Walk the Line
Meine Empfehlung: 
Empfehlung meiner Frau: 
Und wieder einmal eine Biografie. Diesmal eines Musikers. Man könnte meinen, Hollywoods Firmen verlegen sich nur noch auf sichere Produktionen mit garantieren Erfolgscharakter. Normalerweise bin ich auch nicht so der Liebhaber von in Drama umgesetzten Filmbiografien. Doch nachdem einige Darsteller für verschiedene internationale Preise nominiert wurden und der Film auf imdb.com eine durschnittliche Wertung von acht von zehn Sterne innehat, entschieden sich meine Frau und ich am Sonntag Abend spontan, dem Film im Manhattan eine Chance zu geben.
Zur Geschichte: Nach einer harten Jugend im ländlichen Arkansas der 40er Jahre, wo ihm der Vater die Schuld für den frühen Tod des Bruders gab, zieht es den gelernten Handelsvertreter Johnny Cash (Joaquin Phoenix) zur Army nach Deutschland und in den frühen Schoß einer eigenen Familie, mit der der umtriebige Freizeit-Musikant und allzu gute Drogenfreund jedoch nicht glücklich wird. Um so steiler ist die Karriere als Country-Musiker: Cash verkauft stapelweise Platten, tourt mit Elvis und Jerry Lee Lewis, wird zur nationalen Ikone. Die Liebe zur Country-Sängerin June Carter (Reese Witherspoon) stellt sich dagegen schwieriger dar.
Puh, harter Tobak. Nein nicht der Inhalt, sondern das, was dem Kinozuschauer abverlangt wird: Der Film erklärt die ganze Zeit über sehr wenig. Viele Handlungen passieren einfach, ohne dass man weiss, wie diese entstanden sind. Viele Lücken in der Geschichte enstehen durch sehr große zeitliche Sprünge. Diese verstreueten Einzelszenen werden nur durch teils sehr lang geratene Musikstücke auf der Bühne zusammengehalten.
Im Gegensatz zur der unzusammenhängenden Rahmenhandlung steht die Darstellung der Beziehungen von Johnny Cash zu seiner Ehefrau und zu seiner Liebe, June Carter. Hier spielen die beiden Haupdarsteller (Reese Witherspoon mit schwarzen Haaren) ihre Stärken aus. Die dargestellten Gefühle sind sehr intensiv, jedoch leidet auch das Ganze auch hier unter der zeitlichen und inhaltlichen Zerissenheit des Filmes.
Von den Kostümen und Umgebungen ist die präsentierte Zeit gut dargestellt. Jedoch taucht schon zu Anfang des Filmes ein eklatanter Fehler auf: In einem Gitarrengeschäft, das Johnny besucht, wird eine Gitarre gezeigt, die an der Gitarrendecke längliche Einschnitte zeigt. Dieses Merkmal kam jedoch erst später auf. Für eine musikalische Filmbiografie nicht hinnehmbar.
Als letzter Punkt kommt noch hinzu, dass man ein bisschei ein Faible für solche Countrymusik haben sollte.



Zombies sind wieder am Kommen. Dies habe ich bereits bei der Kritik zu “



