Hitch – Der Date Doktor
Meine Empfehlung: 
Empfehlung meiner Frau: 
Seit 19. Juli ist die DVD zu diesem Film auf dem Markt. Nachdem meine Frau und ich den Film im Kino “verpasst” hatten, nun also auf Silberscheibe. Ob und wie sich die Ausleih-Gebühr (bei mir 1,80 EUR) lohnt, erfahrt ihr in den nächsten Zeilen.
Zur Geschichte: Alex “Hitch” Hitchens (Will Smith) ist New Yorks erfolgreichster Partnervermittler, weil er als perfekter Alltagspsychologe immer genau das richtige Deckelchen zum Töpfchen weiß. So ist spätestens beim dritten Anlauf auch der hartnäckigste Klient unter der Haube. Als jedoch der unfassbare Beziehungsterminator Albert (Kevin James) die Szenerie betritt und er selbst tiefere Gefühle ausgerechnet für eine in seine Agentur eingeschleuste Enthüllungsjournalistin (Eva Mendes) entdeckt, drohen Hitchens Kräfte zu versagen.
Der heimliche Star des Filmes ist “King of Queens“-Darsteller Kevin James: er spielt die Rolle des trotteligen Steuerberaters ebenso gut, wie die des Hals über Kopf verliebten Mannsbildes. In manchen Szenen stiehlt er den beiden eigentlichen Stars, Will Smith und Eva Mendes, die Show.
Handlungsmäßig orientiert sich der Film anfangs aus den vom Trailer erwarteten Genre Komödie, entwickelt sich aber immer mehr zur Romanze, dabei die komödiantischen Elemente als Sprungbett benutzend. Auf diese Wendung ist man weder durch die Berichterstattungen, noch den oben erwähnten Trailern eingestellt und ich persönlich fand dies sehr schade. Denn die orginelle Idee mit dem “Date-Doktor“ wird somit nach den ersten Drittel fallen gelassen und dient nur noch der mühsamen Weiterspinnung der dünnen und vorhersehbaren Handlung.
Zwar porträtiert der Film mit einigen Augezwinckern viele seltsame Entwicklungen in der heutigen realen Partnersuche und stellt auch einige Dinge in Frage, verfolgt aber das Konzept nicht konsequent. Zu allem Übel wird kurz vor Schluss noch versucht, die beiden parallelen Beziehungsstränge zu verweben, was den Zuschauer nach dem Abspann etwas ratlos zurücklässt. Somit bleibt einmal wieder die Erkenntnis, froh gewesen zu sein, das Kinogeld gespart zu haben und ein mittelmäßiger Film, der nur durch seine gut agierenden Schauspieler die allzu schlechte Umsetzung und die dünne Geschichte rettet.





