Dezember, 2005


8
Dez 05

Wie Gott sie schuf

Wen bitte interessiert Jennifer Anistons Busen? Gut, sie sieht ganz gut aus und ist sehr bekannt durch die Friends-Serie. Aber welches Magazin zahlt Geld dafür, die Fotos abzudrucken? Und vor allem, wenn sie frei im Netz verfügbar sind? Und wer kauft sich ein solches Magazin, das Fotos von “Körperteilen” von Personen abdruckt, die heimlich ohne Wissen und Einverständnis derjenigen einem breiten Publikum präsentiert werden? Krank.

Ganz ehrlich: Mir ist ein Busen in Natura viel lieber. Sehen, anfassen. Und nicht irgendwelche unscharfen, pixeligen Digitalbilder von irgendeinem Hollywood-Sternchen. Leute, kommt auf den Boden der Tatsachen zurück. Sucht euch eine nette Freundin, mit der ihr euch gut versteht. Und wenn sie außerdem gut aussieht und (um zum Anfangsthema zurückzukehren) einen hübschen Busen hat: Sehr gut. Nicht irgendwelchen Bildchen nachhängen. Bringt nix, wird nix, kriegst nix. Lass es.


6
Dez 05

Die liebe Verwandtschaft

Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich

Meine Empfehlung: Empfehlung
Empfehlung meiner Frau: Empfehlung

Bei Ben Stiller ist es bekannt. Er kann nicht anders. Was? Nun, Blödelrollen zu spielen. Fast immer ist sein Name ein Garant, dass der ihn umgebende Film etwas Slapstick ist. Bei Barbara Streisand ist es mir egal, ebenso bei Teri Polo, der Ehefrau von Ben Stiller im Film. Doch etwas anderes ist es bei den beiden Senior-Hauptdarstellern, Robert De Niro und Dustin Hoffman. Dies und die Empfehlung meines Schwiegervaters (der definitiv kein Kinogänger und Filmkenner ist) haben mich dazu bewogen, diesen Film auf DVD anzuschauen zu “rezensieren”.

Zur Geschichte: Gerade erst hat er sich mühsam zum Ja-Wort für den neuen, ungeliebten Schwiegersohn, einen Krankenpfleger mit dem schönen Familiennamen Focker (Ben Stiller), durchgerungen, da wartet schon die nächste Heimsuchung auf Jack Byrnes (Robert De Niro), seines Zeichens emigrierter CIA-Weißkappenmann, der vom Mausen nicht lassen kann. Es gilt, ein Wochenende bei Fockers Eltern zu überstehen: Er ist ein emotional hingabebereiter Hausmann (Dustin Hoffman), sie eine kaum minder kontaktfreudige Sexualtherapeutin (Barbra Streisand). Jacks Verdacht, Schwiegersohn Greg könnte ein uneheliches Kind fabriziert haben, hilft der Harmonie nur wenig.

Puh, die erste Einschätzung war leider richtig. Der Film vollführt ständig einen Drahtseilakt: Er riskiert ständig, abzustürzen. Mal in Richtung völliger Nonsens, mal in Richtung Schnulzenromanze. Und vorhersehbar ist er auch noch, wie Tag und Nacht. Und trotzdem ist er nicht abgrundtief schlecht. Er ist sogar “nicth schlecht. Warum?

Viele Wesenszüge an den Charakteren sind so schrullig, man muss sie einfach gern haben. Dann die Tatsache, dass viele von uns sich leicht in die gezeigten filmischen Situationen hineinversetzen können. Der Film ist sicher nicht spitzenklasse, doch um sich gemeinsam eineinhalb Stunden die Zeit zu vertreiben, taugt er allemal.


