Nun kommt also neben Film- und Buchkritiken auch noch Musik-Kritiken auf meine Homepage. Mit diesem Thema habe ich lange Zeit gekämpft, denn ich habe gemerkt, dass Rezensionen zu CDs zu schreiben nicht gerade einfach ist. Allerdings, wenn ich an meine ersten Filmkritiken denke, kommt mir heute das kalte Grausen. Nun ja, das wird schon irgendwie werden.
Die Fantastischen Vier: “Viel”
Mit dem neuesten CD, die im Jahre 2004 auf den Markt kam und eine Gesamtlaufzeit von 55:30 Minuten hat, haben die Fantastischen Vier wieder einen Knaller gelandet. Die CD bietet eine Leckerbissen. So fällt das zweite Lied “Geboren” gleich mit einem eingängigen Rhythmus auf.
Ein etwas ruhigeres Lied liegt ziemlich in der Mitte der Zusammenstellung: Bei “Sommerregen” kommen sparsam eingesetzte Beats zum Einsatz, der eingängige Text steht hierbei im Vordergrund. Eines muss man grundsätzlich bei den Fantastischen Vier bemerken: Die Texte haben meistens Hand und Fuß und spiegeln häufig Gefühle oder Geschehnisse wider, die dem Zuhörer ebenso bekannt sind. Allerdings gibt es mit “Pipis und Popos” einen textmäßigen Ausreißer, der auch stilistisch etwas seltsam daher kommt.
Die CD feiert ihren krönenden Abschluss mit dem bereits sehr bekannten Song “Troy”. Dafür, dass meine persönlicher Musikgeschmack nicht gerade bei HipHop liegt, hat mir die neueste CD von den Fantastischen Vier sehr gut gefallen. Für die “Deluxe”-Edition mit einer Bonus-DVD verlangt amazon.de nicht viel mehr als für die “normale” CD. Über Sinn und Zweck einer super-duper-Deluxe-Edition lässt sich streiten, tut aber meiner Empfehlung für diese Platte keinen Abbruch.
Empfehlung: 
Moby: “Hotel”
Mittlerweile wird für diese CD intensiv Werbung gemacht. Nicht nur, dass das ausgekoppelte Top-Lied “Lift Me Up” auf den Radiostationen rauf und runter gespielt wird, für das Album wurde auch Fernsehewerbung geschalten.
Mobys neuestes Werk nur auf diesen Song zu reduzieren wäre mehr als sträflich. Die insgesamt fünfzehn Titel bewegen sich nicht, wie etwa ältere CDs (z. B. “Play“) im Techno- oder House-Bereich, sondern ergeben eine angenehmen Ambience-Sound in ihrer Gesamtheit.
Dabei stehen lebendige Lieder, wie “Raining Again”, “Where You End” oder das bereits erwähnte “Lift Me Up” gegen die sehr ruhigen Lieder “Temptation” und “Forever”. In Summe liefert Moby eine harmonische Platte ab, die speziell zum Ende hin mehr ruhige Töne anschlägt. Der Musikstil entwickelt sich über die Lieder hinweg konsequent weiter, erinnert gelegentlich an recht chillige Lounge-Musik.
Die CD mit einer insgesamten Spielzeit von gut 57 Minuten gibt es auf amazon.de. Wer eine stimmige CD von Moby will, die nicht zu exzentrisch in ihren Klänge wirkt, sollte zugreifen.
Empfehlung: 







