Einfach nur schießen

Shoot ‘Em Up

Na, das klingt doch gut: Ein Actionfilm mit Clive Owen (u.a. Children of Men, Inside Man) und Paul Giamatti (eher aus der zweiten Reihe bekannt). Doch was hat Monica Bellucci in einem solchen Film zu suchen? Die Konstellation ließ jedoch interessantes versprechen und so war die vor kurzem erschienene DVD Pflichtprogramm.

Zur Geschichte: Als eine Hochschwangere vor seinen Augen zu Tode gehetzt wird, muss Mr. Smith (Clive Owen) eingreifen: Im Kugelhagel der Gangster bringt er das Kind zur Welt, dessen Mutter in seinen Armen stirbt. Von nun an befindet er sich auf der Flucht. Profikiller Hertz (Paul Giamatti) und seine schwer bewaffnete Bande jagen ihn gnadenlos durch die Stadt. Das Baby wird er nicht mehr los, erhält aber unfreiwillig Hilfe von der Prostituierten DQ (Monica Bellucci). Gemeinsam erwehren sie sich der Killerscharen und ergründen deren Motive.

Bei der Entstehung des Filmes müssen mit einigen Herren die Pferde durchgegangen sein: Eine solide Ausgangsbasis mit solch irren Ideen zu versauen ist echt ein Kunststück. Wahrscheinlich als originell gedacht kommen die Marotten der Hauptdarsteller nur als lächerlich beim Zuschauer an. Die Dialoge wirken gestelzt und wie auf dem Reißbrett entstanden. Wohlgemerkt habe ich mir bereits die englische Version angeschaut. Der Dialekt, den Monica Bellucci sprechen musste ist einfach nur grausam und erinnert etwas an das grottenschlechte Deutsch/Russisch des Filmes Triple X.
Von solider Action kann man leider auch nicht sprechen, gleichen sich doch die Stunts sehr, das Nachzählen der verschossenen Pistolenkugeln sollte man auch lassen. Irgendwie sollte der Film wohl als locker und witzig ankommen, dieses Ziel verfehlt er leider meilenweit.

Meine Empfehlung: Film-Empfehlung

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Ein Kommentar

  1. “Shoot ‘Em Up” habe ich nach 20 Minuten verlassen — kann mich gar nicht erinnern, vor wie vielen Jahren ich das zuletzt bei einem Film gemacht habe.