Hach, war Pfingsten schön. Jedenfalls meine letzte Woche, die ich Urlaub hatte. Obwohl sie völlig anders verlief, als ich sie mir vorgestellt hatte. Es fing alles damit an, dass ich mir für die acht freien Tage (ich hatte bereits ab Freitag letzte Woche frei) nur die Steuererklärung und das Setzen von einigen Randsteinen im Garten vorgenommen hatte. Eigentlich ein übersichtliches “Programm”.
Aber es kam anders. Aus dem zweiten Punkt, dem Setzen der Randsteine wurde es dann doch etwas mehr: Aufrüstung der äußeren Wärmedämmung im Fußsockelbereich, einbuddeln von Wassersteckdosen im Vorgarten und Pfalsterung sowie Erweiterung der Terasse. Und somit ist heute, am Sonntag, weder die Steuer noch das Gartenprojekt irgendwie in der Nähe der Fertigstellung, beziehungsweise Erledigung. Und das waren ja nur die Sachen, die ich unbedingt erledigen wollte. Das Bloggen und Fotografieren kam reichlich zu kurz. Deshalb also heute mal wieder ein Blogeintrag, in diesem Falle eine Buchkritik.
In meinem kleinen Land
Als Wirtschafler muss ich meinen Hut ziehen vor Jan Weiler. Oder vor dessen Effizienz. Denn was liegt näher, als auf einer neunmonatigen Lesereise durch Deutschland über die einzelnen Auftrittsorte ein paar Zeilen zu schreiben, was einem so auffällt. Dies dann mit einigen persönlichen Geschichten und Anektoden gewürzt und zwischen zwei Buchdeckel gepackt, schon ist man fertig. Nicht schlecht.
“In meinem kleinen Land” ist Jan Weilers mittlerweile drittes Buch. Es liest sich sehr gut, man ist interessiert bei der Sache dabei, denn wann liest man schon mal etwas über Themen “wie sind wir Deutschen wirklich” und “wo ist Deutschland am schönsten”. Viele Städte werden genannt, aus Franken und Bayern leider nicht so viele, in unserer Umgebung sind dies Erlangen und Bamberg. Leider ist es erschreckend, wie wenig an dem einen Tag bei Herrn Weiler von Erlangen rüberkam und hängengeblieben ist.
Mehr als amüsant sind jedoch seine Randnotizen und Beobachtung des Alltages. Hier konnte ich mich einiger Lacher nicht erwehren. Durch die relativ kurzen Kapitel lässt sich das Buch häppchenweise genießen. Eine zusammenhängende Story über mehrere Kapitel entsteht jedoch selten.
Meine Empfehlung: 





