Stirb langsam 4.0
Nun ist also auch der letzte Teil der “Die Hard”-Reihe in den Läden. Hoffentlich auch der letzte. Jedenfalls mit Bruce Willis. Nicht, dass der Film schlecht wäre, aber das Alter von Bruce Willis für Actionfilme ist hart an der Grenze. Schon im Jahr 2005 hat er in “Hostage” keine so tolle Figur gemacht. Da Bruce Willis ziemlich häufig qualitativ sehr schwankende Filmrollen annimmt, muss er in seiner Paraderolle punkten, nicht nur für seinen eigenen Erfolg.
Zur Geschichte: Eine neue Art von Terrorismus bedroht von Washington, D.C. aus die USA. Die brandgefährliche Organisation des genialen Kriminellen Greg (Timothy Olyphant) plant zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli alle Computernetzwerke des Landes zu kappen und so die Infrastruktur – Transportwesen, Kommunikation, Strom – lahmzulegen. John McClane (Bruce Willis) muss einspringen, da alle anderen Versuche, das teuflische Komplott zu verhindern, fehlschlagen. Mit Old-School-Methoden und der Hilfe von Hacker Matt (Justin Long) legt McClane los.
Ja, der Film hat was. Allein schon die Aufteilung auf zwei Charektere, davon ein deutlich jüngerer, kommt gut. Justin Long spielt seinen Part immens gut. Es wäre einfach unglaubwürdig gewesen, dem Charakter von Bruce Willis auch noch das Technik- und Informatikverständnis anzudichten. Somit also kein schlechter Schachzug. Der Verlauf der Geschichte wird glaubhaft erzählt und hat keine größeren Lücken. Leider haben die Qualität der Stunts nachgelassen, die Ausführung und Glaubhaftigkeit bewegt sich im Bereich von Bond-Filmen und Konsorten. Auch das Ende hätte etwas besser sein können. Somit ein solider Abschluss der Reihe mit einigen Schwächen in den Details.
Meine Empfehlung: 






Ich hab den schon vor längerem gesehen.
Ich fand den Film einfach klasse.
Ein großer Anachronismus in einer Zeit der Retorten-Filmstars. Großes Unterhaltungskino.
Viele Grüße
Karl