Eigentlich bin ich nicht arg politisch in meinem Blog (auch sonst nicht). Doch für wen ich zur Zeit vollstes Verständnis habe, sind die Wendländer und ihre Proteste gegen die Castor-Transporte.
Würde ich in dieser Gegend wohnen, wäre ich nun auch auf Achse. Mit der Vermutung, je mehr Atommüll in Gorleben zwischengelagert wird, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass Gorleben zum Endlager werden könne, ist nicht ungerechtfertigt. Vor allem weil alle anderen Bundesländer bereits die Prüfung auf eine Tauglichkeit für ein Endlager kategorisch ablehnen.
Mir ist völlig klar, dass ein Atomausstieg nicht von heute auf morgen machbar ist. Auch einsichtlich ist, dass die Brennstäbe irgendwo aufbereitet werden müssen und der Atommüll auch irgendwo gelagert werden muss. Doch das französischer (oder auch aus anderen Ländern) Atommüll auf deutschen Boden endgelagert wird, ist meines Erachtens nicht tragbar. Hier werden die Bemühungen nach Alternativen zum Atomstom zu suchen, ab absurdum geführt. Doch dies ist ein generelles Problem: So lange nur Deutschland solche Bestrebungen verfolgt, saubere Energie zu produzieren und nicht EU-weit, so lange werden wir uns mit diesen und ähnlichen Problemen herumschlagen müssen.
Links zum Thema:
Wikipedia-Artikel zum Castor
Homepage der Aktion X-tausendmal quer
Informationen von Greenpeace zum Thema Castor
Homepage von Leuten aus dem Wendland
Informationen des NDR
Und der Vollständigkeit halber: Die Homepage der Polizei Niedersachsen zum Castor






Nichts gegen das Protestieren ans sich.
Aber so wie das durchgeführt wird, gefährden solche Demonstranten, die Sicherheit.
Passt zwar hier nicht ganz, aber es musste mal gesagt werden