6
Dez 05

Das wichtigste…

… Rezept? Meiner Meinung nach: Pizza. Wichtig dabei ist, den Teig selbst zu machen. Ganz einfach. Und das dies keine Hexerei ist, erfahrt ihr in den nächsten Zeilen. Ingesamt braucht ihr für die Zubereitung vom ersten Handgriff bis zur fertigen Pizza eine knappe Stunde. Die Portion reicht für zwei Personen. Folgende Zutaten werden gebraucht:

  • 300 Gramm Mehl
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • Ein Würfel Hefe
  • 1/8 Liter Wasser
  • Eine kräftige Prise Salz

Das Wasser im Wasserkocher warm machen, aber nicht kochen lassen. In dem Wasser die Hefe auflösen und zu den restlichen Zutaten in eine Schüssel geben. Dies mit den Händen durchkneten, bis ein leicht klebriger Teig entsteht, der eine feste Konsistenz aufweisen muss. Gegebenenfalls mit noch einem Löffel Olivenöl nachhelfen. Nun eine Kugel formen, diese in die Schüssel legen und die Schüssel mit einem Handtuch abgedeckt in den auf 50 Grad vorgeheizten Backofen schieben und eine halbe Stunde darin belassen. Damit der Teig nicht austrocknet, noch eine kleine Schüssel Wasser mit hineinstellen.

Die zweite wichtige Zutat ist die Tomatensoße. Hierfür benötigen wir folgende Dinge

  • Eien Dose geschälter Tomaten
  • Eine Zwiebel
  • Ein oder zwei Knoblauchzehen
  • Ein Löffel Olivenöl
  • Salz, Pfeffer und Ceyennepfeffer
  • Oregano, Basilikum, Pizzagewürz (am besten frisch, getrocknete Kräuter tun es aber auch)

In einem kleinen Topf das Olivenöl erhitzen, dann die kleingeschnittene Zwiebel und die Knoblauchzehe(n) hinein. Die Knoblauchzehe entweder durch die Knoblauchpresse jagen oder fitzeklein schneiden. Jetzt beides für gut drei Minuten im Topf brutzeln lassen, währenddessen die Tomatendose aufmachen, die Tomaten achteln und evtl. Strünke entfernen. In den Topf geben, Deckel drauf und köcheln lassen, bis das ganze dicker wird. Dies ist ungefähr nach 20 Minuten soweit. Dann den Herd vom Topf und würzen. Die Sauce dabei ruhig schön scharf machen, diese wird durch den Belag und den Teig wieder etwas relativiert.

Mittlerweile müsste der Teig um das doppelte aufgegangen sein. Aus dem Herd nehmen und den Herd auf 250 Grad aufdrehen. Nun mit einem Nudelholz oder den Händen den Teig ziehen oder rollen und auf dem Ofenblech dünn und gleichmäßig verteilen. Ganz zum Schluss an den Rändern leichte Wülste bilden, damit evtl. Flüssigkeit nicht auf das Blech läuft. Als nächstes der Belag: die Tomatensauce auf dem ausgerollten Teig verteilen, dabei bis in die Ecken gehen. Nun kommen die von euch gewünschten Zutaten: Ob Salami, Schinken, Gemüse oder andere Zutaten, alles ist erlaubt. Als letztes jedoch der Käse. Hier kann man ein halben Block jungen Gouda nehmen und diesen reiben oder auch zwei bis drei Packungen Mozarella. Diese in dünne Scheiben schneiden und auf eurem Belag verteilen.

Sobald ihr mit dem Belegen fertig seid und der Ofen aufgeheizt ist, kommt das ganze Blech für 20 Minuten in den Ofen. Ist die Zeit abgelaufen, kurzen Blick in den Ofen werfen: Ist der Käse euren Geschmack nach braun genug, raus mit der Pizza. Ansonsten noch zwei oder drei Minuten drauflegen. Zu der Pizza passt sehr gut ein Glas Rot- oder Weißwein. Falls es Rotwein sein soll, diesen ruhig bereits bei Zubereitung des Teiges öffnen und auf der Küchenanrichte offen stehen lassen.


6
Dez 05

Des Rätsels langsame Lösung

Im Oktober habe ich ganz stolz über die Erneuerung unserer Hardware an unseren Arbeitsplätzen berichtet. Doch die Freude währte nicht lange. So häuften sich folgende Unannehmlichkeiten Fehler Lästigkeiten in den letzten Tagen:

Anmeldezeiten von gut 10 Minuten, Speicherzeit eine 500kb großen Datei auf ein Netzlaufwerk: 3 Minuten, Wiedergabe eines 3 MB großen Filmes als Diashow im 10-Sekunden-Takt. Dies sind nur ein paar Ärgerlichkeiten.

