V for Vendetta
Meine Empfehlung: 
Ziemlich spontan haben Sebbi, Stefan, Bastian und ich uns zum neuen Film der Wachowski-Brüder verabredet. Sebbi, der Nachtblogger, hat seine Kritik bereits fertig, Stefan liefert seinen Beitrag zum Film in etwa zwei Monaten und Bastian war wegen eines (Achtung: interner Witz) Möbelstückes verhindert. Ob die Wachowski-Brüder den Bann der Matrix-Filme abschütteln könnten, war fraglich.
Zur Geschichte: Deutschland hat den Zweiten Weltkrieg gewonnen und das England der Gegenwart ist ein faschistischer Überwachungsstaat, in dem eingelullte Bürger wie die brave Evey (Natalie Portman) glauben, alles Böse auf der Welt käme von Terroristen wie dem maskierten Freiheitskämpfer V (Hugo Weaving). Als ihr ausgerechnet jener V eines Tages in höchster Not das Leben rettet, kommt Evey ins Grübeln.
Das die Regisseure es wunderbar beherrschen, ein bedrückendes Bild von einem totalitären System zu zeichnen, war bereits aus dem ersten Teil der Matrix-Filme bekannt. Doch in dem jetzt von ihnen vorliegenden Film nimmt die filmische Umgebungen für den Zuschauer eine viel höhere Realität an: Denn durch die Filmwelt könnte, bis auf wenige Details, auch unsere sein. Zwar spielt der Film in der Zukunft, jedoch wurde hat der Story die herrschende Elite den Status Quo aufrechterhalten. Somit sieht man, außer in der Verfolgung von vermeintlichen Dissitenten, keine konstruierten Zukunftstechnologien. Der Film bleibt von der Szenerie und den vielen Protagonisten sehr bodenständig.
Das Filmpaar Hugo Weaving und Natalie Portman spielt einwandfrei miteinander, die Rollenverteilung zwischem dem Held und der Beschützenswerten hält den ganzen Film über hinweg. Einzig die häufigen Zitate aus Alt-englischen Dichterwerken durch V ist am Anfang gewöhnungsbedürftigt. In einer Nebenrolle ist Ben Miles zu finden, der aus der englischen Serie “Coupling” einigen bekannt sein dürfte. Doch die sympathischste Nebenrolle hat mit dem ständig zweifelnden Kommissar Stephen Rea.
Die Story ist bis auf ein oder zwei Kleinigkeiten schlüssig, die Dramaturgie ebenfalls bis auf eine Schwäche sehr gut getroffen. Der Film reicht von der Qualität nicht ganz an den ersten Teil von Matrix heran, ist aber unbedingt sehenswert. Nicht nur für Comic-Fans, denn die Gesellschaftskritik ist wieder sehr präsent. Ein Kanditat für die Top-Ten-Liste für 2006.






wie, keine Keilabsätze? Aber die würden Natalie wahrscheinlich eh net stehen…
Aber bei den guten Kritiken von Manuel und Sebbi, werde ich da wohl auch noch rein müssen…
*rofl*
Gibt aber keine Keilabsätze in dem Film
Hey, den will ich auch sehen….(ist ja ne Comicverfilmung….)
Dann muss ich da rein…