Dreimal sicher

Als ich vor einigen Tagen den Post mit dem sehr eindeutigen und aussagekräftigen Titel “Festplatte abgeraucht” veröffentlichte, erreichte mich eine Welle der Unterstützung ähnlicher Opfer. Mithilfe dieser freundlichen Menschen und viel Geduld, konnte ich meine Daten retten. Unter anderem hätte ich bei einem Datenverlust die Bilder der Geburt meines Erstgeborenen verloren. Kein hoher monetärer, eher ein ideeller Verlust.

Doch wie bereits erwähnt kam es nicht dazu.

Und somit präsentiere ich heute den zahlreichen Korrespondenten der Fachpresse, der Sicherheitsexperten und den geneigten Laien:

Ein Synchronisierungsprogramm sichert dreitäglich die Daten auf zwei Festplatten: eine externe USB-Festplatte und eine Netzwerkfestplatte. Zusätzlich wird wöchentlich ein Backup-Image der Systempartition erstellt. Dieses, mein Verfahren, stelle ich hiermit zur Diskussion.

Noch eines am Rande: Iomega, mein Hersteller der externen USB-Festplatte, sollte seine Programme nicht von Automaten eindeutschen lassen. Sonst kommt sowas raus:

Screenshot des Iomega-Programms

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3 Kommentare

  1. Ich sichere meine Messdaten auf der Uni auch mehrmals täglich per Sync-Prog auds Netzwerklaufwerk. Und am Wochenende auf den USB-Stick. Das beruhigt.

  2. Regelmäßig auf zwei Medien zu sichern finde ich gut. Allerdings solltest Du eine Sicherung off-site aufbewahren: Wenn die Hütte abfackelt, nützen Dir auch zwei Medien im gleichen Haus nichts.
    Ich habe daher ein Jahresbackup im Bankschließfach. Derzeit kommen nicht so viele neue Inhalte dazu, aber falls doch, würde ich das Backup öfter austauschen als einmal im Jahr.
    Alternativ verschlüsselte Backups per DSL auf einen Server in ein Rechenzentrum hochladen. Beim Provider Q-DSL kann man für solche und ähnliche Zwecke einmal täglich die Datenrate von Up- und Downstream vertauschen.

  3. “Möchten Sie wirklich abnippeln?” – Hehehe