgt letztendlich das Fazit. Der RSS-Reader “Sage” richtet sich an Nutzer, die von Ihrem RSS-Reader eine einfache Bedienung und eine minimalistische Übersichtlichkeit wünschen. Außerdem kommt “Sage” mit der einmaligen Möglichkeit daher, die Thematik “RSS” in ihrer gewohnten Surfumgebung, den alternativen und schlanken Browser “Mozilla Firefox”, zu nutzen. Dies bieten zwar bereits mittlerweile auch andere Browser an, meiner Meinung nach aber ziemlich rudimentär.
Wie im letzten Kapitel “Besonderheiten” angesprochen, richtet sich der “Sage” nicht an “Poweruser”, die dutzende oder hunderte Feeds in ihren Listen haben und die News auch offline auf der Festplatte brauchen. Diese sollten sich in Richtung eines externen orientieren (die Zeitschrift “ct” hat bereit vor kurzem über die Thematik berichtet, ein Auszug davon vor kurzem hier bei mir). Auf keinen Fall sollte man für ein solches Programm Bargeld bezahlen, die kostenpflichtigen Angebote haben ihre Daseinsberechtigung im professionellen Bereich und richten sich auch klar an diese Zielgruppe.
PRO:
- einfache und unkomplizierte Handhabung
- übersichtlicher Aufbau
- integriert in Mozilla Firefox
CONTRA:
- keine Möglichkeit, Feeds nach Kategorien zu ordnen
- wenige Konfigurationsmöglichkeiten
- integriert in Mozilla Firefox
Der Artikel wurde anhand von Sage 1.3.1 unter Verwendung von Mozilla Firefox 1.0.1 am 06.03.2005 erstellt.
12
Mrz 05
Freudensprünge
Heute Abend beim Hochfahren meines Computers folgende Meldung erhalten: “Fehler beim Lesen des Datenträgers. Bitte starten sie den Computer mit Strg + Alt + Entf neu”.
Scheisse.Wieder ein ganzer Tag hinüber, den man wegen der kompletten Neuinstallation nicht gebrauchen kann. Ja, ich weiß, es gibt Programme, die Images von gesamten Partitionen erstellen. Werde mir ein solches zulegen. Versprochen. Dann hört vielleicht mein Wehlklagen alle sechs Monate über die verschwendete Zeit auf.
Computer sind dafür da Probleme zu lösen, die man ohne Computer gar nicht hätte
Update: Gestern nach ca. fünf Stunden meinen Rechner wieder im ungefähren Ursprungszustand gebracht. Erste Aktion heute: Ab in die Stadt und Norton Ghost (ein Imageprogramm, um genaue Abbilder von Festplatte zu erzeugen) besorgt, um solche Situationen wie gestern Abend zu vermeiden.
10
Mrz 05
Harald Schmidt am Mittwoch
Während den letzten Sendungen von “Harald Schmidt” merkte der Zuschauer, dass Harald und sein “Sidekick” Manuel Andrack langsam mehr an Fahrt gewinnen. Denn selbst Fans attestierten der Harald Schmidt-Show ein gewisses Fehlen des “letzten Schliffs”.
Doch nach ein paar Minuten kündigt Harald Schmidt einen Gast an (der laut seiner Bezeichnung eigentlich gar kein Gast ist, sondern nur einen, den sie gern haben), dieser nimmt an der linken Seite des Schreibtisches Platz. Was bitte soll das? Wochenlang wird an dem Konzept ohne Gast festgehalten, man hat sich als Zuschauer dran gewöhnt, und nun das. Und wer bitte ist “Kurt Krömer“? Zu allen Übeln ist dieser “Nicht-Gast” eine Kabarettist, der die ganze Sendung über immer wieder zwischenreinredet und Harald Schmidt dadurch aus der Linie wirft.
Nichts gegen Gäste, Harald, aber wenn, dann sollte es klar vorgegeben sein, in welchem Rahmen sie in der Show agieren. Nicht einfach einladen und dann ein bissche rumwursteln. Und vor allem nicht die ganze Sendung über!
Übrigens: Mittlerweile werden auch auf der Homepage der ARD nicht nur Audio-Files, sondern man kann sich die BestOf-Szenen als Videos nochmals “nachschauen” (dies war bis vor kurzem nicht möglich).
9
Mrz 05
Etwas uneigennützig…
… wird dieser kurze Post werden. Bereits seit meinem Relauch der jetzigen Seiten, habe ich in die Navigationsliste einen Link zu einem Amazon-Wunschzettel aufgenommen.
Was bringt mir oder anderen dieser Wunschzettel? Für andere Personen im Bekannten- oder Verwandtenkreis ist es eine bequeme und sichere Art, ein passendes Geschenk für gewisse Gelegenheiten zu finden. Auch wenn man kein passendes Geschenk finden sollte, kann man sich aufgrund der aufgelisteten Wünschhe eine gute Vorstellung machen, was mir gefallen könnte.
Meine frühere Skepzis (denn diese Funktion gibt es bei Amazon bereits schon lange), die Wunschliste ist nur auf Bücher und CD´s beschränkt, ist mittlerweile vorbei: So finden sich Haushaltsartikel, Computerspiele, Technik und vieles mehr auf Amazon. Auch die Preise liegen im Durschnitt der Internetangebote. Positiv ist der Verzicht von Versandkosten ab einem Gesamtwarenwert von 20 EUR.
Die Bequemlichkeit für mich und meine Frau (die natürlich ihren eigenen Wunschzettel hat) haben wir an Weihnachten festgestellt: kein aufwendiges Austauschen von Warennamen, ISBN-Nummern und ähnlichem. Und ich freu mich über nützliche Geschenke.
9
Mrz 05
Warum Layout mit Tabellen dumm ist
Heute von meinem Bekannten Timon im Netz gefunden und für Webmaster, die mit Design zu tun haben, sehr lesenwert. Der Artikel befasst sich mit der Thematik Layout durch Tabellenform, deren Nachteile und (bessere) Optionen, um mit einfacheren Mitteln mehr zu erreichen. Hier ein kleiner Auszug aus dem Beginn des Textes. Dieser ist im übrigen sehr gut lesbar und grafisch nett präsentiert.
Tabellen haben in HTML immer nur zu einem Zweck existiert: Um tabellarische Daten darzustellen. Dann kam eine Zeit, wo es für die Designer durch border=”0″ auf einmal möglich war, ein Raster über ihre Seiten zu legen, um daran Grafiken und Text auszurichten. Obwohl es immer noch die meistgebrauchte Methode ist, um optisch gutaussehende Websites zu erschaffen, widerspricht die Nutzung von Tabellen zu Layoutzwecken den Bemühungen, ein besseres, leichter benutzbares, flexibles und funktionelles WWW zu schaffen. Finden Sie heraus, woher die Probleme kommen, und lernen Sie Methoden für die Übergangsphase und schließlich für ein komplett tabellenfreies Layout…
Zu finden ist der Artikel hier. Der interessierte Leser sollte Grundkenntnisse in Seitenstrukturierung und HMTL besitzen.







