Juni, 2005


13
Jun 05

Neulich, bei einem Apple-Programmierer

Heute bei Stefan gelesen, dem Link gefolgt und bei jedem zweiten Satz gegrinst…

How-To: Wie man mit einem Programmierer eine Beziehung führt…
…steht im Weblog von Emily Hambidge: »Dating an Apple Developer« (via Kai)
Im Titel steht zwar was von »Apple Developer«, aber es gilt für alle Programmierer. :-)

Hier der Link.


12
Jun 05

Screenshots von Battlefield 2

Galerie - Battlefield 2 ScreenshotsSo, mittlerweile die 560 MB schwere Demo aus dem Netz gezogen und gleich mal installiert. Nervig fallen gleich mal die Splash-Screens am Anfang (!) vor dem eigentlichem Spiel auf (nach Verlassen des Spieles lasse ich mir sowas ja noch eingehen, aber am Anfang…). Also flugs mal die Auflösung eingestellt (ärgerlich, man kann nur bis 1280 x 960 pixel hochstellen) und gleich mal ins Spiel rein. In der Demo kann man zwar sowohl Multiplayer als auch Singleplayer spielen, aber nur eine Map ausprobieren.

Nach ein paar Minuten hatte ich mich an die leicht verbesserte Steuerung gewöhnt, begann mich auf der interessanten Karte zurechtzufinden und die Grafik zu genießen und plötzlich wird die Spielrunde beendet. Hä? Ich hatte doch noch genug Creditpoints und der Gegner auch. Hatt doch Electronic Arts dooferweise eine Zeisperre eingebaut: Nach zehn Minuten muss man in der Demo eine neue Runde anfangen. Was soll das denn? Demo schön und gut, aber mit solchen Methoden vergrault man eher potentielle Käufer. Denn genug Klone, beziehungsweise gleichwertige Konkurrenzprodukte gibt es mittlerweile genug auf dem Markt.

Ansonsten muss ich nach drei (zwangsabgebrochenen) Runden sagen: Schön, gefällt mir, nur der Flair fehlt etwas. Vielleicht ist das ja nur die Umstellungszeit. Wir werden sehen, was die Vollversion bringt.


11
Jun 05

Das Demo ist endlich da!

Gestern Nacht kam das Demo zu “Battlefield 2″ heraus, leider erst so gegen 23.00 Uhr. Mittlerweile sind einige Server verfügbar, auf gamershell.com finden sich jedoch sehr wenige freie Slots. Na mal sehen, bis heute Abend werden wir das Demo schon auf der Platte haben.


11
Jun 05

Dekadenz pur

Gestern Abend: Badewanne, Sekt, i-shuffle und ein gutes Buch. Was braucht man mehr…


10
Jun 05

Vermeer – Die Frage, wen er malte

Das Mädchen mit dem Perlenohrring

Meine Empfehlung: Empfehlung
Empfehlung meiner Frau: Empfehlung

Tja, bei manchen Filmen bin ich richtig froh, aus irgendwelchen, mir mittlerweile nicht mehr bekannten Gründen, nicht ins Kino gegangen zu sein. Der nachfolgende Film gehört zu jener Kategorie. Doch eins nach dem anderen: Nachdem meine Frau diesen Film eigentlich schon im Kino sehen wollte und dies nicht geklappt hatte, liehen wir ihn uns vor einigen Tagen aus. Wie er uns gefallen hat Warum uns der Film nicht gefallen hat, erfahrt in den nächsten Absätzen.

Zur Geschichte: Zur Mitte des 17. Jahrhunderts nimmt die 16-jährige Griet (Scarlett Johansson aus “Lost in Translation”) den vakanten Posten als Dienstmädchen im turbulenten Haushalt des niederländischen Malers Johannes Vermeer (Colin Firth) an. Obwohl dessen Familie den neuen Gast nicht eben freundlich aufnimmt, lernt Griet sich zu behaupten und entdeckt bald ihre Faszination für die Arbeit ihres Hausherren, dem seinerseits die Reize und das angenehme Wesen des Mädchens nicht entgehen.

Der Film fängt an, wie er aufhört: Mit vielen losen Enden. Wenn man eines diesen Film attestieren kann, dann die Kunst, sämtliche Handlungsstränge offenzulassen, beziehungsweise nicht zu erklären. Woher Kommt die Magd Griet, warum muss sie von zu Hause weg, warum raten ihr die Eltern, sich von katholischen Messen fernzuhalten? Diese Fragen bleiben unbeantwortet.

