Januar, 2006


21
Jan 06

Gaumenfeuer

Nachdem mein Computer wieder halbwegs geht (immer noch großes *ggrrr*) und Wochenende ist, habe ich mal wieder ein gutes Rezept für euch: Gulasch.

Folgende Zutaten werden benötigt:

  • Gut 500 Gramm Gulasch (gibt es im Supermarkt bereits vorportioniert)
  • Drei Zwiebeln
  • Zwei Paprika (bevorzugt rot oder grün)
  • Drei Esslöffel Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, Ceyennepfeffer, Paprikapulver, Suppengewürz
  • Etwas Olivenöl
  • Ein Lorbeerblatt und zwei Teelöffel Piment
  • 500 Milliliter Wasser

Am Schnellsten lässt sich Gulasch mit einem Schnellkochtopf zubereiten. Jedoch geht auch ein normaler Topf. Topf auf den Herd, voll aufdrehen den Herd und das Öl rein. Bis das Öl heiß ist, die drei Zwiebel kleinschneiden. Das Gulasch in den Topf und scharf anbraten (also richtig schön dunkel, je nach eigenem Belieben), dann aus dem Topf auf einen Teller oder Brett herausnehmen. Nun die Zwiebeln und noch etwas Öl in den Topf, damit den Bratenfond (das angepappte am Boden) lösen und die Zwiebel so drei Minuten glasig braten. Während die Zwiebeln vor sich hin braten, wird das Gulasch kräftig mit dem Paprikapulver bestäubt und zurück zu den mittlerweile glasigen Zwiebeln gegeben.

Nun fast den ganzen Rest hinzu. Erst das Wasser, dann die kleingeschnittenen Paprika, das Tomatenmark, das Lorbeerblatt und den Piment. Als letztes einen gestrichenen (keinen gehäuften) Teelöffel Salz hinein. Hier teilen sich nun die Wege.

Diejenigen unter euch, die einen Schnellkochtop besitzen, machen den Deckel drauf und drehen den Herd voll auf. Sobald euer Schnellkochtopf mittels eurer Anzeige signalisiert, dass der Druck hoch genug ist, den Herd auf mittlere Stufe zurückdrehen und erst jetzt auf die Uhr schauen: In 25 Minuten muss der Deckel runter.

Diejenigen, welche mit einem normalen Topf arbeiten schließen ebenfalls den Topfdeckel und lassen nun das ganze 1 1/2 Stunden unter gelegentlichen Rühren vor sich hin kochen. Die Paprika erst nach etwa einer Stunde dazugeben.

Während das Gulasch langsam weichkocht, habt ihr Zeit, eure Beilage zuzubereiten. Sobald die Zeit abgelaufen ist, Herd abdrehen und Deckel ab. Nun folgt der kreative Teil (klingt wie in einem Kochbuch, oder?): Das Abschmecken. Je nach persönlicher Schärfe-Vorliebe mit Salz, Ceyennepfeffer, Suppengewürz und normalen Pfeffer würzen. Wenn Zufriedendheit bei Geschmack erreicht ist, das Lorbeerblatt noch rausfischen und schon ist das Gulasch fertig. Die angegebene Menge reicht für zwei Personen.


19
Jan 06

Absturz

Einfach nächsten Beitrag nicht beachten.

[Notizfunktion an]

Rechner zum ersten Mal in diesem Jahr gecrasht. *grr* Systempartition nicht mehr herstellbar. *grr* Verfügbare Imagedatei auf CD: Mai 2005 *doppel-grr*

[Notizfunktion aus]

Na, was gibt es sonst?


18
Jan 06

Geritzt oder gesägt?

Saw

Meine Empfehlung: Empfehlung

Nachdem bereit in einem anderen Beitrag über den evtl. bevorstehenden Kinobesuch vom Nachfolger “Saw 2″ diskutiert wird, habe ich endlich die DVD-Kritik zum ersten Teil aus der vor sich hindümpelnden Warteschleife gezogen und fertiggeschrieben.

