Eigentlich war ich bereits am Donnerstag Abend mit meiner Frau im neuesten Harry Potter und wollte den Beitrag schon viel früher schreiben. Da ich jedoch am Wochenende ein Seminar zur Erstellung von Homepages mittels (X)HTML und CSS gehalten habe, kam ich nicht dazu. Hier also die überfällige Filmkritik:
Harry Potter und der Feuerkelch
Meine Empfehlung: 
Empfehlung meiner Frau: 
Romanzen, Horror, langsam wächst der Kinderfilm aus seinen Kinderschuhen. Glaubt man den ganzen Vorabberichten der Presse ist der neueste Film rund um Harry Potter düsterer und gruseliger als die alle drei vorherigen gemeinsam. Man liest solche Sätze wie “Eltern, die Kinder unter 12 Jahren in den Film mitnehmen, gehören geschlagen”. Tja, vielleicht wird als das Thema endlich auch für Erwachsene richtig interessant.
Zur Geschichte Für Zauberlehrling Harry Potter (Daniel Radcliffe) beginnt das vierte Jahr auf Hogwarts. Große Herausforderungen stehen bevor, nicht nur bei der Quidditch-Weltmeisterschaft, sondern auch beim Triwizard Tournament, wo Schüler von drei verschiedenen Zauberschulen die Klingen kreuzen, um heraus zu finden, wer der bessere Zauberschüler ist. Harry staunt nicht schlecht, als er ebenfalls dazu eingeladen wird, muss jedoch zur Kenntnis nehmen, dass auch die Bösewichte rund um Erzfeind Voldemort (Ralph Fiennes) nicht auf der faulen Haut gelegen haben.
Die Presse hatte Recht: Der vierte Teil der Zauberabenteuers ist deutlich düsterer ausgefallen, als alle drei Teile vorher. Endlich ist der böse Voldemort zu sehen. Dieser wird perfekt von Ralph Fiennes verkörpert, auch dessen Maskenbildner hat gute Arbeit geleistet. Als weiterer Nebendarsteller dominiert Brendan Gleeson alias Alastor ‘MadEye’ Moody häufig mit seinen überzeugenden Schauspielkünsten die Szenen.
Doch auch die drei Hauptdarsteller einen mehr oder minder großen Sprung vorwärts gemacht, allen voran Emma Watson. Sie legt sich mit jugendlichem Charme in die teeniehaft ausgelegte Rolle hinein. In ihr erkennt man langsam eine in Zukunft hübsche Frau mit Schauspielqualitäten. Rupert Grint ist auch älter geworden und seine Mimik interessanter. Leider geht es ihm wie Daniel Radcliffe: Bisher waren die beiden sehr stark auf die Darstellung bestimmter Charakterzüge festgelegt. Sollten sie die Harry Potter-Haut in Zukunft erfolgreich “abstreifen”, könnten sie einiges an Leistung freisetzen.
Storymäßig ist der vierte Teil sehr umfangreich und wurde stark gerafft. Trotzdem ist er mit 157 Minuten ein überlanger Film. Als Nicht-Leser von Harry Potter tut man sich gelegentlich schwer, das stark ineinandergewebte Beziehungsgeflecht zu überblicken. Erschwerend kam für mich die Tatsache hinzu, dass wir uns zwecks des höheren Anspruchs, die originale englische Fassung angeschaut haben. Hier schafft es das Erlanger Cinestar wieder einmal erfolgreich, die ersten Minuten nach Filmstart die Tonspur auf Deutsch laufen zu lassen. Erst auf Beschwerde wurde dies korrigiert. Nicht genug, nach der ca. fünfminutigen Pause trat der gleiche “Effekt” wieder auf. Dies ist übrigens uns bereits schon das dritte Mal passiert (bei einem James Bond-Film und beim dritten Teil von Harry Potter ebenso).
Die Macher und Vermarkter beweisen mit dem Mut, die Art des Filme zu ändern, großes Geschick. So wird es für den Zuschauer nicht langweilig, der Kosmos rund um Schloss Hogwarts erschließt neue Zuschauerschichten und wir hatten einen sehr angenehmen Abend.






Hallo Mauel,
ich muss gestehen ich habe das Buch nicht gelesen und kann somit bestätigen das die Story im Film teilweise recht Lückenhaft wirkt mir fehlen viele Zusammenhänge und ich find den Film teilweise auch recht lang gezogen, alles in allem war ich eher etwas enttäuscht von diesem 4. Teil.
Bei den anderen Teilen wurde ich irgendwie mehr in die Welt mit rein gerissen, das mag aber auch schon am Anfang des Films liegen, diesmal ist er ja nicht mehr bei der Family (sorry weiß den Namen nimmer *g*) und der Einstieg ins nächste Schuljahr geht sehr schnell.
Dann spielt der Film recht wenig in der Schule sondern viel im Freien – Ich fand die Schule mit Ihren vielen Gängen und Größen Sälen immer recht faszinierend
Voldemort wirkt eher wie eine Witzfigur, von seinem Erzfeind und bösen Lord hätte ich mir einiges Mehr versprochen, fand er war nicht böse genug weder vom Aussehen, Ausstrahlung noch von der Stimme her und auch das Duell wirkt unglaubwürdig und hier kommt auch schon eine Story schwäche – es wird nirgends genauer erklärt was ihn das genau beschützt (bzw. wie… oder hab ich gepennt ?
Das zu dem Turnier: Man weiß nicht ob es abgebrochen wird, wer gewonnen hat etc…
Das Mädel das er so toll findet fragt er nur einmal bekommt dann einen Korb und man sieht sie noch nicht mal als die Mädels abreisen.
Der Ball.. der Part mit der schnellen Musik passt absolut nicht rein, dachte ich wäre plötzlich in einem schlechtem American Pie oder so…
Naja mich konnte der Film irgendwie nicht fesseln wie es der dritte geschafft hat, der hat für mich von der Spannung weit mehr geboten und auch die Stimmung schon allein durch die Dementoren die um die Schule flogen war bedrückend
bin schon auf den 5. Teil gespannt
so long…
greetz
Timon