Seit Februar schwebte das Damoklesschwert über mir. Nein, nicht die neue Stelle oder die Haus-Sache, sondern die Steuererklärung.
Nun endlich habe ich sie hinter mich gebracht. War auch gut so. Denn nach dem Umzug werde ich wohl genug andere Dinge zu tun haben. Geschweige davon, die kompletten Unterlagen erst wieder alle zusammenzusuchen. Was nicht heißen soll, dass bei mir das reine Chaos herrscht. Alle weiteren Worte sind umsonst, diejenigen unter euch, die bereits mindestens einmal umgezogen sind, wissen, von was ich spreche.
So habe ich mich also heute nach dem Mittagessen an meinem Schreibtisch gesetzt und das aktuelle Wiso-Programm installiert. Dann aktivieren (Microsoft: Danke für diesen Scheiß-Einfall mit diesen Aktivierungs-Geschichten) und updaten übers Internet. Dies dauerte erstaunlich lange. Anscheinend haben wohl außer mir an diesem Wochenende einige andere ihre Steuer gemacht. Ja, ich warte nur auf die Unkenschreie derer, die behaupten, ich nutze das gute Wetter nicht aus. Falsch! Ich warte auf das richtig gute Wetter, nich auf das jetzige Vorgeplänkel.
Also nach der Installation alle Daten eingegeben, Unterlagen zusammengesucht und schön brav alle verschiedenen Beiträge und Kosten (viele!) aufgezählt. Nach gut zwei Stunden dann zum ersten Mal auf den “Berechnen”-Knopf gedrückt. Was? Nur 800 EUR Erstattung? Zu wenig. Mindestens das Doppelte sollte rausspringen. Zu diesem Zwecke in den alten Steuerunterlagen der letzten drei Jahre gewühlt und noch einige weitere “Anhaltspunkte” gefunden. Nach einer weiteren Stunde die Erlösung: Mein Zielwert erreicht.
Nun also nur noch am Montag einige Belege kopieren und ab zum Finanzamt. Und nicht wie letztes Jahr vergessen, die Steuererklärung zusätzlich noch elektronisch zu übermitteln. Geht laut Bekannten dadurch angeblich erheblich schneller. Wir werden sehen.
P.S.: Bastian, du kannst.





