Nach einem anstrengend-schönen Weihnachtsfest und dessen Feiertagen melde ich mich kurz vor Jahresausklang gut erholt zurück.
Weihnachten wurde traditionell im Kreise der Familie mit Eltern, Schwiegereltern und meiner Schwester verbracht. Zu einem gelungenen Abend trugen die schöne Stimmung, der riesige Truthahn (ja, man kann wirklich mindestens dreimal davon essen!) und die wunderbare Bescherung einiges bei.
Einige der Geschenke und mein Urlaub zwischen Weihnachten und Silvester verhelfen mir zur der Möglichkeit, in den nächsten Tagen noch einige Kritiken verschiedenster Art zu lancieren.
Der erste Beitrag befasst sich mit einem Buch, welches jedoch schon ein paar Jahre bei uns im Schrank steht, wozu ich jedoch jetzt erst die Muße gefunden habe, es zu lesen.
Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär
Eines vorneweg: Man sollte nicht den Fehler machen, das Buch von Walter Moers und seinen Blaubär mit dem Blaubär aus der Sendung mit der Maus gleichzusetzen. Zwar gibt es inhaltlich Überschneidungen, diese sind jedoch eher marginal.
Zur Geschichte: Währen der dreinzehneinhalb Leben wird die Geburt (wobei es ja eigentlich keine Geburt ist), das Heranwachsen und der Lebensweg des Blaubärs beschrieben. Über die Zwergpiraten, ein Leben in Atlantis, Draumdichter in einem Riesenkopf ist alles Mögliche und Unmögliche dabei. Er bereist mehr oder minder freiwillig alle Gebiete des Kontinents Zamonien.
Auch wenn das Thema und die Beschreibung des Buches sehr nach einem Kinderbuch klingen, ist dem nicht so. Zwar findet sich in der Beschreibung der Welt und deren Wesen sehr viele kindliche Elemente, jedoch um den vollen Tiefgang der Story zu erfassten, ist ein jugendliches und erwachsenes Zielpublikum interessant. Der Leser sollte allerdings unbedingt viel Humor mitbringen.
Aufgelockert werden die Erzählungen durch moers-typische Zeichnungen von bestimmten Objekten oder Lebewesen. Mittlerweile gibt es das Buch in einer broschierte Auflage mit gut siebenhundert Seiten. Zwar viel Stoff, aber es liest sich leicht und locker. Einziger Wermutstropfen: Nach einiger Zeit wird es sehr fantastisch. Da ich jedoch dies mag, kein Problem. Kurze Lesepause und weiter gehts.
Meine Empfehlung: 
P.S.: Bald (vielleicht auch erst nächste Weihnachten) folgen dann die Kritiken der anderen, bereits erschienenen Bücher.