Zur Geschichte: Es dauert eine Weile, bis die zwei in einem grottigen Toilettenbunker festgeschmiedeten, nur mit einer Säge und einer Pistole bewaffneten Männer begreifen, dass sie beide Opfer des fürchterlichen Jigsaw Killers wurden. Dieser Serienkiller drängt seine Opfer in perfide Todesfallen und zwingt sie dann, selbst zu Mördern zu werden. Jetzt soll Dr. Gordon (Cary Elwes) sein Gegenüber, den Fotografen Adam (Leigh Whannell), töten, sonst geht es seiner Familie an den Kragen. Doch Gordon hat keine Lust, nach Wunsch des Unholds zu funktionieren.

Der vorliegende Film ist kein astreiner Horrorfilm. Anleihen vom Thriller- und Mystery-Genre spielen in dem Film ebenfalls eine Rolle. Dabei wird ein Mittel zum Einstieg in die Filmhandlung genommen, dass altbekannt ist, und auch in dem Film “Cube” verwendet wurde: Der Hauptcharakter wacht auf und befindet sich in einer schrecklich-misslichen Lage.

Im Grunde genommen ist der Film einfach und genial. Der Handlungsbogen wird immer straffer gespannt, das Grauen nie direkt gezeigt, sondern durch stroboskopartige Einblendung der Todesszenen im Gedächtnis des Zuschauers eingebrannt. Ab dann reicht nur noch das Zeigen einzelner Objekte, um gewissen Assoziationen auszulösen.

Ein überraschendes Ende, an das fast keiner denkt, muss natürlich auch vorprogrammiert sein. Dabei darf man nicht den Fehler machen, nach dem Film über die komplette Realisierbarkeit in der Realität oder der Logik nachdenken. Wichtig ist der Spaß und das Grauen an den gemeinen und hinterhältigen Fallen und aufgebauten Situationen des Täters. Viel Spaß beim Gruseln, ihr leichtbesaiteten Seelen.


18
Jan 06

Enzyklopädie-Splitter

Wer einmal etwas Zeit hat und meint, das Wikipedia-Projekt sei nur Müll und ohnehin völlig mit falschen, geklauten und unvollständigen Informationen durchsetzt, der sollte eine viertel bis halbe Stunde den Verlauf der Einstellung von neuen Artikeln beobachten.

Im Durschnitt werden alle zehn Minuten etwa fünf bis 20 Artikel angelegt (je nach Tageszeit). Gelegentlich tauchen dabei auch Nonsens-Artikel auf oder frech von anderen Seiten kopierte Inhalte. Erstaunlich dabei ist, dass es keine halbe Minute dauert, bis solche Veröffentlichungen gelöscht oder als “zu überarbeiten” markiert sind. Hier ein großes Lob der Wikipedia-Community.

Wer das muntere Treiben neuer Artikel beobachten will, darf hier vorbeischauen.


17
Jan 06

Update is coming

Zur Zeit wird in der WordPress-Welt viel über die Fehler der erst kürzlich veröffentlichen Version 2.0 geklagt.

Geht man jedoch nach dem Tracking-System der Bugs, sind von derzeit 73 Fehler nur noch 12 offen. Das wären 15% zu bewältigen. Wen es interessiert, die Aufstellung ist hier zu sehen.

Gefunden auf perun.net.


16
Jan 06

Admin-Tool für WordPress

Eigentlich ist dieses Plugin bereits von Matt im Wodpress-Entwicklerblog vorgestellt. Doch nachdem es unter meinen Blogger-Kollegen nicht bekannt war, ist es mir doch eine Erwähnung wert.

Das Plugin nennt sich “Admin Drop Down Menu” und ist zur Zeit in der Version 1.2 verfügbar. Es ersetzt das Menü und Untermenü im Admin-Bereich einer WordPress-Installation durch ein CSS-Dropdownmenü. In der Praxis bedeutet dies, dass man nicht erst auf z.B. “Optionen” klicken muss, dann auf “Verschiedenes”, sondern über ein Moouseover-Effekt bereits das Untermenü angezeigt wird und somit einen Klick spart.

