Vor einigen Wochenenden bereits waren wir auf der Hochzeit einer Studienfreundin meiner Frau eingeladen. Eigentlich nichts besonderes. Sie fand in Donauwörth statt und wir waren sowohl für den standesamtlichen Teil als auch für die Feier eingeladen. Diese ging bis kurz nach vier Uhr nachts.
Was aber einen Heidenspaß gemacht hat, war die Aufgabe, den Part des “offiziellen” Fotografen zu übernehmn. Schon kurz nachdem ich erfahren hatte, dass ich die Fotos schießen darf, fallen einem eine Unzahl von zu beachtenden Punkten ein. So hat man ja mehrere Dinge per Foto festzuhalten:
- Die besonderen Stationen eines Hochzeitstages: Standesamt, Kirche (bei dieser Hochzeit nicht), der offizielle Tanz und so weiter
- Von allen anwesenden Gästen mindestens ein schönes Bild
- Ein oder zwei Fotoshootings nur mit dem Brautpaar
- Den kompletten Tagesablauf dokumentieren
Und mit jeder Überlegung wachsen die Ansprüche und der Aufwand. Externer Blitz, eine lichtstarke Festbrennweite, genug Akkus für Kamera und Blitz, ein Stativ, zusätzliche Speicherkarten, UV-Filter für die Objektive. Zusätzlich zur Fotoausrüstung noch eine geeignete “Location” für die Fotos, ein Decke für die Braut zum Setzen, einen großen Regenschirm für den Notfall, Handtuch für Schweißflecken und noch ein paar andere Dinge.
Und doch hat es immensen Spaß gemacht. Eine Auswahl der gute vierhundert Bilder (Ausschuss waren 50 %) habe ich nun online gestellt. Hoffe, sie gefallen euch.





