Oder was man dafür hält. Aber von vorne. Am Samstag begann in Schwabach die fünfte Auflage der Schwabacher Kunsttage “Ortung – Im Zeichen des Goldes“.An 26 Stationen, die über die Innenstadt verteilt sind, finden sich für zwei Wochen Austellungen und Installationen zu oben genannten Thema.
Gelinde gesagt, war ich von dem gebotenen enttäuscht. Nach gut ein Dutzend Stationen habe ich die Tour abgebrochen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten (Stationen waren nicht besetzt, beziehungsweise überhaupt nicht da), stellte sich bei mir Ernüchterung ein.
Zwar konnte man bei allen Stationen mehr oder minder den Bezug zum “Gold” entdecken, jedoch reichte die Messlatte von abstrakt, über unverständlich bis geschmacklos (Babypuppe in einer vergoldeten Kloschüssel liegend). Nüchtern betrachtet war mir das Präsentierte zu expressionistisch.
Trotz der eher negativen Bilanz werde ich mir doch noch zwei Aktionen antun, die durchaus interessant klingt und wahrscheinlich nicht so modern ausfallen dürften: “Einblicke ins Vergoldungshandwerk” und “Demonstration des Goldschlägerhandwerks”.





