Serenity – Flucht in neue Welten
Meine Empfehlung: 
Macher des Filmes ist dergleiche, der auch bereits die Buffy-Folgen für das Fernsehen produzierte: Joss Whedon. Leider war die Fernseheserie in Amerika zwar ziemlich erfolgreich, jedoch gab es von Seiten verschiedener Lobbies Bedenken bezüglich der moralischen Hintergründer einzelner Filmfiguren und wurde somit vorzeitig abgesetzt. Deshalb ist auch das Label für das Kino nicht mehr “Fox”, sondern “UIP”. Wie sich die ursprünglich auf das Fernsehen zugeschnittene Serie im Kino schlägt, erfahrt ihr hier.
Zur Geschichte: In der fernen Zukunft wird die Galaxie von der “Alliance” beherrscht, einer Organisation, der nur wenige zu widerstehen wagen. Ein solcher Rebell ist Captain Malcolm Reynolds (Nathan Fillion), befehlshabender Offizier des Raumschiffs Serenity und seiner kleinen, aber feinen Crew. Als man Doktor Simon Tam (Sean Maher) und seiner telepathisch veranlagten Schwester River (Summer Glau) Asyl gewährt, ist Ärger mit den Mächtigen vorprogrammiert. River nämlich hat kurz zuvor verbotenerweise einem Regierungstreffen beigewohnt und ist als Telepathin nun genauestens über allerhand geheime Machenschaften informiert.
Der Film schiebt viele Entscheidungen vor sich her oder vertagt sie: Mal Science Fiction, mal hart am Rande der Persiflage, Wortwitze und markige Sprüche wechseln sich mit purer Action ab. Die grobe Handlung ist sehr geradlinig aufgebaut und läßt im großen vorausahnnen, wohin sie sich entwickelt.
Doch der Regisseuer kompensiert sehr viel durch den Einsatz der verschiedenen Filmarten: Romanze, Spannung, Trauer und so weiter. Auch die größtenteils unbekannte und sehr junge Schauspielriege glänzt durch manche guten Szenen, bleibt aber meist, wie bereits der Plot, recht berechenbar. Einzig die teils sehr guten Dialoge und die daraus entstehenden Situationen machen so richtig Spaß. Es bleibt zum Schluss ein durchschnittlicher Film für ein Kino, ein überdurschnittlicher, wäre er eine TV-Serie.








