Robots
Meine Empfehlung: 
Empfehlung meiner Frau: 
Und wieder ein computeranimierter Zeichentrickfilm.Eigentlich haben wir uns schon daran gewöhnt, oder? Shrek, Ice Age, Toy Story, Monster AG, Madagascar, Ants, The Incredibles, Final Fantasy, Nemo,… so mehr fallen mir nicht ein.
Die Animationsstudios sind schon längst dazu übergegangen, nicht nur an einem Film, sondern an mehreren gleichzeitig zu arbeiten. Nachdem die ersten computeranimierten Filme vom Publikum begeistert aufgenommen wurden, witterten die Studios Morgenluft. Und dann die verschiedenen Zielgruppen: Sowohl Kinder, Jugendliche als auch Erwachsene lassen sich von der Thematik begeistern. Fehlt nur noch, dass die Computerhelden in den Boulevard-Blättern auftauchen…
Zur Geschichte: Rodney, der junge Roboter, ist ein großer Tüftler unter der Sonne. Deshalb träumte er schon immer davon, einmal im Leben seinem Vorbild Bigweld die Blechpranke zu schütteln. Nun scheinen seine Träume wahr zu werden. Rodney soll aus der Vorstadt in die große Metropole ziehen und Bigweld beim Erfinden assistieren. Doch Bigweld hat sich sehr verändert und schmiedet schlimme Pläne. Gemeinsam mit seiner neuen Freundin, der aparten Roboterdame Cappy, gedenkt Rodney, diese zu durchkreuzen.
Der Film “Robots” ist ganz klar auf Kinder ausgerichtet. Das ist natürlich sehr durch den Produzenten bedingt, nämlich Walt Disney. Somit erhält die Story fast schon automatisch ein Happy End und ein klare, positive Botschaft.
Ansonsten ist der Film sehr rasant “gedreht”. Häufige Szenewechsel, rasche Verfolgungsjagden und schnell geführte Wortwechsel. Und doch ist die Handlung sehr unterhaltsam, der Film kommt einen länger als die tatsächlichen knapp 90 Minuten vor.
Bildtechnisch wird von Dreamworks gewohnt gute Kost geboten, wieder ist ein kleiner, lustiger Vorfilm mit den Tieren von “Madagascar” dabei. Soundtechnisch sind keine Wunder zu erwarten, bei den Synchronstimmen finden sich, wie immer, bekannte Personen (u.a. Bully Herbig, Ben, Sarah Connor). Nicht gut genug für ein Überflieger, zu gut, um ihn als “von der Stange produziert” zu bezeichnen. Sehr kindertauglich.