7 Zwerge – Männer allein im Wald
Meine Empfehlung: 
Empfehlung meiner Frau: 
Nachdem deutsche Komödien in letzter Zeit häufig ziemlich erfolgreich waren (wenigstens hierzulande), haben sich nun ein ganzer Haufen von Comedians (u.a. Mirco Nontschew, Hans Werner Olm, Atze Schröder, Rüdiger Hoffmann, Helge Schneider, Harald Schmidt, Otto Waalkes, …) an die Verwurstung von dem Märchen mit den Sieben Zwergen gemacht. Was dabei rausgekommen ist, das haben meine Frau und ich uns auf DVD angeschaut.
Zur Geschichte: Die Zwerge Bubi, Brumboß, Cooky, Doc, Dändy, Speedy und Tschakko leben, von der Welt und besonders von den Frauen bitter enttäuscht, ihr idyllisches, sorgenfreies Leben als Männer-WG im hinteren Märchenwald. Da klopft eines Tages das Abenteuer in appetitlicher Gestalt der verfolgten Prinzessin Schneewitchen (Cosma Shiva Hagen) an ihre Pforten und bittet um zwergenhaften Beistand im Kampf gegen die intrigante Königin (Nina Hagen).
Und wieder ein Film, bei dem ich überglücklich bin, kein Geld fürs Kino ausgegeben zu haben. Zum zweiten hält sich mein Ärger über einen solch unsäglichen Film in Grenzen, da die (Original-)DVD von einer Bekannten ausgeliehen war. Dieser Film ist ein Beweis, dass durch eine Menge an guten Komikern ein Film nicht automatisch besser oder witziger wird. Eher greift das Sprichwort “Viele Köche verderben den Brei“.
Aber der Reihe nach: Jede mehr oder minder wichtige Rolle in diesem Film wurde mit Comedians und/oder Schauspielerin aus dem deutschen Funk und Fernsehen besetzt. Wer regelmäßig die Privatsender guckt, wird aus dem “Erkennen“ von bekannten Schauspielern nicht mehr herauskommen. Die Einzelleistung der meisten mag auch in Ordnung sein, jedoch wurde es anscheinend bei diesem Film versäumt, eine Person zu benennen, die für den Gesamtüberblick zuständig ist.
So finden sich eine Menge Pointen und Running Gags, die nicht schlecht sind, doch sie zeigen geringe Wirkung auf das Gesamtbild. In den wenigen Szenen, wo wirkliche Handlung mit etwas Ernst besser gewesen wäre, stolpert der Film mit viel Mühe weiter.
Weniger wäre bei diesem Film einfach mehr gewesen.







