Owning Mahowny
Meine Empfehlung: 
Stefan hat mir diesen Film schon vor längerer Zeit ausgeliehen (hoffentlich nicht in Anspielung auf unseren Beruf). Nachdem man während einer Grippe nicht viel machen kann, als im Bett oder auf dem Sofa zu liegen, viel Tee zu drinken (bis er einem zu den Ohren herauskommt) und sich langweilen, habe ich es endlich geschafft, die DVD den Film anzuschauen.
Noch besser ist die Tatsache, diesen Film anzuschauen, weil der Hauptdarsteller, Philip Seymour Hoffman, als bester Hauptdarsteller für den Oscar 2006 für den Film “Capote” nominiert ist.
Zur Geschichte: In den frühen 80er Jahren avanciert der junge Finanzexperte Dan Mahowny (Philip Seymour Hoffman) mit unauffälligem Arbeitseifer und klugem Köpfchen zum Star in der Finanzwelt der kanadischen Metropole Toronto. Trotz seiner jungen Jahre erhält er bald Gelegenheit, frei über Kredite, Darlehen und Geldtransfers zu entscheiden. Was noch nicht einmal seine brave Freundin Belinda (Minnie Driver) ahnt: Mahowny ist krankhaft spielsüchtig und nutzt das Geld der Banken, um in den Casinos von Atlanta seine Sucht zu befriedigen.
Der Film ist in seiner erzählerischen Weise und der Begleitung der Hauptperson eher von der ruhigeren Sorte. Er zieht seine Intesität von den teils sehr langen Einstellungen auf ein und dieselbe Szene. Doch sollte man den Film nicht nur nach diesen eher ereingisarmen Fimstücken beurteilen. Immer wieder zeigen sich in den Dialogen und bestimmten, scheinbar belanglosten Geschehnissen, die hintergründige Ironie zum Hauptthema des Filmes: die Spielsucht.
Alle Schauspieler zeigen eine großartige Leistung im Film, es gibt keine erkennbaren schwächeren Besetzungen. Doch ist der Film immer noch sehr stark auf die Hauptcharaktere zugeschnitten und wirklich extrem ruhig. Dies ist auch der größte Kritikpunkt an der Geschichte. Falls ihr noch einen Artikel bei amazon.de für einen Cent findet, gibts Owning Mahowny
zur Zeit versandkostenfrei (oder ihr fragt Stefan
)