Mit der Zeit summiert sich somit die gesparte Zeit und das vorhandene Design wird nicht geändert.


16
Jan 06

Treffen der G7

Nachdem wir bei der Kritik zu Jarhead festgestellt hatten, dass die komplette Erlanger Blog-Elite gleichzeitig (unwissentlich) im gleichen Kino saß, entstand die Spontanidee, ein erneutes, diesmal wissentliches Bloggertreffen wieder in eben besagten Kino zu vereinbaren.

Die Einladung ergeht hiermit an folgende Blogger-Kollegen: Sebbi.de, Cappellmeister.de, Quantenkolben, Danielgauss.de, Textro.com, my-two-cents.de und (als Vertreter der Nicht-Erlanger) porters-world.de.

Als Film stand eine Zeitlang “Aeon Flux” zur Diskussion, diesem wurde jedoch nicht so gute Qualitäten beschieden (außer der Hauptdarstellerin ;-) ). Nach etwas Überlegen möchte ich folgenden Vorschlag unterbreiten: Am 09. Februar startet der Film “Saw 2″, eventuell kann die Tagung mit anschließendem Imbiss gleich an diesem Tage stattfinden. Dies würde auch viel Blogg-Stoff bedeuten. Ich bitte, dass sich die Betroffenen mittels der bereitgestellten Kommentarfunktion äußern.


12
Jan 06

Auf der Strecke geblieben

Bitte nicht wundern, dass hier zur Zeit die Beiträge etwas vor sich hintröpfeln, aber ich muss an meiner Karriere als Underground-Racer arbeiten.

Screenshot von Need for Speed - Most Wanted

Über die Demo habe ich bereits im November berichtet. Die Vollversion, welche ich zu Weihnachten von meinem Schwiegervater geschenkt bekommen habe (danke, Hans!), ist noch besser. Viele Autos, riesige Maps und geile Strecken. Einfach nur cool.


12
Jan 06

Neue Erkenntnisse über das andere Geschlecht

Der neue Comic von Jamiri entführt wieder einmal kurzweilig in das Gedankengeflecht von Beziehungen und Frauen.


12
Jan 06

Renommierter Techno-DJ verstorben

Wie spiegel.de berichtet, wurde Mark Spoon (alias Markus Löffel ) gestern Morgen in seiner Wohnung tot augefunden. Mark Spoon hat Anfang der Neunziger mit Jam & Spoon viel mit neuen Clubbeats experimentiert. Wikipedia schreibt zur Person:

Mark Spoon feierte seine größten Chart-Erfolge zusammen mit Jam El Mar als Jam & Spoon, mit dem er auch die Projekte Tokyo Ghetto Pussy und Storm teilte. Seine größten Hits unter Jam & Spoon waren Right In The Night mit der Sängerin Plavka und Kaleidoscope Skies, welche wochenlang in den europäischen Top Ten platziert waren.

In den frühen 1990er Jahren arbeitete er bei Logic-Records. Hier arbeitete er u. a. für das Projekt SNAP! und entdeckte zudem Künstler wie z. B. Dr. Alban. Er trat öfter bei den Veranstaltungen Mayday und Loveparade als DJ auf.

Seit 1994 gehörte Mark Spoon gemeinsam mit Sven Väth, Ulli Brenner, Talla 2XLC und DJ Dag zum Resident-Team bei den Clubnights des Hessischen Rundfunks, der renommiertesten Techno-/Trance-Radioshow in Deutschland.

Bekannt – und mehrfach als Sample genutzt – wurde sein Ausspruch an die Massen auf einem LKW bei der Loveparade 1995: „Warum seid ihr so LEISE?“

Er war als Lebemann und Backstage-Casanova bekannt.

Laut Universal Music wurde Spoon am 11. Januar 2006 tot in seiner Berliner Wohnung aufgefunden; er sei an einem Herzinfarkt gestorben. Der Todestag sowie die Umstände des Todes waren zunächst nicht bekannt.