Die Kamera selbst schwelgt in Szenerien, die Standbildern nahekommen. Würde man auf die Pause-Taste drücken, man könnte meinen ein Gemälde vor sich zu haben. Ebenso ergeht es der Handlung: Es passiert rein gar nichts aufregendes, zu keinem Moment des Filmes hat man den Eindruck, etwas Klarheit gewonnen zu haben, wer das von Vermeer gemalte, geheimnisvolle Mädchen ist.

Sowohl Colin Firth als auch Shooting-Star Scarlett Johansson werden ihren Rollen zwar gerecht, bleiben aber weit hinter ihren früheren Leistungen zurück. Leider muss ich sagen, dass ich keienn einzigen positiven Aspekt an diesem Film finde. Die Worte “dröge” und “langweilig” beschreiben den Film am besten.


9
Jun 05

Hölle auf Erden

Gestern war mal wieder so ein Tag: Bereits frühmorgens nach dem Aufstehen kündigte sie sich durch Verspannungen im Nackenbereich an, bis acht Uhr war sie dann unerträglich: Migräne.

Vor ein paar Monaten habe ich schon ausführlicher darüber geschrieben, doch diesmal war es besonders schlimm: Das Medikament um die Übelkeit zu unterdrücken schlug anfangs nicht an, an Essen oder Trinken war dann gar nicht mehr zu denken. Sowohl arbeits- als auch freizeittechnische fiel damit alles aus. Erste feste Nahrung nahm ich dann erfolgreich so gegen 18 Uhr zu mir. Und durch das ständige Liegen und gelegentlichen Eindösen war an ruhiges Schlafen in der Nacht auch nicht zu denken.

Heute fühle ich mich schon besser, spüre aber die Nachwirkungen der starken Medikamente anhand von Schwindelgefühl, Trägheit und Gelenkschmerzen. Doch seitdem ich an einen festen Schlafryhthmus halte, sind derart schlimme Attacken zum Glück zur Seltenheit geworden.


4
Jun 05

Der dritte unter den Flachmännern

Nachdem meine Frau bereits seit Februar einen Laptop von Apple besitzt und mit diesem auch sehr viel daheim an ihren Schreibtisch arbeitet, haben wir ihr nun einen stationären 17-Zoll LCD-Monitor bestellt. Dabei habe ich mich auf altbewährtes verlassen, bei Mindfactory bestellt (hier habe ich auch meine früheren LCD-Monitore gekauft) und als Hersteller wählte ich wieder Viewsonic aus.

Mit Viewsonic habe ich mit meinem eigenen 18-Zoll Monitor bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich bin normalerweise nicht markengebunden, doch wenn mich eine Firma mit ihren Produkten überzeugt und eine gute Qualität bietet, hat der jeweilige Hersteller beim evtl. nächsten Kauf einen kleinen Pluspunkt (solche Firmen sind für mich Canon, Logitech, Apple). So bestellte ich nun den kleineren Bruder meines jetzigen Monitors mit der Modellbezeichnung VP171s.

Der Monitor steht auf einem schweren, stabilen Standfuß, der eine Höhenverstellbarkeit bietet. Der Monitor selbst besitzt einen sehr dünnen, silbernen Rahmen, die Bedienelemente beschränken sich auf vier Tasten, die mittig unten ausgerichtet sind. Außerdem bietet der Monitor eine Pivot-Funktion, dass heißt, man kann den Monitor um 90 Grad drehen, um eine komplette DIN A4-Seite auf den Bildschirm darstellen zu können. Das Panel bietet ein Kontrastverhältnis von 500:1, besitzt zwei Analog- und einen Digitalanschluss, der horizontale Blickwinkel beträgt 140 Grad und ist somit komplett ausreichend. Wer noch mehr Details erfahren möchte, kann hier vorbeischauen.

Wahrscheinlich hätte für die angestrebten Aufgaben auch ein günstigerer Monitor gereicht (der jetzig hat nun knapp 330,00 EUR), doch hier siegte der bereits erwähnte Pluspunkt in Sachen Vertrauen. Der erste LCD von Samsung war zwar auch nicht schlecht, dieser hat aber nur 15 Zoll und ist bereits etwas älter. Bisher kann ich die Firma Viewsonic uneingeschränkt empfehlen.


