Gaumenfeuer

Nachdem mein Computer wieder halbwegs geht (immer noch großes *ggrrr*) und Wochenende ist, habe ich mal wieder ein gutes Rezept für euch: Gulasch.

Folgende Zutaten werden benötigt:

  • Gut 500 Gramm Gulasch (gibt es im Supermarkt bereits vorportioniert)
  • Drei Zwiebeln
  • Zwei Paprika (bevorzugt rot oder grün)
  • Drei Esslöffel Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, Ceyennepfeffer, Paprikapulver, Suppengewürz
  • Etwas Olivenöl
  • Ein Lorbeerblatt und zwei Teelöffel Piment
  • 500 Milliliter Wasser

Am Schnellsten lässt sich Gulasch mit einem Schnellkochtopf zubereiten. Jedoch geht auch ein normaler Topf. Topf auf den Herd, voll aufdrehen den Herd und das Öl rein. Bis das Öl heiß ist, die drei Zwiebel kleinschneiden. Das Gulasch in den Topf und scharf anbraten (also richtig schön dunkel, je nach eigenem Belieben), dann aus dem Topf auf einen Teller oder Brett herausnehmen. Nun die Zwiebeln und noch etwas Öl in den Topf, damit den Bratenfond (das angepappte am Boden) lösen und die Zwiebel so drei Minuten glasig braten. Während die Zwiebeln vor sich hin braten, wird das Gulasch kräftig mit dem Paprikapulver bestäubt und zurück zu den mittlerweile glasigen Zwiebeln gegeben.

Nun fast den ganzen Rest hinzu. Erst das Wasser, dann die kleingeschnittenen Paprika, das Tomatenmark, das Lorbeerblatt und den Piment. Als letztes einen gestrichenen (keinen gehäuften) Teelöffel Salz hinein. Hier teilen sich nun die Wege.

Diejenigen unter euch, die einen Schnellkochtop besitzen, machen den Deckel drauf und drehen den Herd voll auf. Sobald euer Schnellkochtopf mittels eurer Anzeige signalisiert, dass der Druck hoch genug ist, den Herd auf mittlere Stufe zurückdrehen und erst jetzt auf die Uhr schauen: In 25 Minuten muss der Deckel runter.

Diejenigen, welche mit einem normalen Topf arbeiten schließen ebenfalls den Topfdeckel und lassen nun das ganze 1 1/2 Stunden unter gelegentlichen Rühren vor sich hin kochen. Die Paprika erst nach etwa einer Stunde dazugeben.

Während das Gulasch langsam weichkocht, habt ihr Zeit, eure Beilage zuzubereiten. Sobald die Zeit abgelaufen ist, Herd abdrehen und Deckel ab. Nun folgt der kreative Teil (klingt wie in einem Kochbuch, oder?): Das Abschmecken. Je nach persönlicher Schärfe-Vorliebe mit Salz, Ceyennepfeffer, Suppengewürz und normalen Pfeffer würzen. Wenn Zufriedendheit bei Geschmack erreicht ist, das Lorbeerblatt noch rausfischen und schon ist das Gulasch fertig. Die angegebene Menge reicht für zwei Personen.

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2 Kommentare

  1. Ich kann mir nicht helfen, aber ich bin einfach kein Gulaschfan. Für mich das reinste “Verkochen” von guten Zutaten, aus denen man doch sicher irgendetwas besseres machen könnte. Alleine wie gut die angebratenen Zwiebel riechen… im Endprodukt gehen die dann total unter.

    Ich weiß, damit steh ich wahrscheinlich eher alleine da, trotzdem muss das mal gesagt werden :-) .

    Die Idee mit den Rezeptbeiträgen find ich aber gut! Koche gern mal Sachen nach… Wenn du mal Zeit hast, versuch doch mal das hier: Kalakukko
    Möchte gern mal wissen, ob sich der Aufwand auch lohnt…