Cabin Fever
Meine Empfehlung: 
Das Ausleihen dieser DVD war eine Notlösung. Ein Tag wirklich nichts zu tun gehabt, nur ein paar aufschiebare kleinere Aufgaben. Und natürlich “sturmfreie” Bude, denn der Film ist nicht unbedingt ein “Frauenfilm” (man möge mir diese Äußerung verzeihen).
Zur Geschichte: Fünf junge Leute, zwei Pärchen und ein Gruppenkasper, suchen sich für’s lauschige Wochenende in freier Natur eine verwaiste Blockhütte im Hinterwald aus. Ausgerechnet dort hat jedoch eine ausnehmend scheußliche Seuche eine Bresche quer durch die Trappergilde geschlagen und auch die Tiere in beunruhigender Weise verändert. Als die Plage zuschlägt und einen Keil zwischen die Freunde treibt, sind die wenigen Einheimischen, wie der misstrauische Sheriff oder sein durchgeknallter Deputy, keine sonderliche Hilfe.
Grundproblem des Filmes ist, dass er sich nicht zwischen zwei Richtungen entscheiden kann: kindlicher Teenie-Kreisch-Film oder fieser Virus-Horror. Er versucht beides und scheitert dabei. Die dargestellten Charaktere sind schablonenhaft und wirken klischeehaft. Die wie gecastet wirkenden Schauspieler tragen nichts dazu bei, die Rollenn glaubhafter wirken zu lassen.
Die Handlung erinnert an Filme wie “Scream” und ist genauso berechen- und vorhersehbar. Die Specialeffects erinnern an einen schlechten B-Movie und entbehren nicht einer gewissen Komik. Im gesamten ist das ein weiterer Film in der Reihe der Möchtegernhorror-Teeniefilme.