Vor einigen Wochen begann in der Nachbarschaft die Bebauung zweier Grundstücke. Eigentlich nichts ungewöhtnliche in einem Neubaugebiet.
Interessant war nur die Konstellation: Genau nebeneinander wird ein Haus im Fertigbaustil und ein Haus in herkömmlicher Massivbauweise errichtet. Sehr gut sieht man dies im Bild.

Das herkömmliche Massivhaus wurde in etwa drei Wochen hochgezogen. Im Gegensatz zum Fertighaus. Diese benötigten drei Tage, um die Betonwann zu zementieren und nochmals drei unglaubliche drei Tage, um den Rest aufzustellen. Das heißt, das dieses Einfamilienhaus in sechs Tagen fertig war. Und hier waren die Fenster bereits eingebaut.
Der Massivbaumensch muss sich doch blöd vorkommen, oder? Innerhalb ein Viertel der Zeit baut sein Nachbar sein Haus. Und während der eine sein Richtfest feiert, winkt ihm mal der andere von seinem Wintergarten aus heraus.
Noch eines nebenbei. Das qualitätsgeprüfte Fertighaus stammt aus … Österreich. Alles verständlich, nur der Dialekt der Zimmermannsleute erinnert an marsianisch.






