Neuestes Spielzeug

Nachdem ich mich im neuen Haus auf “andere Umgebungsbedingungen” einstellen muss, waren leider (*g*) auch einige neue technische unbedingt notwendige Anschaffungen nötig. Eine der ersten, die bereits eingetroffen ist, ist ein Netzwerkfestplatte von Lacie, die “Ethernet mini disk“.

Die Platte fasst in der von mir gewählten Konfiguration 300 GB. Wichtigstes Kaufargumente für mich waren:

  • Verfügbarkeit im Neztwerk
  • Kompatibel sowohl mit Windows, als auch mit Mac
  • Möglichst wartungsfrei

Galerie zur Lacie Ethernet Disk miniDies fand ich nach einiger Suche beim Unternehmen Lacie. Lacie ist in der Windows-Welt nicht so bekannt, eher in der Apple-Welt. Als Hersteller für stapelbare Erweiterungen vom Mac Mini, externe Festplatten, High-End-Monitore und optische Laufwerke hat sich die Firma einen Namen gemacht. Als gute Kaufhilfe hat sich auch ein Artikel in der c´t im Januar erwiesen.

Die Festplatte kommt im edlen gebürsteten Aluminium-Look daher und liegt angenehm schwer in der Hand. Auf der Front findet sich als Bedien- und Anzeigeelement ein einziger Knopf, der während des Betriebes hintergründlich blau beleuchtet wird. Auf der Rückseite finden sich ein USB-Anschluss, um die Festplatte als externes USB-Medium zu verwenden, der Netzwerkanschluss un der Stromanschluss. Außerdem der auch von Laptops bekannte “Schlitz”, um die Festplatte vor “vershentlicher” Mitnahme nicht allzu freundlicher Mitmenschen zu sichern.

Aufgestellt ist die Festplatte schnell. Hierbei hat man in der Ausgangsvariante die Möglichkeit, zwischen der liegenden und der stehenden Position zu wählen. Für die liegende Position sind selbstklebende Gummipfropfen, sinnvoller Weise sogar zwei Ersatzpfrofpen. Für die horizontale Aufstellung ist ein ebenso solider Standfuss aus dem gleichen Material beilegt, der Standfuss wird mit zwei Inbusschrauben fest mit dem Festplattengehäuse verbunden. Sonstiges Zubehör sind Stromkabel, Netzwerkkabel, Treiber- und Programm-CD. Alles hübsch säuberlich in einem platzsparendem Karton verpackt.

Installiert ist die Festplatte schnell. An Strom und Router angeschlossen, über das Netzwerk nach dem Gerätenamen “EDmini” gesucht und über den Browser eingeloggt. Hier kurz mal das Default-Administrator-Passwort abgeändert und noch kurz die zugriffsberechtigten Benutzer angelegt. Etwas knifflig wird es bei der Sache, welches Dateisystem man verwendet. Von Werk her fest eingestellt ist FAT32, um eine höchstmögliche Kompatibilität zu garantieren. Problem: Sehr langsam und einige Beschränkungen in der Größe von Datei (sicher gibt es noch mehr Nachteile, die ich hier aber nicht aufzähle). Natürlich kann der Windows-Jünger die Formatierung in NTFS ändern, was für mich persönlich jedoch eine Einschränkung auf dem Ibook bedeuten würde. Als Lösung bietet hier Lacie das Dateisystem ext3 an. Dieses bietet volle Unterstützung für Windows, Mac und Linux. Allerdings folgt auch hier ein Problem auf dem Fuss: Falls die externe Festplatte via USB an Windows-Rechnern verwendet wird, besitzt der jeweilige Rechner nur Leserechte. Da mir aber die USB-Funktion herzlich egal ist (der Besitz die Seuche von mehreren USB-Sticks macht es möglich), ist das für mich keine wirkliche Einschränkungen.

Ab der Einrichtung und Nutzerfreigabe kann somit jeder Rechner im lokalen Netzwerk auf die Festplatte zugreifen, Programme legen Image-Sicherungen ab und iTunes greift nur noch auf eine gemeinsame Musikbibliothek zu. Herrlich. Einzig der Preis von ca. 220 EUR kneift ein wenig. Wer aber was gescheites haben will, muss bekanntlich dafür auch zahlen.

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6 Kommentare

  1. Oh ja ein RAID System wär bestimmt auch gut bewesen. Spätestens bei mGau ist man dankbar!

    Liebe Grüße

  2. 3Com LinkBuilder aus der ersten SuperStack Serie, deutlich zu erkennen am alten dunkelblauen Logo. Das 19-Zoll Viech meine ich, auf dem deine Grillplatte steht.

  3. @Plasma: Habe mir das Bild jetzt ne Minute angeschaut. Weiß leider überhaupt nicht, was du meinst.

    @Stefan: Ich habe es sicherlich bereits erwähnt, dass ich für finanzielle Zuwendungen sehr empfänglich bin.

  4. Der “Schlitz” heißt “Kensington-Lock”. :-)
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kensington-Schloss

    An Deiner Stelle hätte ich ja immer noch ein kleines RAID gekauft…

  5. Auf Bild Nummer zwo erkennt man unten rechts ein Ding was sich “LinkBuilder” schimpft. Ich glaube ich muss dich mal besuchen kommen ;-)