Unser toller Telefonsupport zeigte sich gegen mein Wehklagen äußerst resistent. Das läge an der Netzlast. Ich solle nicht so viel Hintergrundprogramme öffnen. Die Dateien seien zu groß. Mir entfuhr nur ein fränkisches: HÄ?.

Als ich heute Morgen wieder einmal eine Viertelstunde auf den Abschluss meiner Anmeldung warten musste, platzte mir der Kragen. Im Vergleich zu meinen Arbeitskollegen brauchte mein Computer 13 Minuten länger. Nach hartknäckigen Bohren erklärte sich der nette Supportmitarbeiter bereit, zu überprüfen, wo mein persönliches Profil gespeichert sei. Und, oh welche Überraschung, es war nicht auf dem lokalen Server der Erlanger Filiale abgelegt. Nein, es lag logischersweise auf dem Server einer Filiale, in der ich das letzte Mal im Jahre 1999 war. Nun werde ich (beziehungsweise mein Profil) über Nacht nach Erlangen umgezogen. Ich werde euch weiter berichten…


3
Dez 05

Abbrucharbeiten

Nachdem ich länger nichts mehr zu dem großen Bauprojekt, den “Erlanger Arcaden” geschrieben habe, wird sich das mit diesem Post auch nicht ändern. Mehr als schreiben möchte ich die in letzter Zeit gemachten Bilder des Baufortschrittes online stellen.

Interessant ist neben dem eigentlichen Inhalt, dem fortschreitenden Abriss der Gebäude auf dem Geländ, die verschiedensten Wetterbedinungen. Alles ist dabei, Regen, Schnee, Nebel, Sonnenschein.

Gelegentlich kommt man sich sowieso wie in einem schlechten Kriegsfilm vor. An mehrere markanten Stellen das recht hohe Gebäude in sich zusammengefallen, mit vielen Löchern in der Fassade, wie in einem Krisengebiet. Zum Glück ist es nicht so.

Die Bilder sind nach zeitlicher Reihenfolge sortiert.


2
Dez 05

Aufgequaket!

Galerie - Quake 4 ScreenshotsNach einigen Pre-Releases ist nun endlich das ofizielle Demo zu “Quake 4″ als Download bereit. Seit 29. November steht es auf gamershell.com als 324 MB schwere Datei zur Verfügung.

In der Demo lassen sich die ersten zwei Levelabschnitte durchspielen und und zwei Mehrspieler-Karten lassen sich antesten. Geschichtlich ist man in einem intergalaktischen Krieg gegen irgendwelche fiesen Monster verwickelt. Ist gar nicht so wichtig, denk ihr jetzt? Im Gegensatz zu früheren Quake-Versionen ist der Single-Player Modus von der Handlung her dichter geraten, man hat immer ein Ziel und viele Funksprüch der eigenen Einheiten halten bei Laune.

Doch gleich auf den ersten Metern der Map fallen auch die Kritikpunkte auf. Es beschleicht einen das Gefühl, dies alles schon einmal gesehen zu haben…. richtig, in Doom3. Zwar wurde die Grafik verbessert, mehr Außenlevel eingebaut und neue Moster hinzugefügt. Dennoch ertappt man sich häufig dabei, mit der Taschenlampe in dunkle Ecken zu rumzufuchteln und ständig an die Decke zu schauen.

Letzlich wird die Qualität der Multiplayer-Maps und das Handling der Online-Zocke über Wohl und Wehe des Games entscheiden und darüber, ob dieses Game noch in einem halben Jahr gespielt wird.


1
Dez 05

ARD bleibt Harald Schmidt treu

Fans werden sich freuen, Gegner werden fluchen: Der Vertrag von Harald Schmidt wurde heute bis 2007 von der ARD verlängert.

Meldung auf tagesschau.de

Festhalten, heute Abend wieder um 23.00 Uhr. Als Gast der Kaberettist Ralf Schmitz.