4
Jun 05

Neulich an der Supermarktkasse

Eben in meinem bevorzugten Supermarkt einkaufen gewesen. Dort gibt es nun “Service”-like eine Kasse ohne Süßkram. Wohl für die Eltern in Kleinkinderbegleitung.

Doch die Sache hat einen kleinen Haken: Was hängt man als Supermarkt stattdessen an die Kassenregale? Richtig, Kondome, Schnapsfläschchen, Zigaretten, Feuerzeuge und Faltencreme Anti-Faltencreme. Was denkt ihr? Passend? Hat da die Zigarretten-Mafia ihre Finger wieder im Spiel?

Vielleicht sollte man einfach mal eine Liste mit offenkundigen Marketingfehler beginnen. Wäre recht schnell recht lang.


3
Jun 05

Über chaotische Zauberer und neugierige Touristen

Bereits vor einiger Zeit wünschte sich eine Studienkollegin aus der VWA einen Roman von Terry Pratchett aus dem “Scheibenwelt”-Kosmos. Erst mal wusste ich nichts mit dem Autor und dem Titel anzufangen.

Eine kurze Internetsuche später war ich um einiges schlauer: Die Scheibenwelt ist eine frei erfundene Welt, sie ist, wie der Name schon sagt, eine Scheibe. Sie wird von vier Elefanten getragen, die wiederum auf dem Rücken von Groß-A’Tuin, einer Schildkröte stehen. So gleitet die Scheibenwelt durch das Universum. Terry Pratchett beschreibt seit seinem ersten Buch im Jahre 1983 Geschichten aus dieser wundersamen Welt, in denen es nur von Magie und seltsamen Lebewesen wimmelt. Ich muss mir eingestehen, dass ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie von einem der 31 (!) Scheibenweltromanen gehört hatte, obwohl ich früher viele Fantasy-Romane gelesen hatte.

Also erhielt unsere Studienkollegin das gewünschte Buch, ich kümmerte mich um die Besorgung. Als Einstieg in die Scheibenwelt gibt es zwei Ansätze: Der erste geht nach dem Erscheinungsdatum der Bücher vor. Hiernach sollte man mit dem ältesten Buch anfangen und sich bis in die Gegenwart vorarbeiten. Die andere Variante geht nach der Methodik vor, mit den einsteigerfreundlichsten Titeln anzufangen: Hierzu zählen unter anderem “Gevatter Tod”, “Das Licht der Phantasie” und “Das Erbe des Zauberers”. Nachdem es die letzteren zwei Bände in einem gibt, suchte ich dieses Buch aus. Doch das Gemeine war, dass ich dadurch auch ein paar Seiten anlesen konnte.

Ich war auf Anhieben von den ersten paar Seiten so begeistert, dass ich mir das Buch schenken ließ. Von der Schreibweise erinnert es an Bücher wie “Per Anhalter durch die Galaxis”, oder “Die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär”. Während des Lesens muss man ständig über die abstrusen Situationsbeschreibungen und dem Wortwitz grinsen.

Auch der Held des ersten Buches, der Zauberer Rincewind, ist eher ein Anti-Held: Furchtsam, tollpatschig und eigentlich kann er überhaupt nicht richtig zaubern. So ist es dann auch kein Wunder, dass er von einer misslichen Lage in die nächste fällt, dabei immer begleitet vom ersten Tourist der Scheibenwelt, Zweiblum. Dieser bringt die seine Umgebung durch seine beharrliche Neugierigkeit ganz schon durcheinander.

Das zweite Buch beschäftigt sich nicht mit Rincewind und Zweiblum: Der sterbende Zauberer Drum Billet möchte vor seinem Tod noch seine Kräfte an einen Nachfolger weitergeben und sucht dazu das winzige Dorf Bad Ass in den Spitzhornbergen auf. Dort glaubt er, wird genau zur richtigen Zeit ein achter Sohn eines achten Sohnes und damit ein besonders magiebegabtes Kind geboren. Doch erst nach seinem Tod erkennt er, dass er seine Kräfte an ein Mädchen weitergereicht hat. Auch in diesem Band wimmelt es nur von Abstrusitäten, von Hexen und Zauberern und vielem anderen Getier, die Geschichte liest sich ähnlich locker und angenehm.

Wer also mal Lust hat, in eine nicht ganz so ernste Fantasy-Welt einzutauchen, dem rate ich dieses Buch wärmstens an. Dabei macht man auf amazon.de nichts falsch.

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