Kostenlose Demos zweier Spielekracher

Ich habe mich sehr gefreut, als ich nach meinem Urlaub festgestellt habe, dass es von zwei bald erscheinenden Spielen spielbare Demos veröffentlich wurden.

  • Dungeon Siege II: Seit dem 03. August kann sich der geneigte Spieler das 1.4GB große Paket auf den heimischen Rechner herunterladen. Das Spiel bitte einen Mix aus Rollenspielelementen mit Echtzeitkämpfen und begleitet den Spieler aus einer erhöhten Perspektive hinter ihm. Man kämpft sich durch eine magische Fantasywelt im Mittelalterstil, welches vom Bürgerkrieg zerrüttet ist.
    Das Game macht ebenso viel Spaß, wie der erste Teil, wurde aber teilweise mit etwas zu viel Text im Logbuch und zahlreichen Entwicklungsmöglichkeiten des Charakters überfrachtet. Die Umgebung ist nett anzusehen, jedoch wirken Objekte und Personen in der höchsten Zoomstufe etwas kantig. Die Musik ist unterhaltsam, die Sprachausgabe gut anzuhören. Das Demo ist komplett auf englisch, enttäuschend ist die Tatsache, dass maximal eine Auflösung von 1280 x 960 geboten wird. Auch seltsam ist, dass der Hauptmenübildschirm durchgehend in 640 x 480 Pixel dargestellt wird. (Download & Screenshots über gamershell.com)
  • F.E.A.R.: Dieses Game ist ein reinrassiger Ego-Shooter wie er im Buche steht. Gelobt wurden im voraus durch Spielezeitschriften die dichte Atmosphäre und das höchst intelligente Verhalten der Computergegner. Nach Lesen diverse Berichte hatte ich schon eine leise Befürchtung, die sich nach den ersten Spielminuten bestätigte: Die düstere Stimmung wird, ähnlich wie bei “Doom 3″, durch einen hohen “Dunkelheitsfaktor”, flackernden Lichtern und wechselnder Beleuchtung in Kombination mit gezielt eingesetzten Sounds erzeugt. Das Spielprinzip bringt einen Zeitlupenfunktion mit sich, ähnlich wie in “Max Payne”. Diese ist intensiver in der Umsetzung geraten, jedoch fehlen die schönen Bewegungseffekte beim Sprung oder beim Ducken. Grafisch geht das Spiel in Ordnung, jedoch ist die Vertonung der Schuss- und Waffengeräusche ziemlich mies geraten. Auch dieses Game schafft es, nur eine Auflösung von 1280 x 960 zu bieten. Verwunderlich, dass es sich noch nicht bei allen Spieleherstellern rumgesprochen hat welche Auflösung die heutigen TFT´s besitzen. Lobenswert ist die künstliche Intelligenz der Gegner: Diese springen durch Fenster, gehen in Deckung und werfen Regale oder Kisten um, damit keine freie Schussbahn entsteht. Dadurch ist selbst der mittlere Schwierigkeitsgrad knackig. Ein Ärgernis ist die unkonventionellen Tastenbelegung, die man gleich zu Anfang an die eigenen Bedürfnisse anpassen sollte. (Download & Screenshots über gamershell.com)

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2 Kommentare

  1. Auf Max Payne habe ich mich nur wegen des mustergültigen Zeitlupeneffekts bezogen. An der Auflösung gibt es dabei nichts zu meckern.
    Tja, vielleicht ist ja F.E.A.R. wieder einer solch langen Spieldauer ausgestattet, wie “Unreal” und deshalb ist das Demo so kurz. Wer weiß?

  2. Das mit der Auflösung ist wirklich ärgerlich. Ich weiß auch nicht aus welchem Grund auf meinem PC immer diese krumme Auflösung als Maximalauflösung angezeigt wird, obwohl mein TFT 1280×1024 hat. Wenn du schon “May Payne” zitierst, der 2. Teil davon läuft ohne Probleme in der Auflösung. Seltsam … vielleicht denkt da jemand alle Bildschirme dieser Welt haben ein Seitenverhältnis von 4:3 und deshalb werden keine anderen Auflösungen unterstützt (1280×1024 ist ja nicht 4:3) …

    Zu F.E.A.R. kann ich nur sagen, dass es ziemlich langsam läuft und man vielleicht deshalb 40 Minuten Spielspaß an der Demo haben soll. Auf niedrigster Detailstufe dauert es knapp 10 Minuten durchzulaufen und das ist extrem schwach für mehr als ein Gigabyte an Daten. Das fertige Spiel kann da ja wohl nicht viel größer werden … oder ist in der Demo das ganze Spiel versteckt? ;-)