Die Zeitung “Die Zeit” hat in ihrer aktuellen Ausgabe Nr. 12 ein Dossier zu dem Thema “Computerspiele – Schlachten in der Cyber-Welt” ein Dossier geschrieben, welches lesenswert ist.
In diesem Artikel werden nicht nur, wie so häufig, die angeblich ach so schlechten Auswirkungen der Computerspiele auf die Jugend dargestellt, sondern ein kleiner und realer Abriss der Motivationen und dem Aufbau der derzeitigen Egoshooter-Szene gezeigt. Allerdings wird auch nicht an Kritik gespart, zum Beispiel die amerikanische Armee, welche zu Rekrutierungszwecken mittlerweile Kriegssimulationen in Ich-Perspektive produzieren lässt.
Doch auch die beiden Computerspieler, die stellvertretend für die große Zockercommunity zu Wort kommen, sparen nicht an kritischer Selbstreflexion. Im Schnitt ist der Artikel einer der besseren, die ich in den letzten Jahren gelesen habe, da hier keine Verteufelung des Szene betrieben wird. Trotzdem werden Motive kritisch hinterfragt. Wer keine Lust oder Zeit hat, zum nächsten Kiosk zu laufen, um sich “Die Zeit” zu holen, kann den Artikel hier nachlesen.





