Kost für Zwischendurch

Resturlaub

Wer für seinen Pfingsturlaub noch Bücher sucht, weil er noch überhaupt keines hat oder noch ein paar extra benötigt, für den liefere ich heute noch eine kurze Buchkritik zu einen Roman, der einige Zeit in der Spiegel-Bestsellerlsite verbracht hat. Es ist bereits das zweite Buch von Tommy Jaud, namens “Resturlaub.

Zur Geschichte: Peter Greulich ist Franke, wohnt in Bamberg, ist Mitte dreißig und langsam der letzte seines Freundeskreises, der noch nicht geheiratet hat, aus der Stadt aufs Land gezogen ist und ein Haus mit einer Kiesauffahrt gekauft hat. Und dann steht auch noch der jährliche Urlaub auf Malle an, natürlich wie immer im gleichen Hotel mit den gleichen Leuten. Das kann doch nicht alles gewesen sein?

Resturlaub erinnert von seinem Titelhelden her ein bisschen an “Herr Lehmann” von Sven Regener. Er ist etwas verpeilt, nimmt das Leben nicht ganz voll und macht sich ständig seltsame Gedanken über seine Umwelt. Als ob das nicht für den Leser lustig genug wäre, reden die Figuren im Buch häufig Dialekt, sei es Fränkisch oder Schwäbisch. Natürlich gehört es zu einem solchen Buch dazu, dass die Handlung etwas chaotisch und wirr ist. Jedoch verfolgt man dies beim Lesen mit viel Amüsement.

Tiefgang sollte man aber nicht erwarten. Die Gedanken und die Story bewegen sich auf dem Niveau einer guten Vorabendserie. So ist das Buch auch bei einem durschnittlichen Lesetempo in zwei bis drei Tagen ausgelesen. Also ein nettes Häppchen für Zwischendurch, vielleicht zwischen zwei dicken Schinken, zum “Runterkommen” bestens geeignet.

Meine Empfehlung: Buch-Empfehlung

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