Quiet Earth – Das letzte Experiment
Meine Empfehlung: 
Heute biete ich euch eine Filmkritik eines Streifens aus dem Jahre 1984. Und dazu stammt der Film auch noch aus Neuseeland. Wieso solch ein Film? Nun, weil er zu einen der Klassikern im Science-Fiction-Bereich gehört, der meines Erachtens im gleichen Satz mit dem 1982 entstandenem “Blade Runner” genannt werden darf.
Zur Geschichte: Als Zac Hobson (Bruno Lawrence) eines morgens erwacht und sich auf den Weg zur Arbeit macht, muss er feststellen, dass die Welt plötzlich ausgestorben ist. Erst die Tankstelle, dann sein Elternhaus, die Innenstadt: alles leer. Kein einziges Lebewesen zeigt sich. Hat das plötzliche Verschwinden der kompletten Erdbevölkerung etwas mit den Experimenten der Regierung zu tun, bei denen er beteiligt war? Und wohin sind die Leute verschwunden. Zac begibt sich auf die Suche.
Bei älteren Filmen ist natürlich schwer über die Qualität der Bilder und solch Dinge zu urteilen. Was sich jedoch ohne weiteres sagen lässt (und womit ich bei einem meiner Lieblingsthemen beim Film wäre): die Schnitte und Übergänge sind gelungen, die Kameraeinstellungen tragen zur beklemmenden Atmosphäre bei.
Doch nun zu den “wichtigen” Punkten: Der Hauptdarsteller Bruno Lawrence, damals wie heute in Deutschland eher unbekannt, macht seine Sache hervorragend. Das anfängliche Bemühen, weitere Überlebende zu finden, die Resignation nach erfolgloser Suche, die ganze Mimik ist sehr gut umgesetzt.
Auch die Story wird von einem konsequenten Handlungsbogen durchzogen. Die Spannung aufrecht zu erhalten fällt jedenfalls nicht schwer, sind doch die Szenen einer menschenleeren Umgebung schon beklemmend genug. Somit vergebe ich eine sehr gute Wertung. Der Grund für eine nur “gute” Wertung auf imdb.com von sieben Sternen ist für mich nicht ganz einsichtig.






Klingt extrem lässig! Wird in die (leider schon viel zu lange) Liste von “Filmen die ich mir gerne ansehen würde” eingetragen.