Nach einer Anfrage von Stefan (der mittlerweile auf WordPress umgestiegen ist, Glückwunsch), welche Plugins ich verwende, habe ich im folgendem eine kurze Liste über die zur Zeit von mir verwendeten Plugins erstellt. Dabei sind die Funktionen, warum ich diese Plugins einsetze, kreuz und quer über meinen Blog verstreut.
- o42-clean-umlauts
Dieses Plugin konvertiert die deutschen Umlaute in den Beitragstiteln, Kommentaren und Feeds zu ASCII. – Aus ä,ü,ö,ß wird ein ae, ue, oe und ss. War, glaube ich, vorinstalliert. - Akismet
Akismet ist bei WordPress vorinstalliert und bekämpft sehr erfolgreich den Kommentar- und Trackback-Spam. Was würde ich ohne dieses Tool machen? - CJD-Spam Nuke (deutsch)
Dieses Plugin macht all die Kommentare sicht- und löschbar, die mit dem Attribut ‘Spam’ in der Datenbank herumliegen. Sinnvoll, damit Posts mit “Spam markiert nicht einfach unkontrolliert in der Versenkung verschwinden (nicht das hier häufig wichtige Kommentare mit dabei wären…). - Follow URL
Dieses Plugin entfernt das sogenannte nofollow Attribut, die in den Kommentaren stehen. Nichts für Leute mit Suchmaschinen-Paranoia. Habe auch schon gesehen, dass es ein Plugin gibt, welches das Gegenteil bewirkt: Zu jedem Link das nofollow hinzufügt. - Get Recent Comments
Zeigt die letzten abgegebenen Kommentare in einer Listenform an. Bei mir im Navigationsmenü im Einsatz. Schön frei konfigurierbar. - IImage Browser
Ein zusätzlicher Button, um meine Bilder via http beim Posten von Beiträgen hochzuladen und zu verwalten. Erstellt automatisch Thumbnails, ändert die Größe oder rechnet die jpg-Qualität herunter (nicht das ich das machen würde…). - Lazy Gallery
Mein Galerie-Plugin, welches aus FTP-Verzeichnissen automatisch Vorschauen, Thumbnails und Ordnerstruktur generiert. Wirklich für Faule. Doch nachdem mein super-kompliziertes Tool erster Wahl, Exhibit, seit der Version 1.5 nicht mehr funktionierte, hatte ich keine Lust mehr, mir lange ein neues zu suchen. - Random File
Wählt per Zufall aus einem Ordner eine Datei aus, die dargestellt wird. Zur Zeit bei mir im Einsatz, um mein Banner per Zufall auszutauschen. Kann aber auch für Text- oder andere Dateien verwendet werden. - Dunstan’s Time of day
Ersetzt die genau Uhrzeit eines Post mit einem beiliebigen Text. So steht bei mir nicht “11:23″, sondern “vormittags” am Ende eines jeden Posts. - Ultimate Tag Warrior und Ultimate Tag Warrior: Tag Archive
Fügt Tags zu meinen Posts hinzu. Außerdem analysiert es auf Knopfdruck mein Post und schlägt mir Tags vor und erstellt bei Bedarf ein Tag-Archiv (welches ich zur Zeit nicht nutze). Nützlich für Technorati und andere Dienste, die diese Tags auslesen. - Admin Drop Down Menu
Eigentlich das beste Plugin, habe im Januar schon mal drüber berichtet. Macht das Navigieren auf der Admin-Oberfläche um einiges einfacher. Erspart einem das Kklicken durch zwei Navigationsebenen indem mit Mouse-Over gearbeitet wird. - WeatherIcon
Das Wetter-Icon mit den Wetter-Daten neben meinem Webcam-Bild. Beachtet lokale Gegebenheiten, wie Sonnenauf- und -untergang und Grad Celsius. Schönes wetterabhängige Icons im gif- und png-Format sind mit dabei. Und vor allem: Ohne lästig Werbung und kostenlos. - WP Paginate
Erzeugt ganz am Ende der Seiten die Links zu den vorhergehenden Seiten. Es gibt sicher elegantere Lösungen. Diese sind aber sicherlich wieder komplizierter.
Im Allgemeinen lässt sich feststellen, dass viele der verwendeten Plugins viel mehr leisten könnten, als ich an Funktionen benötige. Bestes Beispiel ist der Ultimate Tag Warrior: Hier nutze ich nur ein Bruchteil der angebotenen Möglichkeiten. Doch was solls, mein Blog soll so aussehen, wie ich mir das vorstelle und das tut es. Und wenn mir ein Plugin nicht mehr passt, nun, dann suche ich mir ein anderes. Zwar ist dies ein wenig egozentrisch, aber so ist das Leben der Plugins. Und gute Plugins werden eh über kurz oder lang in eine offizielle WordPress-Version Einzug halten.





